Dreifache Weltcup-Siegerin: Meredith Michaels-Beerbaum – Ergebnisse

20. April 2009 Mehr Sport
So ein Pferd bekommt man nur einmal im Leben: Meredith Michaels-Beerbaum und ihr Shutterfly. Foto: Kit Houghton/FEI

So ein Pferd bekommt man nur einmal im Leben: Meredith Michaels-Beerbaum und ihr Shutterfly. Foto: Kit Houghton/FEI

Auch Parcoursdesigner Anthony d’Ambrosio konnte die Spitzen-Reiter beim 31sten Finale zum Rolex FEI Weltcup nicht davon abhalten fehlerfreie Runden abzuliefern.

Schließlich siegte diejenige, der es von Anfang an gelungen war, die anspruchsvollen Parcours’ des 31sten Weltcup-Finales in Las Vegas, komplett fehlerfrei zu überwinden, wie es schon vor ihr Ian Millar (CAN), Jos Lansink (BEL) und Rodrigo Pessoa (BRA) geschafft hatte. Meredith Michaels-Beerbaum mit ihrem “Magic”-Shutterfly hat am Sonntag den Weltcup nach 2005 und 2008 zum dritten Mal gewonnen.

Es schien fast einfach zu sein, wie Meredith Michaels-Beerbaum und Shutterfly ihren dritten Weltcup-Sieg nach Hause brachten. Beide, Pferde und Reiter, waren einfach zu gut um selbst durch den kniffeligen und wuchtigen Bau der Hindernisse aufgehalten oder ausgepowert zu werden. … Continue Reading

„Wenn ich zu Pferde agiere, dann muss das Pferd re-agieren“ Klaus Balkenhol

19. April 2009 Wissen

test_2_dvd-cov_fohlremo2_frontIm zweiten Teil seiner Trilogie “Vom Fohlen zum Grand Prix Pferd” begleitet Filmemacher Roland Blum den Meisterreiter  und -macher Klaus Balkenhol bei der Ausbildung des jungen Dressurpferdes.

“Von der Remonte zum Reitpferd” ist dieser ebenso lehrreiche wie gut bebilderte Film Ausbildungsreihe überschrieben.

Nach  zwei Jahren Grundausbildung werden die Pferde nun systematisch zum Dressurpferd aufgebaut. Die Verfeinerung der halben Parade, Tempounterschiede, Seitengänge und fliegende Wechsel bis zum St. Georg bilden die Schwerpunkte. „Die Reitkunst besteht da drin, durch ganz feine Signale große Wirkung zu erzielen. Und das nennt man dann ein Pferd sensibilisieren. Das heißt, das Pferd konzentriert sich auf den Reiter, auf die Hilfengebung des Reiters“, so Klaus Balkenhol.

Pferde, wie der hoch talentierte, früh verstorbene Hengst His Highness, hier in seinen ersten Ausbildungsjahren, Dablino, ein Pferd aus Balkenhols Privatbesitz und die derzeit in ersten großen Grand Prix Prüfungen startende Stute Responsible unter ihrer Reiterin Helen Langenhanenberg, werden auf dem Weg zum Reitpferd und ihren ersten Turnierauftritten begleitet.

Dabei ist für Klaus Balkenhol immer auch die Zusammenarbeit mit anderen Wissenden wichtig. Ob Holga Finken, der Dablino auf den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde vorstellt oder Linda Tellington-Jones, mit deren Hilfe er versucht, die sensible Psyche des Fuchses zu stabilisieren – immer steht das Pferd im Mittelpunkt des Balkenholschen Denkens.

Das über jahrzehnte geschulte Auge des Meisterreiters Balkenhol begleitet dabei auch seine Schüler. Mit feinsten, kleinen Hinweisen, gelingt es Balkenhol von seinen Schülern den Weg zu weisen, zu einer pferdegrechten Ausbildung in den großen Sport. Vom Pferderücken aus zeigt Balkenhol, wie auch junge und schwierige Pferde mit feinsten Hilfengebungen und vielen halben Paraden auf ihren Weg zum Grand Prix Pferd gebracht werden.

“Arbeitswille, ein guter Charakter, natürliche Sensibiltät, dass sie mitmachen wollen, das ist es was ich liebe an Pferden”, so Klaus Balkenhol.

