“Außergewöhnliche visionäre Kraft”- FEI vergibt Weltreiterspiele 2014 an die Normandie

31. März 2009 Namen & Nachrichten

logo-normandie-okWie das Büro der Internationale Reiterlichen Vereinigung heute bekannt gab, wird die siebte Auflage der FEI Weltreiterspiele (WEG) 2014 an die Region Normandie vergeben. Zum ersten Mal werden die Spiele damit in Frankreich abgehalten.

FEI-Präsidentin Prinzessin Haya Bint Al Hussein sagte dazu: “Die WEG an die Normandie zu vergeben, ist eine wichtige Entwicklung für die Zukunft unseres Sports. Das Angebots-Komittee hat gemeinsam mit der Französischen Reiterlichen Vereinigung acht Jahre lang gearbeitet und ein Projekt vorgestellt, dass in seiner Qualität und visionären Kraft außergewöhnlich ist. Mit der Unterstützung der französischen Regierung und regionaler Kräfte, wird uns Sport auf einer ganz besonderen Plattform geboten,  im Herzen einer Region, die unsere Begeisterung für den Pferdesport teilt.”

Laurent Beauvais, Präsident der Regionalregierung der Unteren-Normandie und Präsident des Organisations Komittees Normandie 2014:  “Gastgeber zu sein für die Weltreiterspiele bedeutet für uns eine einmalige Gelegenheit, die Normandie zu fördern und zu entwickeln. Die Normandie ist die erste Region Frankreichs für Pferdezucht und Championate.  Insofern hat die Normandie eine echte Berechtigung die Spiele auszurichten. Wir sind stolz, diese Herausforderung anzunehmen. Ich möchte diesen Sieg all denen widmen, die auf lokaler Ebene Teil dieses Angebots waren.”

Christian Leyrit, Präfekt der Unteren-Normandie, sagte  als Repräsentant des französischen Staates:  “Die Normandie ist sehr stolz darauf, die WEG 2014 ausrichten zu dürfen. Dieses Angebot hat die volle Unterstützung des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Dieser Erfolg ist vor allem das Ergebnis eines gemeinsamen Willens ebenso wie das Ergebnis aller involvierter Partner und der Unterstützereinheiten der französischen Regierung. Als ein Vertreter des französischen Staates, möchte ich an dieser Stelle meine Zustimmung noch einmal wiederholen und die Garantie für den Erfolg dieses Reitsportereignisses geben. Die Spiele werden dem Ruhm der Normandie als Pferdeland par excellence stärken.”

Die FEI Weltreiterspiele sind eine Kombination von Weltmeisterschaften aller acht FEI Reitsport-Disziplinen: Springreiten, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren, Distanzreiten, Voltigieren, Reining und Behindertenreitsport. Die Wettkämpfe werden gemeinsam an einem Ort abgehalten und finden alle vier Jahre statt.

Nicht weniger als 900 Pferde, 800 Reiter und Fahrer aus 60 Nationen sowie 300.000 Zuschauer werden erwartet, wenn innerhalb von zwei Wochen im August 2014 die Spiele stattfinden.

Großer Preis von Italien und Start der Global Champions Tour in Arezzo

30. März 2009 Mehr Sport

gct-arezzo-09Die Global Champions Tour (GCT), die prestigeträchtigste Serie im internationalen Springsport, startet in die Saison 2009. Vom 2. bis 5. April ist sie im italienischen Arezzo zu Hause.

Gastgeber der Global Champions Tour of Italy ist das Arezzo Equestrian Center in der Toskana.

Die GCT ist offen für die besten 30 Reiterinnen und Reiter der Weltrangliste und garantiert hochspannende Grand Prix-Ereignisse für alle Pferdesportfans.

