Sir Donnerhall und Cornet Obolensky stellen Körungssieger in München

Bei der 6. Auflage der Süddeutschen Hengsttage vom 29. bis 31. Januar 2009 stellte einmal mehr Sir Donnerhall den Dressursieger. Mit einer atemberaubenden Trabmechanik begeisterte sein Sohn aus einer Mutter von Lanciano die Körkommission und das Publikum. Leichtfüssig mit viel Ausstrahlung setzte der von Züchter Josef Sichler aus Grassau gezogene Hengst sich in Szene. Aussteller war Georg Albert aus München. Er ersteigerte den Körsieger vor drei Jahren auf der Fohlenauktion in München-Riem. 2008 ging der Körsieger zum zweiten Mal über eine Auktion in München-Riem: Für 210.000 Euro ersteigerte das Landgestüt Zweibrücken gemeinsam mit Ex-Springnationalcoach Kurt Gravemeier den Strahlemann.

Mit einer glatten 10,0 wurde der Körsieger Springen benotet: Der Sohn des von Marco Kutscher gerittenenCornet Obolensky aus einer Mutter von Acorado trägt ebenfalls das bayerische Brandzeichen. Für seinen Züchter, Anton Schindele aus Unterthingau, war es ein doppelter Erfolg: Er ist Züchter und Ausbilder des Hengstes. Im Besitz ist der „Bilderbuchhengst“, wie ihn Kommentator Dr. Dietrich Plewa betitelte, von Springreiter Daniel Dassler aus Buchenberg. Der Springsieger wird im Landgestüt Schwaiganger in den Deckeinsatz gehen.

Die Schärpe des ersten Reservesiegers erhielt ein Sohn des Dr. Jackson aus einer Mutter von Heraldik xx. Der bildhübsche Rappe hat einen dynamischen Bewegungsablauf und glänzt mit seiner überragenden Trabmechanik. Rolf Rittmann aus Kürnsbach hat den ersten Reservesieger gezüchtet, Dr. Heribert Dammer aus Bretten hat den Hengst ausgestellt. Auf der Körung wechselte der Rappe in den Besitz der Deckstation Wilbers, Ferienhof Stücker in Weeze.

Auf den Spuren seines Vaters wandelt der zweite Reservesieger: Im Jahr 2005 wurde der Gribaldi-Sohn Unee in München gekört. In diesem Jahr stellte der Zuchthof Wadenspanner einen Unee-Sohn aus einer Piaster-Mutter von Piaster vor. Der Rapphengst aus der Zucht von Dr. Johann Bergmeier aus Siegenburg hat sehr viel Bewegungsqualität. Er wird künftig auf der Station Wadenspanner sicherlich viel Nachfrage haben.

Die weiteren Prämienhengste:

Katalognr. 1 v. Diamond Hit/Pour Plaisir
Katalognr. 10 v. Hofrat/Pandur AA
Katalognr. 18 v. Ludwig von Bayern/Contendro I
Katalognr. 19 v. Monte Bellini/Ravallo
Katalognr. 32 v. Silvio I/Accord II
Katalognr. 41 v. Belissimo M/Davignon I

Gesamtergebnis2009

Steffen Peters herausragend – van Grunsven enttäuscht

31. Januar 2009 Dressur
Der Olympiavierte Steffen Peters bei seinem Siegesritt im Grand Prix auf Ravel in Wellington. Foto mit freundlicher Genehmigung von www.equestriansport.com

Der Olympiavierte Steffen Peters bei seinem Siegesritt im Grand Prix auf Ravel in Wellington. Foto mit freundlicher Genehmigung von www.equestriansport.com

Mit einem deutlichen Sieg hat Steffen Peters auf seinem Spitzenpferd Ravel im Grand Prix zum Auftakt der Exquis World Dressage Masters Serie (WDM) gezeigt, dass nach seinem beeindruckenden Ritt bei den Olympischen Spielen in Hongkong 2008, auch in diesem Jahr international mit ihm zu rechnen sein wird.

Der Olympiavierte von Hongkong 2008 zeigte auf Ravel einen weiteren herausragenden Ritt und erreichte mit 75.574% das beste Ergebnis seiner Laufbahn.