Länge ca.89 Min. PAL deutsch/engl. € 39,90, Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten hier

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Steffen Peters ist neuer Weltcup-Sieger in der Dressur

19. April 2009 Dressur
Verdienter Weltcup-Sieg für Steffen Peters und Ravel. Foto: Kit Houghton/FEI

Verdienter Weltcup-Sieg für Steffen Peters und Ravel. Foto: Kit Houghton/FEI

Auf seinem elfjährigen Wallach Ravel hat der aus Deutschland stammende Steffen Peters (USA) den Weltcup der Dressur-Reiter 2009 gewonnen.

Bereits im Grand Prix am Donnerstag im Thomas & Mack Center in Las Vegas hatte das im kalifornischen San Diego beheimatete Paar für Aufsehen gesorgt und den Sieg vor einem Weltklasse-Starterfeld mit nach Hause genommen, weil beiden eine nahezu perfekte Harmonie zwischen Reiter und Pferd gelang.

Der Olympiavierte von Hongkong 2008 in der Einzelwertung war nach einer sehr guten Winter-Saison als Führender der US-West League bereits mit einigen herausragenden Ritten als einer der Favoriten in das Weltcup-Finale gestartet. Die Kür – die für den Weltcup zählende Wertung – war bei Peters jedoch stets etwas schwächer ausgefallen.

Am Samstagabend jedoch gelang dem 44-Jährigen auf seinem imposanten Dunkelbraunen KWPN Wallach der Höhepunkt seiner Karriere: Mit 84,95 Prozent konnte Peters mit einem hervorragend aufgelegten Ravel selbst Deutschlands Nummer eins der Dressurreiter, Isabell Werth auf Satchmo (84,50%), schlagen. … Continue Reading

Meredith Michaels-Beerbaum hat wieder die Nase vorn

18. April 2009 Mehr Sport
Sie hat's noch einmal getan: Meredith Michaels-Beerbaum gewinnt mit Shutterfly auch das zweite Springen in Las Vegas. Foto: Kit Houghton FEI

Sie hat's noch einmal getan: Meredith Michaels-Beerbaum gewinnt mit Shutterfly auch das zweite Springen in Las Vegas. Foto: Kit Houghton FEI

Als würden nicht sämtliche Weltklasse-Springreiter mit ihr um Punkte kämpfen: Meredith Michaels-Beerbaum hat am Freitagabend vor 7.041 Zuschauern im Thomas & Mack Center auch die zweite Qualifikation zum großen Finale des FEI Weltcups in Las Vegas gewonnen. Die Punkte aus allen Springen zählen für die Endwertung.

Die aus Kalifornien stammende 39-Jährige hat mit Shutterfly im Stechen abermals einen Vorsprung von einer Sekunde vor dem Zweitplatziert McLain Ward (USA) auf Sapphire herausreiten können.

In sämtlichen bislang gerittenen Runden blieb die Vorjahressiegerin mit “Magic-Shutterfly”, wie ihn die Amerikaner nennen, ohne Fehler und führt nun vor dem letzten und entscheidenden Final-Springen am Sonntag mit fünf Punkten (90Pkte) vor Ward (85), der am Donnerstag als Dritter wurde. … Continue Reading

Meredith zeigt Klasse in Las Vegas – Sieg im ersten Springen zum WC Finale

17. April 2009 Mehr Sport
Der Sprung ist hoch? Das wird in den nächsten Springen noch besser - aber kein Problem für Meredith Michaels-Beerbaum und Shutterfly. Foto: Kit Houghton/FEI

Der Sprung ist hoch? Das wird noch besser - aber kein Problem für Meredith Michaels-Beerbaum und Shutterfly. Foto: Kit Houghton/FEI

Meredith Michaels-Beerbaum hat beim ersten Springen zum Weltcup Finale in Las Vegas einmal mehr ihre Klasse gezeigt: Mit ihrem Spitzenpferd Shutterfly hat die 39 Jahre alte Amazone aus Thedinghausen das Weltklasse-Starterfeld hinter sich gelassen.

