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Nationenpreismodus und Masters League beim euroclassics Pferde-Festival

24. Februar 2009 Dressur

Auch Marco Kutscher tritt an im Nationenpreis beim euroclassics Pferde-Festival. Foto: Bricot for JBordeaux

Auch Marco Kutscher tritt an im Nationenvergleich beim euroclassics Pferde-Festival. Foto: Bricot for JBordeaux

Für die internationalen Spring-Cracks hält das euroclassics Pferde-Festival in Bremen, das in dieser Woche nun für die Spring- und Dressurreiter seine Tore öffnet,  einen besonderen Anreiz bereit – es wird im Nationenpreis-Modus geritten und das bedeutet, dass es um dauerhafte Spitzenleistungen geht!

Am Samstag (28. Februar) entscheidet sich in zwei Umläufen in der euroclassics Team Trophy, welche Mannschaft mit ihren vier Startern die schwere Aufgabe am tadellosesten bewältigt.

Die mit 20.000 Euro dotierte Prüfung ist zugleich erste Wertung für die euroclassics Einzelentscheidung und ist deshalb für die Athleten im Parcours doppelt wichtig.

Turnierveranstalter Dr. Kaspar Funke sagt: „Der neue Bundestrainer Otto Becker hat für Deutschland zwei sehr interessante Teams nominiert, die erkennen lassen, dass neue Wege beschritten werden.“

In der Tat liest sich das Starterfeld erlesen: So sind neben den deutschen Top-Reitern Ludger Beerbaum, Carsten-Otto Nagel, Marcus Ehning und Marco Kutscher die zweite Mannschaft mit Philipp Weishaupt, Janne-Friederike Meyer, Jörg Kreutzmann und Johannes Ehning und zahlreiche Stars aus dem Ausland vertreten.

Denn auch der Olympia-Zweite Rolf-Göran Bengtsson (SWE), Mannschaftsweltmeister Gerco Schröder (NED) und Weltmeister Jos Lansink (BEL) wollen sich das einmalige sportliche Ereignis nicht entgehen lassen. Am Sonntagmittag wird sich im Großen Preis des Senats der Freien Hansestadt Bremen das euroclassics-Einzelfinale entscheiden und dann wird sich zeigen, wer sich hinter Vorjahressieger Michael Whitaker (GBR) in die ehrwürdige Gewinnerliste einträgt.

Nicht zu vergessen: Bremen ist zweite Station der renommierten Masters League, die vier besten Reiter aus der Einzelwertung erhalten einen Startplatz für das Finale in der Frankfurter Festhalle. Dr. Kaspar Funke steht zudem für sauberen Sport und so werden auf allen Qualifikationen der Masters League zusätzliche Dopingproben im Rahmen des FEI-Reglements gezogen. Die Glaubwürdigkeit des Sports und die der Masters League werden so unterstrichen.

Und es wird in Bremen noch eine Premiere gefeiert: Zum ersten Mal macht die neu ins Leben gerufene Nachwuchs-Serie Young Masters League im AWDdome Station – für die bereits international erfolgreichen jungen Athleten wie Angelina Herröder, Philipp Schober und Patrick Döller ein ganz besonderes Erlebnis.

Eben dieses steht auch für die Junioren und Jungen Reiter aus der Region im Viereck an: Am Donnerstagabend haben die Lokalmatadore der Bremer Vereine und Kreisreiterverbände um 19.45 Uhr im Finale der Mannschaftsdressur ihren großen Auftritt – also zur besten Zeit im Programm.

Viele freie Sitzplätze werden dann im AWDdome nicht mehr zu finden sein: Schließlich folgt der Mannschaftsdressur der international ausgeschriebene Grand Prix, die Qualifikation für die Grand Prix Kür am Freitagabend, und in diesem starten Spitzenstars wie Isabell Werth, Mannschaftsweltmeister Hubertus Schmidt und die österreichische Amazone Victoria Max-Theurer!

„Das Programm am Freitagabend ist noch hochwertiger als in den vergangenen Jahren“, gibt Turnier-Chef Dr. Kaspar Funke einen Ausblick auf die kommenden Highlights. „Eröffnet wird die abendfüllende Veranstaltung von dem Preis der Jerich Germany GmbH, der Grand Prix-Kür, bei der das fachkundige Publikum beeindruckende Choreographien zu stimmungsvoller Musikuntermalung zu sehen bekommt.

Es folgt das Siegerschaubild aus dem Show-Wettkampf der vergangenen Woche, die BLG Logistics Trophy, ein internationales Mächtigkeitsspringen und der Große Preis der Bremer Wirtschaft. Das Championat von Bremen ist als Gruppenspringen ausgeschrieben und so ist enorme Spannung garantiert.“ Ein Abend, der kaum abwechslungsreicher und interessanter gestaltet sein kann!

Der Samstagmorgen startet um 7.30 Uhr gleich mit der nächsten Attraktion – dem Kampmann Preis. In dem Grand Prix müssen die Experten in Frack und Zylinder Bestleistungen abrufen, wenn sie sich für den Grand Prix Special am Sonntagmorgen qualifizieren möchten. Denn dieser ist letzte Wertungsprüfung für die in 2008 gestartete Serie MEGGLE Champions. Und zu dem Saisonabschluss in Dortmund in wenigen Wochen wollen alle: Schließlich ist der Schlusspunkt mit 50.000 Euro dotiert!

Zusammengefasst: Das euroclassics Pferde-Festival hat das Besondere! Die Weltelite im Spring- und Dressursattel sorgt für Reitsport vom Feinsten, die sorgsam platzierten Show-Elemente garantieren beste Unterhaltung und die üppige Ausstellung lädt zudem zum Bummeln und Flanieren ein!

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