Spanier erfolgreich im dritten Großen Preis der Sunshine Tour

3. März 2009 Mehr Sport
Einer der vielen Plätze in Dehesam Montemedio, dem Gastgeber der Sunshine Tour. Foto: Manfred Leitgeb

Einer der vielen Plätze in Dehesam Montemedio, dem Gastgeber der Sunshine Tour in Spanien. Foto: Manfred Leitgeb

Die Spanierin Pilar Cordon Muro aus Zaragossa hat mit dem Holsteiner Hengst Herald den dritten Großen Preis der 15. Sunshine Tour gewonnen.

Die Juristin, die seit ihrem 16. Lebensjahr an Turnieren teilnimmt, blieb in 44,54 Sekunden ohne Fehler und verwies damit ihre beiden einzigen Mitbewerber auf die Plätze.

Zweiter wurde der Schweizer Beat Mändli mit Quanta Costa vor dem Briten Robert Maguire auf Mr. Cowley. Immerhin 53 Kandidaten traten zum Hauptereignis des dritten Wochenendes der Sunshine Tour an, die noch bis zum 15. März in Dehesa Montenmedio an der spanischen Atlantikküste stattfindet.

Cordon Muro, die den Heraldik-Lorenz-Sohn bereits länger reitet, durfte für den Erfolg ein „Salär“ von 6.000 Euro einstreichen.

Der Niederländer Henk van de Pol, der mit Dan 7 T an den beiden ersten Wochenenden triumphiert hatte, gönnte seinem Spitzenpferd eine Pause, setzte Apollo vh Beekse ein und wurde am Ende 27.

Der Spanier Sergio Alvarez Moya – gemeinsam mit van de Pol auf dem ersten Rang vor Woche – wurde mit Action Breaker Vierter mit dem in 72,45 Sekunden schnellsten Ritt mit einem Abwurf. Landsfrau Paola Amilibia Puig folgte mit Cabri D`Elle auf Platz fünf. Damit feierten die spanischen Reiter ein außergewöhnlich erfolgreiches Wochenende bei der 15. Sunshine Tour.

Den Small Grand Prix sicherte sich zuvor der Ägypter Karim El Zoghby mit Sirabanta vor der Schweizerin Clarissa Crotta auf Made in Margot und Mark Armstrong (Großbritannien) mit Lavaletta II und Beat Mändli (Schweiz) auf Queensland.

Ergebnis 3. Großer Preis der Sunshine Tour: 1. Pilar Cordon Muro (Spanien) mit Herald 3 0 Strafpunkte/ 44,54 Sekunden, 2. Beat Mändli (Schweiz) mit Quanta Costa 4/ 42,15, 3. Robert Maguire (Großbritannien) mit Mr. Cowley 4/ 46,52, 4. Sergio Alvarez Moya (Spanien) mit Action Breaker 4/ 72,45, 5. Paola Amilibia Puig (Spanien) mit Cabri D`Elle 4/ 78,10, 6. Cian O`Connor (Irland) mit Complete 4/ 78,87.

An acht Olympiasiegern vorbei: McClain Ward gewinnt in Florida

2. März 2009 Mehr Sport
Den Weltcup fest im Blick, den Grand Prix in Florida gewonnen der Amerikaner McClain Ward auf seiner Stute Saphhire. Foto: Ken Braddick/FTI

Den Weltcup fest im Blick, den Grand Prix in Florida gewonnen der Amerikaner McClain Ward auf seiner Stute Saphhire. Foto: Ken Braddick/FTI

Mit seiner Stute Sapphire hat der Mannschaftsgoldmedallien Gewinner bie den Olympischen Spielen 2008, McClain Ward, am Sonntag den mit 150.000 US Dollar dotierten CN CSIO Grand Prix im internationalen Palm Beach Equestrian Center in Florida gewonnen.

Dass es ihm das Starterfeld mit 47 Paarungen nicht leicht machen würde, zeigt allein schon die hohe Anzahl an acht Olympia Gold-Gewinnern und Reitern aus ingesamt 13 Nationen, die hier um den großen Preis kämpften.

Wards 14 Jahre alte Belgische Warmblut Stute Saphhire bescherte ihrem Reiter in dieser hart umkämpften Prüfung eine von nur zwei Doppel-Nullrunden (46,37 Sek.). Die zweite Nullrunde im von Frank Rothenberger anspruchsvoll gebauten Parcours war Christine McCrea auf Promised Land (47,05 Sek). … Continue Reading

Marcus Ehning gewinnt in Bremen

1. März 2009 Mehr Sport
Leconte, einer der Stars aus dem Stall von Marcus Ehning. Foto: Julia Rau

Leconte, einer der Stars aus dem Stall von Marcus Ehning. Foto: Julia Rau

Spannender hätte es nicht sein können. Im Stechen am Sonntag zur  euroclassics Einzel-Gesamtwertung blieben nach vier kräfteraubenden Umläufen (zwei davon zum Nationenpreis am Vortag) noch drei Reiter übrig, die alle reelle Gewinnchancen hatten. Keiner war ohne Fehler aus dem vorherigen, von Hans Sattler anspruchsvoll hoch gebauten Parcours, hervor gegangen.

Marcus Ehning auf seinem Kaderpferd Leconte hatte schließlich mit der schnellsten Zeit und einer Nullfehlerunde im Stechen die Nase vorn.

Olympiasilbermedallien-Gewinner Rolf-Göran Bengtsson auf Quintero La Silla war als erster Starter mit der ungünstigsten Ausgangsposition in den Parcours geritten. Mit seinem äußerst schnellen Nullfehler-Ritt, gelang es ihm, den Druck auf die folgende, erst 23 Jahre alte Amazone aus dem berühmten englischen Whitaker-Clan weiter zu geben.

