Von der Losgelassenheit zum ausdrucksvollen Reiten
Deutsche Akademie des Pferdes (DAP) – DAP- Seminar zur Dressurausbildung
Warendorf (fn-press). Ohne Losgelassenheit ist alles nichts! Auch ausdrucksvolles Reiten lässt sich nur über die Losgelassenheit entwickeln. Mit diesem Thema befassen sich der Reitmeister und ehemalige Championatsreiter Johann Hinnemann (Voerde) und Christoph Hess, Leiter der Abteilung Ausbildung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN, am Mittwoch, 22. April, im Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) in Warendorf.
Verspannte Pferde mit engem Hals sieht man zu häufig auf Turnier- und Trainingsplätzen! Ausdruck und erhabene Bewegungen auf dem Dressurviereck müssen das Ergebnis eines aktiven Hinterbeines, eines schwingenden Rückens und einer weich, federnden Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul sein. Dabei entfaltet das Pferd seine Bewegungsdynamik nur dann optimal, wenn der Reiter das Gefühl hat, es mit genügend gedehntem Hals vor sich zu haben.
Jedes Erzwingen von „spektakulären“ Bewegungen geht zu Lasten der Losgelassenheit. Diese ist nicht nur das zentrale Ziel der Ausbildung eines jungen Pferdes, sondern auch Grundlage für die Schulung und korrekte Ausführung aller Lektionen. Wie es gelingt, die Losgelassenheit zu erreichen und beim Aufbau eines positiven Spannungsbogens zu erhalten, zeigen die beiden erfahrenen Referenten. Reitmeister Johann Hinnemann und der Leiter der Abteilung Ausbildung der FN Christoph Hess werden anhand Pferden verschiedenen Alters systematisch richtige Ausbildung aber auch Probleme aufzeigen und Lösungsansätze erarbeiten.
Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und kostet 20 Euro pro Person, für Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) 15 Euro. Die Teilnahme kann Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit jeweils vier Lerneinheiten anerkannt werden.
Nähere Information und Anmeldung: Deutsche Akademie des Pferdes, Claudia Gehlich, Freiherr-von-Langen-Str. 13-15, 48231 Warendorf, Telefon 02581/6362-179, E-Mail cgehlich@fn-dokr.de.