Als sechtsletzte von 44 Teilnehmern mit den besten Reitern der Welt, gelang es der aus Kalifornien stammenden Vorjahressiegerin, das Feld fast zu deklassieren, als sie mit einer knappen Sekunde Vorsprung vor der lange Zeit führenden Schweizerin Christina Lieberherr auf No Mercy ins Ziel ritt.

Die beiden USAmerikaner, der zweifache Olympiagold-Gewinner McLain Ward auf Sapphire und Rich Fellers mussten sich mit den Plätzen drei und vier zufrieden geben. … Continue Reading

Steffen Peters siegt im Grand Prix beim Weltcup-Finale in Las Vegas – Ergebnisse

17. April 2009 Dressur
Steffen Peters und Ravel: Perfekte Harmonie von Reiter und Pferd. Foto: hippofoto/FEI

Steffen Peters und Ravel: Perfekte Harmonie von Reiter und Pferd. Foto: hippofoto/FEI

Die aufregende Atmosphäre im Thomas & Mack Center in Las Vegas ließ Ravel, den elfjährigen Wallach von US-Olympiateilnehmer Steffen Peters (USA), offenbar unbeeindruckt:  Mit absoluter Leichtigkeit und ohne jegliche Schwachpunkte gewann das Paar am Donnerstag den Grand Prix im Finale des  Rolex FEI World Cups.

Mit einer persönlichen Bestmarke von 77,915% konnte der 44 Jahre alte aus Deutschland stammende Peters selbst die neunmalige Weltcup-Gewinnerin Anky van Grunsven (NL) auf Painted Black, sowie  Deutschlands Dressurstar Nummer 1, Isabell Werth auf Satchmo, Weltcup-Siegerin aus dem Jahr 2007, auf die Plätze zwei und drei verweisen.
Emotionen

Peters: “Meine Gefühle sind schwer zu beschreiben. Ich stehe gerade neben mir. Ich habe wirklich auf die Anzeigetafel schauen müssen, um zu begreifen, ob das alles wirklich so passiert ist. Ravel war einfach phantastisch. Ich musste fast nichts tun. Er hat sich ausschließlich auf mich konzentriert und alles von sich aus angeboten.”

Fotografen

Deutschlands Isabell Werth, Mannschaftsgold- und Einzelsilbermedalliengewinnerin der Olympischen Spiele 2008 in Hongkong, hatte mit Lieblingspferd Satchmo einen guten Start mit vielen Höhepunkten, wie zum Beispiel den Trabtraversalen und -verstärkungen.

Sie machte jedoch in den Galopp-Einerwechseln einen Fehler als sie 17 statt der geforderten 15 Wechsel ritt. Insgesamt schien sie bei ihrem Ritt leicht ausgebremst zu sein. Wie die Dressurreiterin später berichtete, hatte sich Satchmo etwas an den Fotografen gestört, die den Ritt mit vielen Klicklauten vom Rand aus begleiteten: “Ich liebe das Publikum hier wirklich sehr, aber die Fotografen haben uns ein bißchen aus dem Takt gebracht. So bin ich ein bißchen vorsichtiger in die Pirouette geritten als ich merkte dass Satchmo sich von den Fotoapparaten stören ließ.”

Das Ergebnis für die beiden: 73,745%

Piaffe und Passage

Direkt nach Isabell Werth, ritt Dauerrivalin Anky van Grunsven, die sich nur mit Zweitpferd Painted Black für das Weltcup-Finale qualifizieren konnte, in das Viereck ein. Nachdem auch dieses Paar Fehler verbuchen musste, hier in den zweifachen Galoppwechseln, schien bis zum Reiten der letzten Linie auf die Richter zu mit 73,0% Gleichsstand zwischen den beiden Top-Dressurreiterinnen zu herrschen. Auf den letzten Metern konnte Anky van Grunsven (74,170%) sich dann mit Passage und Piaffe noch vor Isabell Werth auf den zweiten Platz schieben.