Die erste Station in Arezzo wird insbesondere von den italienischen Springsportfans mit großem Interesse betrachtet, denn zum ersten Mal ist mit dem Springreiter Gianni Govoni ein Italiener in den Top-30 der Welt vertreten. … Continue Reading

Bettina Hoy gewinnt EM-Generalprobe in Fontainebleau

30. März 2009 Mehr Sport
Das war schon mal ein guter Start: Bettina Hoy und Ringwood Cockatoo. Foto: Julia Rau

Das war schon mal ein guter Start: Bettina Hoy und Ringwood Cockatoo. Foto: Julia Rau

Von Uta Helkenberg/fn

Ein halbes Jahr vor den Europameisterschaften im französischen Fontainebleau, sicherte sich die deutsche Vielseitigkeits-Mannschaft nicht nur den Sieg im Nationenpreis, sondern auch in der Einzelwertung.

Dieser ging auf das Konto von Bettina Hoy mit Ringwood Cockatoo. Zweite wurde Simone Deitermann (Saerbeck) mit Flambeau H. Beide punkteten auch für das deutsche Team, für das außerdem Peter Thomsen (Lindewitt) mit Nachwuchspferd Parko und Perspektivgruppenmitglied Beeke Kaack (Schmalensee) mit Sinjang im Sattel saßen. … Continue Reading

“Das war ein Big-Point” – Ludger Beerbaum gewinnt den Preis der Bundesrepublik

29. März 2009 Mehr Sport
Scheinen sich immer besser zu verstehen: Ludger Beerbaum und Coupe de Coeur. Foto: Julia Rau

Scheinen sich immer besser zu verstehen: Ludger Beerbaum und Coupe de Coeur. Foto: Julia Rau

Mit Fotos von Julia Rau
Bei Stechen in internationalen Prüfungen ist Spannung garantiert. Aber was Ludger Beerbaum, Marcus Ehning und Jereon Dubbeldam in der finalen Aufgabe des Großen Preises der Bundesrepublik vollbracht haben, hat das Nervenkostüm der reitsportbegeisterten Fans in der gut gefüllten Westfalenhalle stark in Anspruch genommen!

Neun Starter hatten sich für das Stechen qualifiziert – der Ansporn war groß. Die Prüfung ist mit 70.000 Euro dotiert. Vorjahressieger Pius Schwizer (SUI), Marco Kutscher und Geir Gulliksen (NOR) zeigten mit ihrem vierbeinigen Partnern solide Ritte, aber die Stangen fielen.

Marcus Ehning und der 16-jährige Sandro Boy sprangen sich spielerisch und schnell durch den Parcours: Null Fehler, 35,49 Sekunden. Unmittelbar danach betraten Ludger Beerbaum und Coupe de Coeur die Arena. Was sich in den letzten Wochen angedeutet hat, ist nun augenscheinlich: Dieses Paar ist bestens zusammengewachsen.

Ein dritter Platz ist keine Niederlage - wohl wahr. Markus Ehning und Sandro Boy. Foto Julia Rau

Ein dritter Platz ist keine Niederlage - wohl wahr. Markus Ehning und Sandro Boy. Foto Julia Rau

Wie ein geölter Blitz schossen sie über die Hindernisse, zeigten engste Wendungen und keinerlei Unsicherheiten. Tadellose 34,52 Sekunden standen für den Sieg. Für Ludger Beerbaum übrigens der Dritte im Großen Preis der Bundesrepublik. Olympiasieger Jereon Dubbeldam und BMC van Grunsven Whisper waren das letzte Starterpaar. Da ist Angreifen natürlich Pflicht.

Das tat der 36-Jährige und schob sich mit fehlerfreien 34,82 Sekunden in der Platzierung zwischen die beiden deutschen Top-Stars.

Ludger Beerbaum war euphorisch: “Das war heute ein Big-Point!” Nach dem Verkauf von All Inclusive NRW steht der zwölfjährige Holsteiner Coupe de Coeur für ihn nun ganz im Rampenlicht. “Er ist jetzt mein Erstpferd und das zu 100 Prozent. Da wächst der Druck. Aber ich hoffe, dass wir uns in diese jetzt eingeschlagene Richtung weiter entwickeln.”

Jeroen Dubbeldam war mit seiner Leistung zufrieden: “Ich bin im Moment eher der Underdog und muss mich erst wieder nach oben arbeiten. Als letzter Starter gibt es nur ein Motto: Attacke.Ich habe es versucht, aber es hat nicht ganz gereicht.”