Die aus den Niederlanden angereiste dreifache Olympia-Goldmedaillengewinnerin Anky van Grunsven, am vergangenen Wochenende noch siegreich in der Worldcup Qualifikation in Amsterdam, erreichte mit einem Ritt unter Spannungen und einigen deutlichen Patzern hingegen ein enttäuschendes Ergebnis von 66.936%.  Sie schaffte die Qualifikation für die Grand Prix Kür am Sonntag nur durch den Verzicht des auf Platz fünf liegenden Amerikaners Michael Barisone auf Neruda.

Peters hingegen, der schon bei seinem vierten Platz bei Olympia einen eindruckssvollen Ritt gezeigt hatte, konnte diese Leistung noch einmal toppen. Gegen einige der besten internationalen Dressurreiter bot er einen noch einmal verbesserten Ravel.

“Mein Pferd hat heute wirklich alles super gemacht hat”, sagte der im kalifonirschen San Diego beheimatete Dressureiter im Anschluss. “Ravel war so ehrlich heute, ging vorwärts und war sehr, sehr geschmeidig. Manchmal hat man im Viereck viel zu arbeiten, aber heute war es das reine Vergüngen. Er hat wirklich jede Bewegung angeboten und es war der beste Ritt, den ich jemals hatte.”
Für den in Deutschland geborenen Peters ein vielversprechender Auftakt für die Grand Prix Kür am Sonntag. Der Wettbewerb mit einer Gesamtgewinnsumme von 150.000 US$ hat ein große Zahl internationaler Spitzendressurreiter nach Florida gezogen. Doch an das Ergebnis von Peters konnte keiner heranreichen.

Der 13-jährige Ravel, der nach Olympia nun noch einmal deutlich gereift erschien, zeigte sich unbeeindruckt von seiner Umgebung und konnte so hochkonzentriert seine Bestleistung im Viereck abliefern. Peters, der erst kürzlich in seiner Wahlheimat zum Reiter des Jahres 2008 gekürt worden war, freute sich auch über die neue WDM-DressurSerie: “Ich fühle mich jetzt schon wie auf einem der großen Championate. Es ist ein besonderes Erlebnis in einer Anlage wie hier in Wellington reiten zu dürfen.”

Auch Anky van Grunsven hatte sich von dem neuen Cup direkt vom Championat in Amsterdam in die U.S.A. locken lassen. Für die niederländische Dressurkönigin wurde die Auftaktprüfung allerdings zum Desaster. Als Favoritin gestartet, konnte sie von einem angespannten Painted Black kaum Leistung abrufen, dazu unterliefen ihr selbst auch noch einige klare Fehler.
“Ich mag gar nicht mehr daran denken”, sagte sie im Anschluss an die Prüfung. “Das war Painted Blacks erste Prüfung wieder unter freiem Himmel und er war unheimlich wild und fing dann noch an sich zu erschrecken. Dabei war er beim Abreiten noch richtig gut bei der Sache und ich dachte, es läuft. Dann vergesse ich auch noch das Rückwärtsrichten und danach kam er überhaupt nicht richtg in die Passage und Piaffe hinein. Anschließend hat er sich an der kurzen Seite vor den Richtern erschreckt. Ich weiß nicht einmal warum. Er ist sonst nie so ängstlich. Den Rest der Prüfung habe ich nur noch versucht, ihn wieder zu mir zu holen und weil die Prüfung neu ist, habe ich mich voll auf ihn konzentriert, denn er war so furchtbar ängstlich. Das ging solange, bis ich dann selbst ganz aus dem Konzept war und mich auch noch zweimal verritten habe. Es ist mir wirklich peinlich und wird mir sicher nie mehr wieder passieren. Painted war völlig anders als er normaerweise ist.”

Eine gute Leistung zeigte die Kanadierin Ashley Holzer auf Pop Art. Auch dieses Paar schien von seiner Olympiateilnahme profitiert zu haben. Mit eine Ergebnis von 71,319% kamen die beiden auf den zweiten Platz. Holzer äußerte sich überzeugt, dass Pop Art noch zu einer weiteren Steigerung fähig sei. “Ich denke, die Umstellung auf die neue Prüfung braucht noch eine Weile. Ich habe keine Druck gemacht, sondern es war mir wichtig, sauber zu reiten. Ich habe während der gesamten Prüfung immer zwischen 70 und 71 Prozent bekomment, das zeigt, dass ich mein Ziel auch erreicht habe.

