Holstenhalle seit heute Treffpunkt für Reiter aus 22 Nationen
Die „Hotelzimmer“ für die Pferde stehen bereit, in der Holstenhalle wird eifrig gewerkelt und letzte Hand angelegt, damit für Zuschauer, Pferde und Reiter alles piccobello ist, und der Schnee ist ohnehin kein Thema für die Turnierveranstalter der VR Classics.
Bis zum Sonntag sind auch die Bundestrainer der deutschen Spring- und Dressurreiter vor Ort. Otto Becker, der sein Amt am 1. Januar 2009 antrat, schaut genauso in Neumünster vorbei wie Disziplintrainer Heinrich-Hermann Engemann und der Dressur-Bundestrainer Holger Schmezer.
Immerhin präsentiert sich in der Holstenhalle in den internationalen Prüfungen und in den Championaten der Pferdestadt Neumünster neben den Stars des Spring- und Dressursports auch halb Schleswig-Holstein. Beste Gelegenheit also, Kandidaten mit Perspektive – sowohl Zwei- als auch Vierbeiner – in Augenschein zu nehmen.
Für einen sind die VR Classics allerdings schon beendet, bevor sie begonnen haben: Peter Thomsen, Mannschafts-Olympiasieger der Vielseitigkeit, wird nicht am 6. Indoor-Meeting in Neumünster am Donnerstagabend teilnehmen können. Den 47-jährigen Reiter aus Großenwiehe erwischte die Grippe und anstelle flotter Runden in der Arena ist nun „Bettruhe“ angesagt.
Bei den Springreitern ist Christian Ahlmann aus Marl ins Teilnehmerfeld nachgerückt, der erstmals seit seiner Sperre nach Olympia wieder in Deutschland an den Start geht. Insgesamt werden aus allen Disziplinen Teilnehmer aus 22 Nationen von Australien bis zu den USA in den Holstenhallen erwartet. Damit dürfte Neumünster am kommenden Wochenende der internationalste Treffpunkt in Schleswig-Holstein sein.
Das liegt vor allem auch an der Dressurphalanx, die in Neumünster auf Punktejagd im Weltcup geht. Mit Isabell Werth, Heike Kemmer , Nathalie von Sayn-Wittgenstein, Jeannette Haazen, Monica Theodorescu oder auch Alexandra Korelova ist die internationale Dressur exquisit besetzt.
Wer wirklich alle Weltcup-Kandidaten im Dressurviereck sehen möchte, kann das am Samstagvormittag ab acht Uhr im Grand Prix – Preis der Madeleine Winter-Schulze - denn durch den GP müssen sie alle durch, um überhaupt die Weltcup-Kür zu erreichen……