Reitet in dieser Saison oft vorne mit: Jeroen Dubbeldam auf Whisper. Foto: Julia Rau

Reitet in dieser Saison oft vorne mit: Jeroen Dubbeldam auf Whisper. Foto: Julia Rau

Und Marcus Ehning? Der wurde philosophisch: “Ein dritter Platz ist keine Niederlage.” Sein schöner Hengst Sandro Boy hat die Großen Preise der vergangenen Wochen im In- und Ausland nie ohne eine Platzierung verlassen und seine Qualität längst bewiesen. Er erhält nun aber erstmal eine Pause. “Er geht jetzt seinem Hobby nach und steigt wieder vermehrt ins Deckgeschäft ein.”

Ergebnisdienst:

Großer Preis der Bundesrepublik präsentiert von den Firmen der Region Dortmund

1.  Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Coupe de Coeur mit 0 Fehlern in 34,52 Sekunden

2. Jeroen Dubbeldam (NED) mit BMC van Grunsven Whisper 0/34,82

3. Marcus Ehning (Borken) mit Sandro Boy 0/35,49

4. Alois Pollmann-Schweckhorst (Mühlen) mit Lord Luis 0/38,54

5. Mylene Diederichsmeier (Steinhagen) mit Soloterma 0/39,89

Traumpaar, traumhaft: Matthias Alexander Rath und Sterntaler

29. März 2009 Dressur
Das muss den beiden erstmal einer nachmachen: Zweifacher Sieg vor Isabell Werth von Matthias Alexander Rath und Sterntaler. Foto: Julia Rau

Das muss den beiden erstmal einer nachmachen: Zweifacher Sieg vor Isabell Werth von Matthias Alexander Rath und Sterntaler. Foto: Julia Rau

Matthias Alexander Rath hat das scheinbar Unmögliche geschafft: Nach mehrmonatiger  studienbedingter Pause, hat sich der BWL-Student mit zwei fulminanten Siegen vor Deutschlands Dressurstar Isabell Werth zurückgemeldet.

Mit dem Oldenburger Bewegungswunder Sterntaler UNICEF griff der Sohn von Klaus-Martin Rath und Stiefsohn von Ann Kathrin Linsenhoff wieder ins internationale Turniergeschehen ein und schaffte es jetzt, erster Sieger in der im vergangenen Jahr ins Leben gerufene MEGGEL Champions Trophy zu werden.

Bereits im Grand Prix am Samstag präsentierte der 24-Jährige den Sion-Sohn ungemein ausdrucksstark, frisch und nahezu fehlerfrei und postierte sich mit 75,660 Prozent auf dem ersten Rang. … Continue Reading

Franz-Josef Dahlmann gewinnt Championat von Dortmund

29. März 2009 Mehr Sport
Das Siegen wird langsam zur Gewohnheit: 'Peppi' Dahlmann auf Lifou in Dortmund. Foto: Julia Rau

Das Siegen wird langsam zur Gewohnheit: 'Peppi' Dahlmann auf Lifou in Dortmund. Foto: Julia Rau

Diese Karriere entwickelt sich kometenhaft: Seit dem 1. November 2008 hat Franz-Josef Dahlmann einen neuen Arbeitgeber. Er ist bei Bundestrainer Otto Becker auf der Anlage in Albersloh angestellt. Seither reiht sich ein Triumph an den nächsten.

Ob in Offenburg, Dresden oder Salzburg – „Peppi“ ist vorne mit dabei. Jüngster sportlicher Paukenschlag: Im 20.000 Euro dotierten Championat von Dortmund, das von der Signal Iduna Gruppe präsentiert wurde, pilotierte der 29-Jährige die zehnjährige Stute Lifou vorbildlich über die Stangen und sicherte sich im Stechen des internationalen Gruppenspringens der Klasse S*** den Sieg!