Ihr in den vorherigen Umläufen schneller elfjähriger Holsteiner Ocolado bescherte ihr allerdings diesmal einen Abwurf. Die beiden verließen den Stechparcours schließlich als Dritte.

Denn Marcus Ehning, der an beiden Tagen eine äußerst konstante gute Leisung gezeigt hatte und sich in den nächsten Wochen auch noch für das Weltcup-Finale im April in Las Vegas qualifizieren möchte, hatte am Vortag mit Sabrina schon zwei Nullfehler-Runden hingelegt. Er ließ sich denn auch den Sieg mit der schnellsten fehlerfreien Runde und einem verhältnismäßig unverbrauchten Leconte, der erst ein halbes Jahr im Stall Ehning zu Hause ist, nicht mehr nehmen.

Äußerst gute Leistungen zeigten einmal mehr Carsten-Otto Nagel auf seinem neunjährigen Holsteiner Cassino mit dem er bereits in Neumünster für Aufsehen gesorgt hatte. Das Paar landete hinter Philip Weishaupt, aus dem Stall von Ludger Beerbaum und vor dem Norweger Stein Endresen auf Platz fünf.

Der Lohn für den Weltranglisten-Dritten Ehning, der sich mit diesem Triumph zum ersten Mal in die Siegerliste der euroclassics Einzelwertung eingetragen hat:  Mit 124.500 Euro ist die Einzelwertung dotiert, der Gewinner erhielt ein neues Auto der Marke Mitsubishi und außerdem noch einen Scheck in Höhe von gut 13.000 Euro.

Rolf-Göran Bengtsson über seinen zweiten Platz: „Nach meinem Ritt im Stechen dachte ich, dass Marcus ganz schön loslegen muss, um diese Zeit zu knacken. Und das hat er natürlich auch gemacht!“

Ellen Whitaker war von ihrem dritten Platz überwältigt. „Ocolado hatte einen schweren Unfall und ich reite ihn erst seit einigen Wochen wieder, deshalb hatte ich mir hier heute überhaupt nichts ausgerechnet.“

Die Kombination PKW und Preisgeld gab es übrigens für die ersten Vier des Schlussergebnisses, genauso wie vier Plätze für das Finale der Masters League im Dezember. Und so freute sich auch noch Beerbaum-Schüler Philipp Weishaupt über den besonderen Bonus: „Mein erstes Auto!“ Und über seine Stute Souvenir urteilte er: „Im letzten Jahr war ihre Qualität schon zu erkennen. Aber jetzt stehen wir am Durchbruch, sie wird besser und besser.“

Dr. Kaspar Funke zog eine positive Bilanz unter die zwei Turnierwochenenden in Bremen. „Wir hatten hier insgesamt 36.000 Zuschauer und es hat sich im Vergleich zum Vorjahr gezeigt, dass sich die Konstellation mit zwei Turnierwochenenden absolut bewährt hat. Besonders die Integration des regionalen Sports am ersten Wochenende wurde gut angenommen. Das Niveau im Springen war superklasse, für die neu ins Leben gerufene Young Masters League haben wir viel Lob bekommen und die jungen Athleten waren von der ersten Etappe begeistert.“

Hubertus Schmidt mit neuem Pferd im GP Spezial ganz vorn

1. März 2009 Dressur
Sah gut aus für die Studentin Hedda Droege und ihre elegante Stute Fith Avenue. Foto: Julia Rau

Sah gut aus für die Studentin Hedda Droege und ihre elegante Stute Fith Avenue. Foto: Julia Rau

Er hatte schon bei der Schlussaufstellung im Grand Prix Spezial ein breites Grinsen im Gesicht: Hubertus Schmidt gab nach dem Richtergruß seiner Stute Larina strahlend die Zügel hin und lobt die Braune mit langem Klopfen.

Diese Liebkosungen hatte sich die junge Sportlerin verdient: Im Meggle Preis am Sonntagmorgen beim euroclassics Pferdefestival in Bremen, lieferte der Mannschaftsolympiasieger eine vorbildliche und schwungvolle Vorstellung ab: 68,708 Prozent und Platz eins urteilten die Juroren. … Continue Reading

Oliver Lazarus aus Südafrika siegt beim Mitsubishi Preis in Bremen

1. März 2009 Mehr Sport
Spannendes Finish: Oliver Lazarus siegt mit Cassiano am Samstagabend. Foto: Julia Rau

Spannendes Finish: Oliver Lazarus siegt mit Cassiano am Samstagabend. Foto: Julia Rau

Zum zweiten Mal, nach dem Großen Preis in seiner Heimatstadt am vorvergangenen Wochenende, knapp vorbei für den Neumünsterer Jörg Kreutzman und dem elfjährigen Hannoveraner Wallach Goshwak (0/38,32 Sek).

Beim Mitsubishi Preis, dem Highlight des gestrigen Abends beim euroclassics Pferde-Festival in Bremen, musste der talentierte Reiter den ersten Platz an den letzten Starter im Stechen abgeben.

Denn den zweiten Nullfehler-Ritt allerdings in der schnelleren Zeit (0/35,51 Sek), schaffte der Südafrikaner Oliver Lazarus auf seiner zehn Jahre alten Stute Cassiano Z. Dritter am Samstagabend in Bremen wurde der lange in Führung liegende Schweitzer Daniel Etter auf Wisper Zuid (4/35,22 Sek).

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