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Jos Lansink gewinnt CSIO5* in La Baule – Schweiz vorn im Meydan Nationenpreis

17. Mai 2009 Mehr Sport

Jos Lansink hier bei den Weltreiterspielen in Aachen 2006 auf Cumano. Foto: Kit Houghton FEI

Jos Lansink hier bei den Weltreiterspielen in Aachen 2006 auf Cumano. Foto: Kit Houghton FEI

Der für Belgien startende Jos Lansink hat auf seinem 14 Jahre alten Hengst Spender S den mit 200.000 Euro dotierten Großen Preis im französischen La Baule gewonnen.

Der gebürtige Holländer, der 2006 in Aachen den Weltmeistertitel im Springreiten auf seinem imposanten Schimmelhengst Cumano gewann,  siegte im 5* CSIO mit einer Nullrunde im Stechen über Hindernisse mit bis zu 1,60m Höhe und konnte eine Siegprämie von 66.000 Euro in Empfang nehmen.

Zweite wurde die Schwedin Malin Baryard Johnnson auf Actrice, die in dem mit sieben Teilnehmern besetzten Stechparcours als zweite ebenfalls fehlerfrei blieb, aber die schlechtere Zeitbilanz zu Lansink aufwies. Markus Ehning wurde auf Noltes Küchengirl mit vier Fehlern im Stechen Dritter.

Ergebnisse

Schweizer Sieg im FEI Meydan Nationenpreis

Die Mannschaft der Schweiz stellte beim ersten Meydan Nationenpreis das Siegerteam. Foto: FEI

Die Mannschaft der Schweiz stellte beim ersten Meydan Nationenpreis das Siegerteam. Foto: FEI

(FN) Bei der wichtigsten Nationenpreisserie der Welt, dem Meydan FEI Nations Cup, hat das deutsche Team um Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) zum Auftakt der Serie beim Fünf-Sterne-Turnier im französischen La Baule den dritten Platz belegt.

Gemeinsam mit dem niederländischen Team teilte sich die deutsche Nationenpreisequipe in der Besetzung Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Montender, Marcus Ehning (Borken) mit Küchengirl, Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Souvenir und Thomas Mühlbauer (Kötzting) mit Asti Spumante den dritten Platz.

Beide Mannschaften kamen am Ende auf 16 Strafpunkte. Besser unterwegs bei der ersten von acht Etappen waren die Schweizer, die sich im Stechen gegen die zweitplatzierten Schweden behaupten konnten. Ein Stechen war notwendig geworden, da beide Teams acht Strafpunkte nach den beiden Umläufen hatten.

Otto Becker, der erstmalig als Bundestrainer ein deutsches Nationenpreisteam anführte, zeigte sich zufrieden: “Zunächst war es für mich ein ungewohntes Gefühl und eine neue Erfahrung, den Nationenpreis aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Insgesamt bin ich aber zufrieden, denn alle Pferde sind gut gesprungen. Leider hatten unsere Reiter im ersten Umlauf unglückliche Fehler.”

Ehning, Weishaupt, Mühlbauer hatten in der ersten Runde jeweils einen Abwurf. Das Streichergebnis lieferte Marco Kutscher mit acht Strafpunkten. In die Wertung der zweiten Runde kamen Marcus Ehning und Philipp Weishaupt mit fehlerfreien Runden sowie Marco Kutscher mit vier Strafpunkten.

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