Kurz hinter Holzer konnte sich der Niederländer Hans-Peter Minderhoud auf Exquis Escapado mit 71,149% platzieren. Auf Platz vier kam sein Landsmann Edward Gal auf Next One.

Die ersten acht Reiter sind nun für die mit 60.000 Euro dotierte Grand Prix Kür qualifiziert, die am Sonntag stattfindet. Die anderen elf Reiter haben sich für den mit 30.000 Euro dotierten Grand Prix Spezial am heutigen Samstag qualifiziert. Nur der Verzicht des auf Platz fünf liegenden Amerikaners Michael Barisone, der nun auch im Spezial an den Start gehen wird, machte es möglich, dass Anky van Grunsven, die mit ihrer Leistung nur auf Platz neun kam, nun doch noch in der Kür am Sonntag starten kann.

Steffen Peters ist sich bewusst darüber, dass trotz des Desasters der niederländischen Spitzenreiterin, sich das Blatt in der Kür wieder wenden kann. “Wir werden sehen. Auch in Amsterdam war Ankys Leistung am Vortag nicht so gut und dann hat sie in der Kür ihre beste Leistung gezeigt. Unsere Kür ist bislang zwar sehr gut, aber wir werden für morgen nochmal eins draufsetzen müssen.”

Nationaltrainer gesucht

30. Januar 2009 Dressur
Bis im vergangenen Jahr erfolgreicher Nationaltrainer in den U.S.A. - Klaus Balkenhol, hier auf Goldstern bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996. Foto: Kit Houghton /FEI

Bis im vergangenen Jahr erfolgreicher Nationaltrainer in den U.S.A. - der Deutsche Klaus Balkenhol, hier auf Goldstern bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996. Foto: Kit Houghton /FEI

Nach dem Weggang von Klaus Balkenhol als Bundestrainer der U.S. amerikanischen Dressurreiter sucht der Dachverband USEF (United States Equestrian Federation) jetzt auf offiziellem Weg einen neuen Nationaltrainer für die zuletzt hoch erfolgreichen amerikanischen Dressurreiter.

In der Pressemitteilung heißt es, die Rolle des künftigen US Dressur Chefs sei noch einmal gründlich überdacht und neu definiert worden. Unter Berücksichtigung der Ansichten der unterschiedlichen Interessenvertreter sei die abschließende Aufgabenbeschreibung nun fertiggestellt. … Continue Reading

Neumünster VR Classics mit Markus Fuchs

30. Januar 2009 Mehr Sport
Der Schweizer Markus Fuchs auf La ToyaIII. Foto mit freundlicher Genehmigng der FEI: Dirk Caremans

Der Schweizer Markus Fuchs auf La ToyaIII. Foto mit freundlicher Genehmigng der FEI: Dirk Caremans

An sein erstes Turnier in Neumünsters Holstenhalle kann sich die Schweizer Springsportlegende Markus Fuchs nicht mehr so recht erinnern „Oh je, das ist sooo lange her, das war noch zusammen mit Willi Melliger…“, wohl aber an seinen letzten Besuch der VR Classics. „Das muss so vor drei, vier Jahren gewesen sein,“ glaubt der Weltcupsieger von 2001.

Die 59. Auflage des internationalen Hallen-Reitturniers vom 12. bis 15. Februar in Neumünsters Holstenhalle baut Fuchs ganz zwanglos in seine „Nordtour“ ein. Die führt den Championatsreiter nämlich ins schwedische Göteborg und da kommt der internationale Einsatz in Neumünster wenige Tage zuvor gerade Recht. „Die Pferde bleiben dann gut in Schuss und Neumünster ist ja schon immer ein gut organisiertes Turnier gewesen,“ verteilt Fuchs Komplimente an die ehemaligen und neuen Macher Paul Schockemöhle und Ulrich Kasselmann der VR Classics. … Continue Reading

Peter Wylde siegreich in Florida

30. Januar 2009 Mehr Sport
Peter Wylde auf Esplanade beim Flutlichtspringen in Wellington. Foto mit freundlicher Genehmigung durch: Roxan Theidel, 2009

Peter Wylde auf Esplanade beim Flutlichtspringen in Wellington. Foto mit freundlicher Genehmigung durch: Roxane Theidel, 2009