Der Wettbewerb in Zahlen

- ein persönlicher Rekord bei Steffen Peters auf Ravel mit 77,915%
- ein persönlicher Rekord im Grand Prix mit Painted Black für Anky van Grunsven 74,170%
- erster USamerikanischer Sieg in einer weltcup Grand Prix Prüfung
- Drei mal die Bestnote zehn, vergeben an:
die Schweding Mina Telde, durch die deutsche Richterin Katrina Wüst, eine Zehn für die Trabtraversalen von Isabell Werths Satchmo, durch die Mexikanerin Maribel Alonso de Quinzanos und eine Zehn für den starken Trab von Painted Black, dem hengst der Niederländerin Anky van Grunsven von Katrina Wüst.
- Steffen Peters erhielt als einziger Reiter die Note neun für Sitz und Einwirkung und die Effektivität der Hilfengebung von allen fünf Richtern
- Erfolgreichstes Zuchtbuch war das Niederländische KWPN mit fünf Pferden am Start: Ravel, Painted Black, Exquis Nadine, Pop Art und Nartan.
- Das Preisgeld von 100.000 USDollar wurde auf 13 Reiter aufgeteilt
- Ein Krankenhausbesuch von Anky van Grunsven wegen Atemnot und Problemen mit den Stimmbändern zwei Stunden vor dem Start
- das dritte Weltcup-Finale im Thomas and Mack Center in Las Vegas
- 14 Teilnehmer aus acht Ländern betraten die Arena: USA (3), NED (3), GER (2), SWE (2), CAN (1), COL (1), POL (1), AUS (1)
- Zuschauer am Donnerstag: 6.119

Ergebnisse im Überblick

1. Ravel – Steffen Peters (USA) 77,915%
2. IPS Painted Black – Anky van Grunsven (NED) 74,170%
3. Satchmo – Isabell Werth (GER) 73,745%
4. Exquis Nadine – Hans Peter Minderhoud (NED) 73,064%
5. Pop Art – Ashley Holzer (CAN) 72,511%
6. Nartan – Jeannette Haazen (NED) 70,383%
7. Whisper – Monica Theodorescu (GER) 70,170%
8. Bjorsells Briar – Jan Brink (SWE) 70,043%
9. Don Charly – Minna Telde (SWE) 68,979%
10. Randon – Michal Rapcewicz (POL) 68,128%
11. Regardez Moi – Heath Ryan (AUS) 64,638%
12. Diamore – Marco Bernal (COL) 62,553%
13. Rafalco – Jan Ebeling (USA) 53,830%
14. Kingston – Leslie Morse (USA) DISQ

Rodrigo Pessoa fliegt mit Let’s Fly zum Sieg in Charlotte

13. April 2009 Mehr Sport
Dieser Sieg hat sich besonders gelohnt: Rodrigo Pessoa gewinnt den mit 450.000 $ dotiert Großen Preis in Charlotte. Foto:

Dieser Sieg hat sich besonders gelohnt: Rodrigo Pessoa gewinnt den mit 450.000 $ dotiert Großen Preis in Charlotte. Foto: Jennifer Wood/PMG

Der Brasilianer Rodrigo Pessoa hat am Ostersonntag in Charlotte im US Bundesstaat North Carolina den mit 450.00 Dollar dotierten Großen Preis beim Charlotte Jumper Classic, CSI 5* in der Time Warner Cable Arena gewonnen.
Mit seinem zehn Jahre alten Hannoveraner Let’s Fly hat der Olympiagoldmedalliengewinner von Athen (2004) das hochdotierte Springen vor Teamolympiasieger von 2008 McLain Ward (USA) auf Rothschild gewonnen.

Dritte bei diesem ‘Highlight Event’im Rahmen des Charlotte Jumper Classics wurde die Kanadierin Karen Cudmore auf Southern Pride.
Das mit 23 Starten fein und klein besetzte Feld hatte zwei Runden und einen Stechparcours gebaut vom Olympia-Parcoursdesigner Steve Stephens aus Palmetto, Florida, zu überstehen.

Ursprünglich sollten nur die besten zehn Paare in die zweite Runde übernommen werden. Das Ergebnis nach der ersten Runde waren jedoch acht Nullfehler-Ritte, ein Starter mit einem Zeitfehler und sechs weitere mit vier Fehlern.

So entschied der Veranstalter 15 Paare in die zweite Runde des CSI5* mitzunehmen. Weiter Olympiateilnehmer wie Beezie Madden oder Todd Minikus kämpften um den hochdotierten Sieg.

