Offizielle Ermittlungen im Fall der tragisch verstorbenen Polo Ponys in Florida
Ermittler haben nun ihre Arbeit im Fall der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen Polo Ponys in Florida aufgenommen und erste Blutproben geöffnet. Derzeit weisen die Beobachtungen der Todesumstände auf eine Vergiftung hin.
Sie kann eine Reihe verschiedener Ursachen haben, dazu gehört eine unglücklichen Zusammenstellung der Nahrungsergänzungsmittel, die eine Unverträglichkeitsreaktion der Pferde hervorrief ebenso wie der gefürchtete Botulismus durch bakteriell verseuchtes Heu. Auch ein gezielter Anschlag auf das Lechuza Polo Team, das zu den Favoriten bei den U.S. Open gehörte, die derzeit in Wellington stattfinden, kann im Moment noch nicht ausgeschlossen werden.
Die wertvollen Pferde aus dem Besitz des venezuelanischen Geschäftsmannes Victor Vargas waren nach dem Entladen vom Transporter vor dem Spiel nacheinander kollabiert. Einige von ihnen starben direkt vor Ort, andere Stunden später in ihrem Stall oder in Tierkliniken, in die sie gebracht worden waren.
Alle Beteiligten, wie der gastgebende Polo Club, der US Polo Verband ebenso wie die eingeschalteten offiziellen Stellen beim Palm Beach County Sheriff, wünschen eine lückenlose Aufklärung des spektakulären und traurigen Falles.
“Wir wollen auch aus juristischer Sicht klarstellen, dass es keinerlei Unregelmäßigkeiten gab … kein absichtliche Schädigung und keine Rechtsverletzung auf dem Boden des Bundesstaates Florida”, sagte der Sprecher des eingeschalteten Departments Terence McElroy gegenüber “JustNews”. “Wir werden alle möglichen Spuren verfolgen.”
Es kann Wochen dauern, bis die endgültigen Untersuchungsergebnisse vorliegen. Autopsien sind ebenfalls angeordnet, so das medizinische Fachmagazin “The Horse”, dass auch ein Statement des Teams veröffentlichte.
Der materielle Verlust, soll nach Angaben von nbcsports bei gut 2 Millionen US$ liegen. Der Verlust eines Preisgeldes sei der geringere Schaden, da es beim Polo mehr um die Ehre des Sieges gehe als um hohe Preisgelder. Im Falle der U.S. Open gab es beispielsweise gar keinen monetären Siegerpreis.
Die Tragödie hat die gesamte Region um Wellington nahe Palm Beach tief schockiert. Die Region ist bekannt für ihre Reitclubs, die modernen Trainingsanlagen, Ställe, Polo-Felder und ausgehnte, eingezäunten Weidegründe wo die Pferde aufs Beste versorgt werden.
“Die Spieler hatten Tränen in den Augen, Beobachter und Helfer weinten. Das war furchtbar”, beschreibt Tony Coppola, ein der Ansager des gastgebenden Clubs, die Szene.




