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Doping-Sperre für Christian Ahlmann verlängert

2. April 2009 Wissen

Auch diese Sieger-Schleife wird er wieder abgeben müssen: Christian Ahlmann und sein Cöster bei der Partner Pferd im Januar. Foto: Julia Rau

Auch diese Sieger-Schleife wird er wieder abgeben müssen: Christian Ahlmann und sein Cöster bei der Partner Pferd im Januar. Foto: Julia Rau

Der Internationale Sportgerichtshof, Court of Arbitration for Sports (CAS), in Lausanne hat den Springreiter Christian Ahlmann (Marl) wegen Dopings seines Pferdes Cöster für die Dauer von acht Monaten gesperrt.

Das Gericht widersprach damit dem Urteil des Tribunals der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI), das den 34-Jährigen am 22. Oktober 2008 nur wegen verbotener Medikation für vier Monate gesperrt hatte.

Grund der Sperre war eine positive Medikationskontrolle bei Ahlmanns Pferd Cöster im Rahmen der Olympischen Spiele in Hongkong.

Der Springreiter war zunächst bis zum 18. Dezember von allen Turnieren ausgeschlossen. Der Sportgerichtshof setzte ebenfalls die Sperre beginnend ab dem 21. August 2008 an, so dass Ahlmann bis zum 20. April nicht an Turnieren teilnehmen darf.

Die Erfolge Ahlmanns, die er ab dem 19. Dezember 2008 bis heute erritten hat, werden aberkannt. Eine Urteilsbegrundung des CAS liegt den Parteien bisher noch nicht vor.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hatte gegen das Urteil des FEI-Tribunals Berufung eingelegt, da für die FN der Dopingvorwurf gegen Ahlmann durch die Begründung des FEI-Tribunals nicht ausgeräumt war.

„Es war die richtige Entscheidung, beim CAS in Berufung zu gehen. Wir wollten seitens des Verbandes überprüfen lassen, ob es sich bei Cöster um verbotene Medikation oder Doping gehandelt hat“, so FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach.

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