Nach zwei Runden konnten jedoch nur noch drei Starter die ersten drei Plätze unter sich ausmachen. Rodrigo Pessoa war der erste im Stechen, der, wenn er gewinnen wollte, eine äußerst schnelle Runde hinlegen musste – was er dann auch tat.

Seine Zeit von 41,93 Sekunden war weder von McLain Ward noch von Karen Cudmore zu toppen, obwohl Pessoa noch am letzten Steilsprung einen Abwurf hinnehmen musste.

“Als erster Starter im Stechen wollte ich unbedingt eine fehlerfreie Runde hinlegen, um den anderen etwas Druck zu machen”, sagte der Sieger im Anschluss an das Springen. “Aber ich war auf jeden Fall der Meinung, dass mein Pferd super gesprungen ist, während des gesamten Grand Prix’. Er hat nur die letzte Stange nicht wirklich gut getroffen, aber die Zeit hat auf jeden Fall gereicht. Und es ist immer schön zu gewinnen.”
Während Karen Cudmore nun auf Sicherheit ritt, war sie damit so beschäftigt, dass sie kräftig Zeitfehler einkassiert. McLain Ward, der mit dem erst achtjährigen Rothschild ins Stechen ging,   war knapp in der Zeit, aber mit einem Abwurf in der Zweifachen-Kombination, war er letztlich hinter dem Sieger auf Platz zwei.

Ergebnisse des mit $450,000 dotierten Grand Prix von Charlotte, CSI 5*

1. Let’s Fly, Rodrigo Pessoa (BRA), Double H Farm: 0/0/4/41.93
2. Rothchild, McLain Ward (USA), Sagamore Farms: 0/0/4/42.75
3. Southern Pride, Karen Cudmore (CAN), Blair Cudmore: 0/0/9/47.15
4. Ralvesther, Brianne Goutal (USA), Cloverleaf Farm: 4/0/66.70
5. Aslan, Ljubov Kochetova (RUS), Ljubov Kochetova: 0/4/66.89
6. Crème Brule, Beezie Madden (USA), Abigail Wexner: 0/4/69.39
7. Alaska, Todd Minikus (USA), Callie Seaman: 4/0/71.02
8. Night and Day 8, Jeanne Hobbs (USA), Jeanne Hobbs: 0/8/71.33
9. Naomi 152, Lauren Hough (USA), Quail Run Partners: 1/8/72.74
10. Sassicaia 11, Henri Kovacs (HUN), Plain Bay Farm: 4/8/67.27
11. Athos, Marley Goodman (USA), Marley Goodman: 4/8/71.07
12. Athena, Charlie Jayne (USA), The London Group: 4/8/71.41

Cannes ersetzt Salzburg bei der WDM

11. April 2009 Dressur
Konnte die erste Etappe in Florida gewinnen: Anky van Grunsven und Painted Black. Foto: Julia Rau

Konnte die erste Etappe in Florida gewinnen: Anky van Grunsven und Painted Black. Foto: Julia Rau

Der französische Badeort Cannes mit seinem 5Sterne CDI springt bei den Exquis World Dressage Masters (WDM)  für den ursprünglichen Austragungsort Salzburg ein.

Die höchstdotierte Dressurserie der Welt findet dieses Jahr zum ersten Mal statt und musste mit dem Ausfall des dritten Austragungsortes Salzburg gleich eine herbe Niederlage einstecken. Nun ist Cannes (11.-13.6.) eingesprungen und die Serie kann komplett mit allen vier Schauplätzen starten. … Continue Reading

Leipzig freut sich über Weltcup-Finale 2011 – Stimmen

8. April 2009 Namen & Nachrichten
Göteborg (Blick a d Skandinavium) hat die Latte hoch gelegt - Leipzig wird es sicher toppen. Foto: Kit Houghton/FEI

Göteborg (Blick a d Skandinavium) hat die Latte hoch gelegt - Leipzig wird es sicher toppen. Foto: Kit Houghton/FEI

Wie die FEI vor wenigen Tage verkündete, wird Leipzig im Jahr 2011 Austragungsort für die FEI Weltcup-Finale im Springen und Fahren  sein.