„Das Championat von Dortmund zu gewinnen, ist für mich ein absolutes Highlight. Besser kann es einfach nicht laufen“, lachte der sympathische Athlet. Selber hat er sich nach seiner rasanten Final-Präsentation, für die er 37,09 Sekunden benötigte, auf dem vierten Platz vermutet. „Ich wusste, dass noch einige starke Reiter kommen. Mit dem Sieg hätte ich nie gerechnet.“

Der Niederländer Gerco Schröder und Eurocommerce Seattle waren der Dahlmann`schen Bestmarke gefährlich nahe gekommen. „Aber auf dem Weg zum letzten Sprung habe ich mich spontan entschlossen, doch sieben und nicht sechs Galoppsprünge zu machen.

“Da habe ich wertvolle Zeit verschenkt“, so der Mannschaftswelt- und Europameister. Die oranje-Farben leuchteten auch auf dem dritten Rang: Willem Greve und seine zwölfjährige Stute Perpetua beendeten die anspruchsvolle Aufgabe mit Rang drei.

Michael Johnigk von der Signal Iduna Gruppe, die sich seit 30 Jahren beim Internationalen Reitturnier in Dortmund engagiert, war von dem Highlight begeistert: „Das war Springsport auf Spitzenniveau und sehr spannend. Wir fühlen uns hier in Dortmund einfach sehr wohl und gut aufgehoben.“

Aber auch der Nachwuchs setzte ein sportliches Ausrufungszeichen: Die zweite Etappe der Young Masters League/EYCUP wurde in Dortmund zelebriert. Die zwei Finalisten für den Saisonabschluss der Serie in Frankfurt stehen nun fest. Maximilian Beermann aus Waltrop und sein 14-jähriger Wallach Rainbow lieferten im Stechen der Springprüfung Klasse S** eine ein sportliches Meisterstück ab. Null Fehler und 32,45 Sekunden standen für den Sieg. Der Absolvent der Sporthochschule in Warendorf strahlte: „Ich bin fassungslos und dankbar dafür, dass ich hier vor heimischer Kulisse reiten darf. Überhaupt im Stechen dabei zu sein, ist schon ein Erfolg und ich hätte mich über jede Platzierung total gefreut.“ Auf der zweiten Position sortierte sich Patrick Döller aus dem Osnabrücker Land mit Azur de Luciano (0/32,83 Sekunden) ein. „Diese Serie hat zum Ziel, so viele junge Leute wie möglich nach ausgewählten Kriterien in den großen Sport zu bringen“, so der Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, Dietmar Gugler. „Wir wollen dort eine breite Spitze an jungen Talenten installieren und so in einigen Jahren auch für die eine oder andere Wachablösung sorgen.“

Auch der Disziplin-Trainer Heinrich-Herrmann Engemann ist über die Young Masters League/EYCUP voll des Lobes: „Reiter unter 25 Jahren erhalten durch die Serie eine niveauvolle Plattform, bei der sie auf sich aufmerksam machen können. Das animiert sie, weiter mitzumachen und ist für uns Trainer auch eine wichtige Sache, weil wir diese jungen Reiter dann viel besser beobachten können.“

Ergebnisdienst:

Championat von Dortmund

1. Franz-Josef Dahlmann (Sendenhorst) mit Lifou mit 0 Fehlern in  37,09 Sekunden

2. Gerco Schröder (NED) mit Eurocommerce Seattle 0/37,36

3. Willem Grave (NED) mit Perpetua 0/37,76

4. Carsten-Otto Nagel (Friedrichskoog) mit Calle Cool 0/38,69

5. Kathrin Müller (Vosswinkel) mit Marius 0/39,02

Young Masters League / EYCUP – 25

1. Maximilian Beermann (Waltrop) mit Rainbow mit 0 Fehlern in 32,45 Sekunden

2. Patrick Döller (Rulle) mit Azur de Luciano 0/32,83

3. Christoph Brüse (Rodderberg) mit Rhodos 0/33,72

4. Hubertus Gläsemer (Dorsten) mit Cosima 0/33,97

5. Carina Hindelang (Ansbach) mit Promi Model 4/34,29

Grand Prix -international-

1. Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Sterntaler-Unicef mit 75,660 %

