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Positiver Doping Test für zwei Pferde von Prinzessin Hayas Ehemann

8. April 2009 Namen & Nachrichten

Prinzessin Haya, Präsidentin der FEI

Prinzessin Haya, Präsidentin der FEI Foto: Kit Houghton/FEI

Zwei Pferde von Sheik Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Ehemann von FEI Präsidentin Prinzessin Haya und passionierter Distanz-Reiter, sind nach Angaben der britischen Online Ausgabe der Zeitschrift “Horse and Hounds” sowie nach Bericht der Online-Ausgabe der us-amerikanischen Magazins “The Chronicle of the Horse”,  positiv auf verbotene Substanzen getestet worden. Die Meldungen wurden von offizieller Seite bisher allerdings nicht bestätigt.

In den Nachrichten heißt es: Der Vize-Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Dubai, habe sich daraufhin sofort selbst nachträglich von den Distanz-Wettbewerben ausgeschlossen. Es gebe ein Statement des Herrschers, er werde in dieser Angelegenheit ein Höchstmaß an Kooperation mit der FEI anstreben.

Die beiden Pferde waren bei einer Routine Nach-Kontrolle im Anschluss an den 120 km Dubai Crown Prince Endurance Cup, in der Dubai International Endurance City in Seih Assalam, der beiden verbotenen Substanzen Guanabenz und 16b Hydroxy-Stanozol positiv getestet worden.

Ein Statement des Sheiks, das vorgestern an die FEI gegangen sei, so “Horse and Hounds”, heiße es: “Seine Königliche Hoheit wird sofort eine persönlichen Mitarbeiter beauftragen, mit der FEI Kontakt aufzunehmen und, für den Fall, dass sich die Doping-Information als korrekt erweisen sollten, sollen die Platzierungen des Sheiks für null und nichtig erklärt werden.”

Während der Sheik betonte habe, dass er absolut nichts von der Gabe der Substanzen an die Pferde gewusst habe und er das Verwenden solcher Mittel zutiefst verurteile, habe diese Neuigkeiten im königlichen Haus für einige Aufregung gesorgt.

Prinzessin Haya, die Zweitfrau des Sheiks, hat als Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) eine Offensive zum Kampf gegen Doping im Reitport forciert. Die FEI-Präsidentin habe in einem folgenden Statement – das bislang allerdings nicht auf der FEI-Website veröffentlicht wurde – erklärt, dass sie die Angelegenheit in allen Belangen an ihren zweiten Stellvertreter, Rechtsanwalt Chris Hodson, abgegeben habe.

Sheik Mohammed habe inzwischen eigene Untersuchungen zu diesem Doping-Vorfall eingeleitet und sich selbst eine Wettkampf-Sperre auferlegt. Dies war bislang nicht von der FEI gefordert worden. Er habe außerdem erklärt, dass er die juristisch verantwortliche Person für die Pferde sei.

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