In einem atemberaubenden Finale unter Flutlicht in Wellington, Florida, hat der us-amerikanische Mannschafsgoldgewinner bei den olympischen Spielen 2004 Peter Wylde am Donnerstag (29.1.) mit seiner Stute Esplanade den mit 30.000 U.S.$ dotierten Großen Preis gewonnen.
Im vierten Teil des Braman Motorcars WEF Challenge Cup Serie, ließ der Amerikaner im Stechen ein hochkarätiges Feld hinter sich. Mit seiner schnellen Stute siegte der ins Maastricht (NL) lebende Wylde, mit der schnellsten fehlerfreien Runde (41,63 sec.). Er war damit nur 0,6 Sekunden schneller als der zweiplatzierte Rodrigo Pessoa (BRA) auf Let’s Fly.

Die aus Wellington stammende Lauren Hough sichert sich auf Quick Study Platz 3, kurz vor einer weiteren Mannschaftsgoldmedaillengewinnerin bei Olympia 2008, Laura Kraut kam mit Miss Independent auf den vierten Rang.
Wylde selbst war begeistert über den Siegesritt seiner Stute, für die es die erste wirklich große Veranstaltung war. … Continue Reading

Ein Fest für die Züchter: Süddeutsche Körung und Top-Hengste 2009

29. Januar 2009 Zucht & Auktionen

Rund 70 von 600 Hengsten des aktuellen Jahrgangs werden an diesem Wochenende (30.+31.1.09) auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem um den begehrten Titel „gekört” konkurrieren. Die drei Jahre alten Youngster werden auf dem harten Boden, auf der Dreiecksbahn und im Freispringen präsentiert. … Continue Reading

Besser sitzen!

29. Januar 2009 Wissen

DAP-Seminarreihe „Besser Sitzen”

Gleichen, Warendorf, Bad Neustadt, Heilbronn (fn-press). Gutes Sitzen ist praktizierter Tierschutz. Um diese Kernaussage geht es in der neuen Seminarreihe der Deutschen Akademie des Pferdes (DAP), die am Montag, 20. April, auf Hof Bettenrode in Gleichen, am Montag, 27. April, im DOKR Bundesleistungszentrum in Warendorf, am Mittwoch, 6. Mai, im Reitclub Rhön in Bad Neustadt und am Donnerstag, 7. Mai, im Reiterverein Heilbronn Station macht. Christoph Hess, Leiter der Abteilung Ausbildung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), und Eckart Meyners, Sportdozent an der Universität Lüneburg, erläutern die Zusammenhänge von Körperkonstruktion und Muskelaufbau des Reiters. Die beiden Referenten machen deutlich, welche Konsequenzen der falsche Sitz für den Bewegungsablauf des Pferdes hat.

Eckart Meyners gibt Tipps zur Verbesserung des Sitzes und Korrektur von Sitzfehlern. Christoph Hess erläutert die aus dem Sitz resultierende richtige oder falsche Einwirkung der Reiter. Die Teilnahme kann Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit vier Lerneinheiten anerkannt werden. Die Seminare beginnen jeweils um 17 Uhr und enden gegen 21 Uhr. Die Seminargebühr beträgt 20 Euro pro Person, für Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) 15 Euro (Tageskasse 25 Euro, PM 20 Euro).

Nähere Information und Anmeldung: Deutsche Akademie des Pferdes, Claudia Gehlich, Freiherr-von-Langen-Str. 13-15, 48231 Warendorf, Telefon: 02581/6362-179, E-Mail cgehlich@fn-dokr.de

Von der Losgelassenheit zum ausdrucksvollen Reiten

29. Januar 2009 Wissen

Deutsche Akademie des Pferdes (DAP) – DAP- Seminar zur Dressurausbildung

Warendorf (fn-press). Ohne Losgelassenheit ist alles nichts! Auch ausdrucksvolles Reiten lässt sich nur über die Losgelassenheit entwickeln. Mit diesem Thema befassen sich der Reitmeister und ehemalige Championatsreiter Johann Hinnemann (Voerde) und Christoph Hess, Leiter der Abteilung Ausbildung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN, am Mittwoch, 22. April, im Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) in Warendorf.