2. Isabell Werth (Rheinberg) mit Warum nicht FRH mit 74,383 %

3. Victoria Max-Theurer (AUT) mit Augustin OLD mit 70,894 %

4. Nathalie Sayn-Wittgenstein (AUT) mit Rigoletto mit 70,596 %

5. Carola Koppelmann (Warendorf) mit Le Bo mit 70,128 %

Escon Springclub, Klasse M

1. Kapilesj-Ajit Bhate (IND) mit Castello mit 0 Fehlern in 46,53 Sekunden

2. Marie Lüttgenau (Emscherquelle) mit Chipolino 0/49,99

3. Laura Beyermann (Aachen) mit Athletic Lord  0/50,03

4. Carl-Philipp Ritter (Kaiserslautern) mit La Donna 0/51,21

5. Flaminia Straumann (SUI) mit Twister 0/51,65

WDR-Fernsehen Live-Übertragung live:

29. März von 13.45 bis 15.55 Uhr.

Matthias Alexander Rath – Sieg auf Sterntaler

28. März 2009 Dressur
Melden sich zurück: Matthias Alexander Rath und Weltklassepferd Sterntaler Unicef. Foto: Julia Rau

Melden sich zurück: Matthias Alexander Rath und Weltklassepferd Sterntaler Unicef. Foto: Julia Rau

Matthias Alexander Rath hat am heutigen Samstag Morgen auf Sterntaler Unicef, dem Pferd seiner Stiefmutter Ann Kathrin Linsenhoff, den internationalen Grand Prix des Dressage vor Isabell Werth gewonnen.

Rath, der aufgrund seines Studiums der Betriebswirtschaft eine mehrmonatige Turnierpause eingelegt hatte, meldete sich mit einem frisch und munter wirkenden Sterntaler auf dem internationalen Turnierboden zurück.

Mit einer Glanzleistung, die von den Richtern mit 75,66% belohnt wurde, konnte er sich sogar vor Deutschlands Dressurstar Nummer 1, Isabell Werth setzen. Sie hatte mit Warum nicht bis dahin mit einer Wertnote von 74,383 Prozent geführt. … Continue Reading

Sabine Becker glänzt mit Lamarc WRT in Dortmund

28. März 2009 Dressur
Glanzleistung: Sabine Becker und Lamarc WRT. Foto: Julia Rau

Glanzleistung: Sabine Becker und Lamarc WRT. Foto: Julia Rau

Zwei große Dressur-Touren sind beim Internationalen Reitturnier in der Westfalenhalle Dortmund ausgeschrieben. Im Grand Prix am heutigen Donnerstag ging es um die Qualifikation zur Grand Prix-Kür, die erstes großes Highlight der Abendveranstaltung am morgigen Samstag sein wird.

Sabine Becker und ihr 13-jähriger Lamarc WRT zeigten eine schwungvolle und nahezu fehlerfreie Vorstellung. Für diese Glanzleistung wurde das Paar mit 69,149 Prozent und Platz eins belohnt. Die 41-Jährige aus Ober-Castrop, die erst im vergangenen Jahr das Goldene Reiterabzeichen verliehen bekommen hat, wird von Jonny Hilberath trainiert.

Die silberne Schleife bekam Falcao OLD angesteckt. Olympiateilnehmerin Victoria Max-Theurer aus Österreich setzte den 17-jährigen Oldenburger v. Feiner Stern gekonnt in Szene: 68,979 Prozent. Olympiasiegerin Isabell Werth und der zehnjährige Rheinländer Wallach First Class v. Florestan I beendeten den Grand Prix mit der dritten Position (67,957 Prozent). … Continue Reading

Gert-Jan Bruggink gewinnt das internationale Einlaufspringen in Dortmund

26. März 2009 Mehr Sport
Gert Jan Bruggink, der Sieger im Einlaufspringen, hier mit Nachwuchspferd Andrea. Foto: Julia Rau

Gert Jan Bruggink, der Sieger im Einlaufspringen, hier mit Nachwuchspferd Andrea. Foto: Julia Rau

Das Internationale Reitturnier in den Westfalenhallen von Dortmund hat seine Tore geöffnet! Nachdem zunächst die regionalen Stars im Watermann Dressurpreis der Westfalen ihren großen Auftritt hatten – Marie-Luisa Meyer und La Diva und Antonia Hodenberg mit Don Laurus vom KRV Steinfurt platzierten sich souverän an der Spitze -  gaben sich die jungen Springreiter die Ehre:

Der 22-jährige Thomas Weinberg pilotierte seine Erfolgsstute Ariella meisterhaft zum Sieg in der ersten Prüfung der Young Masters League. Anschließend waren im internationalen Einlaufspringen die Weltklasse-Athleten dran.