Zwei Messehallen werden dann vom 27. April bis zum 1. Mai 2011 für den Sport zur Verfügung stehen und sollen einen einen reibungslosen Ablauf ermöglichen. Die Haupttribüne in Halle 1 mit einer Reitfläche von 40 x 80 Metern soll von 8.000 auf 9.500 Sitzplätze erweitert werden. In der Messehalle 3 entsteht eine zusätzliche Prüfungsfläche mit 3.000 Sitzplätzen. Messehalle 5 beherbergt die Stallungen. Bis zu 900 Pferde sollen 2011 dort untergebracht werden können. Auch für die vierbeinigen Partner der Dressurreiter gäbe es also reichlich Platz. In Leipzig hofft man, dass sie sich zu den Springreitern und Fahrern gesellen.

Weltcupfinals Springen und Fahren in Leipzig 2011 – Stimmen zur Entscheidung

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung,  der viermalige Olympiasieger und erste deutsche Weltcup-Sieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Christoph Sandmann (Laehden), der 2008 das Vierspänner-Weltcup-Finale in Leipzig gewann,  zur Entscheidung der FEI, die Weltcup-Finals im Springen und Fahren 2011 nach Leipzig zu vergeben.

OB Burkhard Jung: „Die PARTNER PFERD ist spannende Unterhaltung, spannender Sport, es ist zuschauerbezogen unglaublich attraktiv. Die Erfolgszahlen der letzten Jahre sprechen Bände. Es tut auch der manchmal geschunden Sportszene  Leipzigs gut, dass wir jetzt diesen Zuschlag hier erhalten haben. Leipzig und ich denke ganz Mitteldeutschland steht hinter dieser Bewerbung, hinter diesem Wettbewerb und wir freuen uns auf das Finale.“

„Wirtschaftskraft in die Region in die Stadt zu holen – also einen volkswirtschaftlichen Nutzen – ist hiermit verbunden. Ich spreche von Gastronomie, ich spreche von Hotels, ich spreche von Gästen, die natürlich den Besuch der Partner Pferd bzw., dann des Weltcup-Finales mit einem Besuch in der Stadt verbinden. Wir reden über internationalen Flugverkehr, wir reden also in der Tat über wirtschaftliche Effekte, die wir dann im Ergebnis auswerten. Heute fällt das schwer zu messen, wir haben sozioökonomische Studien aus den letzten Jahren  wo der Beweis angetreten wird – der volkswirtschaftliche Nutzen ist enorm.“

Ludger Beerbaum, erster deutscher Weltcupsieger 1993: „Meine Ziele sind es, einfach sportlich nach Möglichkeit erfolgreich zu sein und das sind jetzt nicht unbedingt kurzfristige Ziele die vorne anstehen für diese Saison, sondern tatsächlich mehr mittelfristige und das sind ganz klar nächstes Jahr die Weltreiterspiele in Kentucky. Jetzt, seit dem es fest steht, natürlich  auch 2011 das Weltcup Finale hier in Leipzig und dann wird wahrscheinlich mein letztes Jahr auch schon London 2012 sein. Ich habe immer gesagt, dass ich, wenn ich auf die 50 zugehe, die Kurve kriegen werde. Ich wäre  2012 48 Jahre alt, dann wird’s langsam Zeit.“

Ich habe gehört, dass es in Lausanne ja mehre Bewerber gab für das Weltcup Finale und das man hier von dieser Seite aus eine wirklich exzellente Bewerbung vorgetragen hat, die geprägt war von hoher Glaubwürdigkeit, nicht nur von einem fulminanten Auftritt.  Es war politisch nicht von Anfang an klar, dass Leipzig den Zuschlag kriegen würde. Es ist eben auch so, dass man international so ein bisschen kritisch beäugt wird, weil gesagt wird – immer geht alles nach Deutschland, zum Beispiel die Weltreiterspiele in Aachen. Umso besser, wenn die Entscheidung für Leipzig nach der Bewerbung, die so glaubwürdig und exzellent war, gefallen ist. Das ist aus meiner Sicht wirklich super!“