Verspannte Pferde mit engem Hals sieht man zu häufig auf Turnier- und Trainingsplätzen! Ausdruck und erhabene Bewegungen auf dem Dressurviereck müssen das Ergebnis eines aktiven Hinterbeines, eines schwingenden Rückens und einer weich, federnden Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul sein. Dabei entfaltet das Pferd seine Bewegungsdynamik nur dann optimal, wenn der Reiter das Gefühl hat, es mit genügend gedehntem Hals vor sich zu haben.

Jedes Erzwingen von „spektakulären“ Bewegungen geht zu Lasten der Losgelassenheit. Diese ist nicht nur das zentrale Ziel der Ausbildung eines jungen Pferdes, sondern auch Grundlage für die Schulung und korrekte Ausführung aller Lektionen. Wie es gelingt, die Losgelassenheit zu erreichen und beim Aufbau eines positiven Spannungsbogens zu erhalten, zeigen die beiden erfahrenen Referenten. Reitmeister Johann Hinnemann und der Leiter der Abteilung Ausbildung der FN Christoph Hess werden anhand Pferden verschiedenen Alters systematisch richtige Ausbildung aber auch Probleme aufzeigen und Lösungsansätze erarbeiten.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und kostet 20 Euro pro Person, für Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) 15 Euro. Die Teilnahme kann Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit jeweils vier Lerneinheiten anerkannt werden.

Nähere Information und Anmeldung: Deutsche Akademie des Pferdes, Claudia Gehlich, Freiherr-von-Langen-Str. 13-15, 48231 Warendorf, Telefon 02581/6362-179, E-Mail cgehlich@fn-dokr.de.

Hochdotierte Dressursportserie WDM startet in Wellington, Florida

29. Januar 2009 Dressur
Gerade noch siegreich im Weltcup in Amsterdam, jetzt schon in Florida: Anky van Grunsven und Painted Black. Foto: Julia Rau

Gerade noch siegreich im Weltcup in Amsterdam, jetzt schon in Florida: Anky van Grunsven und Painted Black. Foto: Julia Rau

Im us-amerikanischen Wellington beginnt an diesem Wochenende (29.-31. Januar 2009) mit der WDM – Exquis World Dressage Masters – eine neue, hochdotierte Dressursportserie, die im Laufe dieses Jahres ihre weiteren Stationen in Europa (Salzburg, München, Hickstead) haben wird. Die Serie setzt mit einer Dotierung von 100.000 Euro (132.000 US-Dollar)  für den Dressursport neue Maßstäbe.

Inzwischen sind viele internationale Dressurreiter mit ihren Spitzenpferden im Palm Beach International Equestrian Center in Florida eingetroffen. So ist die erst am Wochenende beim Weltcup in Amsterdam siegreiche, dreifache Olympiasiegerin Anky van Grunsven (NL) mit Painted Black bereits im amerikanischen Quartier angekommen, wo sie zudem noch ein Seminar für einige ausgewählte Spitzen-Dressurreiter abhalten wird. Weitere europäische Reiter sind die Niederländer Edward Gal und Hans Peter Mindehoud, die mit ihren Pferden bereits die ersten Trainings absolvieren.

Auch der u.s.amerikanische Olympiateilnehmer Steffen Peters wird auf seinem Spitzenpferd Ravel ebenso an den Prüfungen teilnehmen wie Jan Ebeling auf Rafalca. Der aus Deutschland stammende Peters zeigte sich begeistert von den hervorragenden Dressurböden auf den Trainingsplätzen: “Die Böden sind wirklich Spitzenklasse. Wir können es kaum erwarten in der internationalen Arena zu reiten. Das ist so eines der Ereignisse, auf die wir uns besonders freuen und wir hoffen, dass unsere Fans das auch tun.”

Einige der nordamerikanischen Reiter, wie die kanadische Olympiateilnehmerin Ashley Holzer mit ihrem Pferd Pop Art and der amerikansche Reservereiter in Hongkong Michael Barisone auf Neruda sind bereits seit einigen Wochen zum Training in Florida. Dazu gehört auch Dänemarks Lars Petersen mit Success.

Wellington ist die erste Station der WDM Serie, sie ist die einzige in den U.S.A. Die weiteren Stationen und Termine in Europa sind:  Salzburg (AUT, 1.-3. Mai), München (GER, 21.-24. Mai) und Hickstead (Brit 23.-26. July).