Der Niederländer Gert-Jan Bruggink und sein 14-jähriger Oldenburger Wallach Venice wurden in dem Fehler-Zeit-Springen zum Maß der Dinge. Nach einer tadellosen Leistung passierten sie in 54,88 Sekunden die Ziellinie. Mylene Diederichsmeier und Fabiana folgten knapp vier Sekunden später auf Rang zwei.

Rolf Moormann und Queen beendeten die anspruchsvolle Aufgabe mit der dritten Position. Der Ire Denis Lynch belegte mit Abberuail van het Dingeshof den sechsten Platz. Morgen wird er zum ersten Mal mit seinem Neuerwerb All Inclusive NRW, einstiges Top-Pferd von Ludger Beerbaum, an den Start gehen.

Herr der Stangen in Dortmund ist zum ersten Mal Olaf Petersen Junior. Der neue Parcours-Chef baut seit zehn Jahren auf internationalem Niveau und Championaten, assistierte 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen (GRE) und zeichnet für die Asian Games in Dohar (QAT) verantwortlich.

Die ersten Eindrücke aus dem Dortmunder Rund begeistern den 42-Jährigen. “Wir haben hier eine recht große Reitfläche zur Verfügung, da kann man schon viel mit machen. Außerdem habe ich hier ein tolles Team, mit dem die Zusammenarbeit super klappt”, so Olaf Petersen Junior.”Dortmund ist das letzte große Turnier vor dem Weltcup-Finale in Las Vegas. Deshalb erwarte ich ein sehr starkes Teilnehmerfeld und hohes Niveau.”

