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Weitere Ermittlungen gegen deutsche Springreiter-Olympiaequipe

3. Mai 2009 Wissen

Hoffen wir für die deutsche Reiterei, dass nicht auch noch Marco Kutscher in einen Dopingfall verwickelt wurde. Foto: Julia Rau

Hoffen wir für die deutsche Reiterei, dass nicht auch noch Marco Kutscher in einen Dopingfall verwickelt wurde. Foto: Julia Rau

Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel-Online meldet, steht im Nachklang zu den Olympischen Spielen in Hongkong nun ein weiteres Mitglied der deutschen Springreiter im Fokus von Ermittlungen zu unerlaubter Medikation oder auch Doping:

Bei Marco Kutschers Hengst Cornet Obolensky soll eine Aufbauspritze aus Arnika und Lactanase in Hongkong zu einem Kreislaufzusammenbruch geführt haben. Die Gabe dieser Medikamente hat Kutscher inzwischen eingeräumt.

Marco Kutscher trainiert im Stall von Ludger Beerbaum. Er hatte in diesem Jahr einen äußerst erfolgreichen Saisonbeginn und unter anderem mehrere große Championate gewonnen.

Auch meldet Spiegel Online Gerüchte, dass das verbotene Mittel Equi-Block im Zusammenhang mit Kutscher und Beerbaum in Hongkong gesehen worden sei.

Der Mannschaftsarzt der deutschen Olympiareiter, Dr. Björn Nolting, der die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in einem Schreiben bereits vor Monaten unterrichtet haben soll, war im April von seinem Amt zurückgetreten. Er wollte sich nur noch um die Dressurreiter kümmern.

Zeitliche Probleme waren als Grund hierfür angeführt worden. Inzwischen wurde Nolting von der FN mit neuen Aufgaben betraut.

Hier die Pressemitteilung der FN im Wortlaut:

Dr. Björn Nolting übernimmt neue Aufgaben
Warendorf (fn-press). Der langjährige Mannschaftstierarzt der deutschen
Dressur- und Springreiter, Dr. Björn Nolting (Weilerswist), nimmt ab dem
30. April neue Aufgaben beim Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei
(DOKR) wahr. „Wir möchten das Know-how von Dr. Nolting für die
zukunftgerichtete Grundlagenarbeit im Bereich Leistungsphysiologie und
Fitness nutzen. Im Rahmen der Zielvereinbarungen, die das DOKR und die
Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit dem Deutschen Olympischen
Sportbund (DOSB) haben, gibt es hier großen Bedarf“, so
DOKR-Geschäftsführer Reinhard Wendt. „Ich bin in diesem Bereich schon
seit einiger Zeit eingebunden. Diese Arbeit und die Tätigkeit als
Mannschaftstierarzt lassen sich zeitlich einfach nicht mehr
vereinbaren“ sagte Nolting, der ursprünglich beabsichtigt hatte, im
Anschluss an das Weltcupfinale in Las Vegas nur noch die Aufgaben des
Mannschaftstierarztes für die Disziplin Dressur fortzusetzen.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema!!! (Wegen des Spamschutzes kann es einen Moment dauern bis die Kommentare frei geschaltet werden.)

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