Hannoveraner Hengstverteilungsplan 2009 Online

28. Januar 2009 Zucht & Auktionen
Aktueller Hengstverteilungsplan

Aktueller Hengstverteilungsplan

Mit einem übersichtlichen Webtool macht der Hannoveraner Verband allen Züchtern und Zuchtinteressierten den aktuellen Hengstverteilungsplan für die beginnende Decksaison 2009 zugänglich.
Meist reicht nur die Eingabe des Pferdenamens, um komplette Information über die jeweiligen für die Hannveraner Zucht zugelassenene Deckhengste zu erhalten. Pedigree mit Verlinkungen, Züchtername, Adresse und Ansprechpartner der Zuchtstation mit Telefonnummern sowie die entsprechende Website, machen das Tool zu einem schnellen Informanten für das aktuelle Deckgeschäft.

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Ingrid Klimke: Baby Phillippa ist da

9. März 2010

Ingrid Klimke: Baby Phillippa ist da

Nun hat auch die dritte im Bunde der deutschen Top-Reiterinnen aus drei Disziplinen in diesem Jahr ihr Baby bekommen: Phillipa heißt das Töchterchen von Vielseitigkeits-Reiterin und Mannschafts-Olympiasiegerin 2008 Ingrid Klimke (42) und Ehemann Andreas Busacker, das heute geboren wurde.
Im Gegensatz zu Baby Frederik von Dressur-Reiterin Isabell Werth (Ende Oktober 2009) und Baby Brianne Victoria von [...]

Niederländische Championatsreiter Dressur: Edward Gal auch mit Sisther de Jeu im Kader

6. März 2010

Niederländische Championatsreiter Dressur: Edward Gal auch mit Sisther de Jeu im Kader

Der niederländische Championatskader Dressur ist um ein weiteres Spitzenpferd reicher. Edward Gal ist nun außer mit Bewegungswunder Totilas auch mit dessen Halbschwester Sisther de Jeu von Bondscoach Sief Janssen in den Kader aufgenommen worden. Er ist neben Anky van Grunsven nun der zweite Reiter mit zwei Pferden im derzeit stärksten Nationalkader der Welt.
Mit Sisther de [...]

Der Kommentar

  • Der Kommentar: Der Kommentar: Das Auge des Betrachters
    Was im Auge des Betrachters liegt, ist oft eine Frage der persönlichen Philosophie. Zwar können wir uns trefflich über den Sinn und Unsinn von Hyperflexion (Rollkur) streiten, Argumente austauschen, Emotionen freien Lauf lassen, Tierärzte, Trainer, Reiter und sonstige Experten zitieren. Das Auge des Betrachters, dieses scheinbar so unbestechliche Organ, lässt sich jedoch nur zu gern täuschen, wenn wir die richtige Geschichte dazu erzählt bekommen. So haben sich zwei im Tierschutz engag...

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Deutsche Richtervereinigung: Unangenehmes Aussprechen von Ordnungsmaßnahmen

3. März 2010

Deutsche Richtervereinigung: Unangenehmes Aussprechen von Ordnungsmaßnahmen

Ihre Aufgaben stehen derzeit vielfältig auf dem Prüfstand, ob am Abreiteplatz oder in der Bewertung von Dressuren – Richtersein wird zunehmend unbequem, stellenweise auch unangenehm. Was die Männer und Frauen, die derzeit in Abwesenheit gleichermaßen gescholten wie gefordert werden, dazu denken, erfährt man selten.
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Deutsche Akademie des Pferdes: Seminare mit Poldi, Putz, Hinneman, Meyer zu Strohen und Kaspareit

24. Februar 2010

Deutsche Akademie des Pferdes: Seminare mit Poldi, Putz, Hinneman, Meyer zu Strohen und Kaspareit

Die Deutsche Akademie des Pferdes (DAP) wurde 1998 innerhalb der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gegründet. Sie kümmert sich um die Vermittlung fachlich fundierter Informationen und Erfahrungen sowie von wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um das Pferd und den Pferdesport. Die Zielgruppen sind Ausbilder, Richter, Prüfer, Turnierfachleute, Reiter, Züchter und Pferdehalter, die in ihren Bereichen als Multiplikatoren fungieren. [...]

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