Albert Zoer meldet sich mit furiosem Ritt zurück
Etwas zu riskieren war das Mittel der Wahl, wenn man den großen Landrover Preis, das Einlaufspringen, am Freitag beim Jumping Bordeaux gewinnen wollte. Der schwierige Kurs hatte es in sich und kostete schnell Fehler, wenn man versuchte, ihn auf die leichte Schulter zu nehmen.
Albert Zoer und Sam haben alles richtig gemacht, präzise und schnell setzten sie sich schließlich vor die beiden Deutschen Marco Kutscher auf Cash und Christian Ahlmann auf Sebastian auf Platz 1.
“Meine Rechnung ist aufgegangen. Der Parcours war sehr schön und nicht zu hoch für den ersten Tag, aber sehr durchdacht gebaut”, sagte der Sieger im Anschluss an das Springen.
Für das Einlaufspringen hatte Zoer mit Sam sein Zweitpferd gesattelt. Mit seinem Spitzenpferd Oki Doki hat der niederländische Meister bereits Welt- und Europameisterschaften mit der Mannschaft gewonnen. Eigentlich hatte Oki Doki im Vorfeld der Olympischen Spiele im letzten Jahr geschont werden sollen, bei denen Albert Zoer einer der Favoriten war. Doch direkt nach seinem spektakulären Sieg beim CHIO in Aachen auf Sam brach Zoer sich ein Bein und alle Olympiapläne waren zunichte gemacht.
Obwohl das Bein noch nicht ganz wieder in Ordnung ist, lief Zoer gleich am ersten Tag des mit einer Weltcup Qualifikation am Sonntag abschließenden Wettbewerbs wieder zu alten Formen auf. Diese eigene Form auszutesten war auch eines der Ziele des sympathischen Niederländers.
Am heutigen Samstag wird er seinen fast unschlagbaren Oki Doki aus der Box holen. “Ja, ich habe tatsächlich zwei sehr, sehr gute Pferde”, sagt Zoer. Das Publikum in Bordeaux wird Sam am Sonntag für den Großen Preis noch einmal wiedersehen können. Mit diesen beiden herausragenden Pferden ist Zoer ohne Zweifel einer der am besten berittenen Reiter für den Weltcup und andere Championate.