„Leipzig überzeugt, weil einfach das Konzept stimmt. Und das ist es, was aus meiner Sicht sehr wichtig ist: Das man wirklich nicht nur aus dem Busch trommelt, auch wenn man gute Sponsoren hat – das haben andere auch – hier ist auch in den Grundlagen vorhanden, was der Sport braucht. Sei es für die Reiter super Bedingungen, eine Infrastruktur, die wirklich Ihres Gleichen sucht bis hin zu einer Atmosphäre und einem Publikum, das eben in Europa auch seines Gleichen sucht. Wenn der Sport es verdient hat, irgendwo solche Dinge auszutragen, dann hier in Leipzig! Das ist ohne jede Frage so und deshalb bin ich wirklich happy das Leipzig den Zuschlag bekommen hat.“

Christoph Sandmann, Weltcupsieger 2008 und mehrmaliger Mannschaftsweltmeister Vierspänner:

„Wir haben in Leipzig die besten Bedingungen überhaupt. Dadurch dass wir uns mit fünf oder sechs Gespannen gleichzeitig auf die Prüfung vorbereiten müssen, benötigen wir etwas Platz und dieser Platz wird uns hier auf dem Vorbereitungsgelänge geboten, was wir an anderen Stellen oft nicht so erleben. Da müssen wir uns sehr beengt vorbereiten und zum Teil auch draußen abfahren.“

„Wir wissen immer, dass wir in Leipzig super Stimmung haben. Wenn ich jetzt höre, dass die Platzzahl nochmal erhöht werden soll auf fast 10.000, kann ich mir fast gar nicht vorstellen was da abgehen wird wenn wir im Ring sind…“

„Ziel ist es, 2011 in Leipzig nicht mit einer Wildcard wie 2008 an den Start zu gehen, sondern qualifiziert zu sein für das Weltcup-Finale.“

Volker Wulff (EN GARDE Marketing, Uthlede)

„Wir sind sehr stolz auf die PARTNER PFERD. Vor allem aber sind wir stolz auf das Vertrauen, das uns seitens des Weltreiterverbandes FEI entgegen gebracht wird.“

„In der Konstellation mit drei Weltcup-Finals  -  also mit Dressur, Springen und Fahren – kann Leipzig eine ideale Plattform bieten, weil die mediale Aufmerksamkeit durch die daraus folgenden Synergien größtmöglich sein wird. Jede Disziplin für sich werden wir optimal in Szene setzen.“

Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe

„Die Freude ist riesengroß, dass wir in Leipzig erneut Veranstalter von Weltcup-Finals werden und wir hoffen darauf, auch das Weltcup-Finale Dressur zu beherbergen. Wir werden alles tun, um Teilnehmern und Besuchern erstklassige Bedingungen zu bieten.“
„Wir können 2011 aufgrund der Erweiterung auf die Halle 5 eine deutlich größere Ausstellungsfläche bieten. Das Ziel ist es mehr Aussteller einzubinden und auch die Internationalität zu erhöhen. Mit den FEI-Weltcup-Finals schaut buchstäblich die Weltöffentlichkeit auf Leipzig. Das wird für alle – Aussteller, Besucher und Sportler -  ein Höhepunkt im Kalender.“

Einzige deutsche Weltcup-Qualifikation Vielseitigkeit in Marbach

8. April 2009 Mehr Sport
Hindernisse, wie Häuser ... spannend und dynamisch: Die Vielseitigkeit in Marbach. Foto: Haupt- und Landgestüt

Hindernisse, wie Häuser ... spannend und dynamisch: Die Vielseitigkeit in Marbach. Foto: Haupt- und Landgestüt

Vom 8. Bis 10. Mai findet im Rahmen des CIC3* in Marbach die einzige deutsche Weltcup-Qualfikation für Vielseitigkeitsreiter statt. Vor dem Weltcup-Finale im August im polnischen Strzegom können die Vielseitigkeitsreiter auf dem Gelände des Haupt- und Landgestüts wertvolle Punkte sammeln.

Aus diesem Grund gehen die Organisatoren auch davon aus, dass die besten Vielseitigkeitsreiter Deutschlands an den Start gehen, um die wertvollen Weltcuppunkte auf der Schwäbischen Alb zu sammeln.Nach dem grandiosen Erfolg der auch als “Krone der Reiterei” bezeichneten Pferdesport-Disziplin, werden vermutlich auch zahlreiche Zuschauer ‘ihre’ Goldreiter einmal aus der Nähe zu sehen. … Continue Reading

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