Ergebnisdienst

Einlaufspringen Klasse S international

1. Gerd-Jan Bruggink (NED) mit Venice mit 0 Fehlern in 54,88 Sekunden

2. Mylene Diederichsmeier (Steinhagen) mit Fabiana 0/58,66

3. Rolf Moormann (Rulle) mit Queen 0/59,03

4. Albert Zoer (NED) mit Uraguay 0/59,54

5. Kathrin Müller (Vosswinkel) mit Shakespeare 0/59,75

Young Masters League

1. Thomas Weinberg (Würselen) mit Ariella mit 0 Fehlern in 54,57 Sekunden

2. Jens Baackmann (Albachten) mit Sarmos 0/54,81

3. Christoph Brüse (Rodderberg) mit Audrey D 0/54,87

4. Patrick Döller (Rulle) mit Azur de Luciano 0/56,10

5. Christina Vortmann (Südlohn) mit BB Carvallo 0/56,30

Watermann Dressurpreis der Westfalen

1. Marie-Louisa Meyer (Greven) mit La Diva mit 71,414 %

2. Nadine Maiwurm (Hemer-Edelburg) mit Figo mit 70,000 %

3. Kathrin Middelmann (Selm) mit Deniero F.M. mit 69,192 %

Watermann Dressurpreis der Westfalen – Finale

1. KRV Steinfurt mit Marie-Lousia Meyer (Greven) auf La Diva 75,15, Antonia

Hodenberg (Greven) auf Don Laurus mit 68,52

Gesamt: 143,67

2. KRV Coesfeld mit Kathrin Middelmann (Selm) auf Deniero F.M. 71,30, Ann Kathrin

Fleischer (Selm) auf Fabian 68,35

Gesamt: 139,65

3. Märkischer KRV mit Tanja Sauerwald (Iserlohn) auf Wilander-Star 66,11, Nadine

Maiwurm (Hemer-Edelburg) auf Figo 72,53

Gesamt: 138,64


Mannschaftsspringen der Kreisreiterverbände

1. Abteilung:

1. Manja Gille (Bochum) mit Look Good mit 0 Fehlern in 51,63 Sekunden

2. Sebastian Karshüning (Rhede) mit Lucy 0/54,72

3. Insa Glanemann (Versmold) mit Selina 0/54,93

4. Grit Schulze Wierling (Altenberge) mit Payton 0/55,70

5. Stefan Egbers (Südlohn) mit Akazia 0/56,16

2. Abteilung:

1. Romain Sottas (Altenautal) mit Invincible mit 0 Fehlern in 54,71 Sekunden

2. Eva Deimel (Wolbeck) mit Arpeggia WH 0/54,80

3. Markus Schlamann (Osterwick) mit Oregon 0/55,29

4. Ann-Kathrin Helmig (Seppenrade) mit Cerberus 0/55,96

5. Charlotte Wrede (Neheim) mit Cookie `N Cream 0/56,44

WDR-Fernsehen Live-Übertragung live:

28. März 2009 von 14.00 bis 16.30 Uhr

29. März 2009 von 13.45 bis 15.55 Uhr

Außerhalb der Fernsehzeiten sind alle Prüfungen aus den Westfalenhallen Dortmund live im Internet zu sehen.

Pferd & Sinfonie – Showprogramm beim CHIO Aachen

25. März 2009 Namen & Nachrichten
Genuss pur für alle Pferdefreunde in Aachen. Hier Voltigier-Weltmeister Kai Vorberg und das Aachener Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Marcus R. Bosch. Foto: Strauch/ALRV

Genuss pur für alle Pferdefreunde in Aachen. Hier Voltigier-Weltmeister Kai Vorberg und das Aachener Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Marcus R. Bosch. Foto: Strauch/ALRV

Nach dem Triumph bei den Olympischen Spielen 2008, wartet eine ganz neue Herausforderung auf die deutschen Vielseitigkeitsreiter: Im Rahmenprogramm des CHIO Aachen (26. Juni bis 5. Juli 2009) werden die Goldmedaillengewinner um Hinrich Romeike, Frank Ostholt und Ingrid Klimke beim Konzert “Pferd & Sinfonie” auftreten.

Zu den Klängen des Sinfonieorchesters Aachen zeigen sie am Samstagabend (27. Juni) im Deutsche Bank Stadion erstmals eine Springquadrille.

“Meine letzte Springquadrille bin ich vor 20 Jahren geritten, aber wir werden viel üben”, lacht der zweifache Olympiasieger von Hongkong, Hinrich Romeike. “Ich freue mich schlicht und einfach auf das Konzert. Ich mache gern bei so etwas mit, wenn ich weiß, die Leute wollen uns sehen und wir können sie unterhalten.” … Continue Reading

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Ingrid Klimke: Baby Phillippa ist da

9. März 2010

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Nun hat auch die dritte im Bunde der deutschen Top-Reiterinnen aus drei Disziplinen in diesem Jahr ihr Baby bekommen: Phillipa heißt das Töchterchen von Vielseitigkeits-Reiterin und Mannschafts-Olympiasiegerin 2008 Ingrid Klimke (42) und Ehemann Andreas Busacker, das heute geboren wurde.
Im Gegensatz zu Baby Frederik von Dressur-Reiterin Isabell Werth (Ende Oktober 2009) und Baby Brianne Victoria von [...]

Niederländische Championatsreiter Dressur: Edward Gal auch mit Sisther de Jeu im Kader

6. März 2010

Niederländische Championatsreiter Dressur: Edward Gal auch mit Sisther de Jeu im Kader

Der niederländische Championatskader Dressur ist um ein weiteres Spitzenpferd reicher. Edward Gal ist nun außer mit Bewegungswunder Totilas auch mit dessen Halbschwester Sisther de Jeu von Bondscoach Sief Janssen in den Kader aufgenommen worden. Er ist neben Anky van Grunsven nun der zweite Reiter mit zwei Pferden im derzeit stärksten Nationalkader der Welt.
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24. Februar 2010

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