FN hält an Marco Kutscher im deutschen Nationalkader fest
Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) heute mitteilte, wird die nicht angemeldete und damit illegale Gabe von Arnika und Lactanase am Pferd Cornet Obolensky des Springreiters Marco Kutscher nicht zum Ausschluss aus dem Nationalkader führen.
Auch die Gerüchte um das Mitführen des als Doping-Mittel einsetzbaren Medikaments Equi-Block im Stallgepäck von Ludger Beerbaum und Marco Kutscher, werden keine weiteren Konsequenzen haben, da sich der Tatbestand nicht mehr nachweisen lasse.
Der Springausschuss der FN, der über diese Verfahren verhandelt hatte, zeigte sich unzufrieden mit dem Ergebnis, das auf eine mangelhafte Beweislage zurück zu führen sei.
“Wir wissen, dass es Fehlverhalten von Teilen der Mannschaft in Hongkong gegeben hat. Dass es uns möglicherweise nicht gelingt, hier einen klaren Nachweis zu führen, ist mehr als unbefriedigend”, so Peter Hofmann, Vorsitzender des DOKR-Springausschusses.
Die FN gab jetzt den Ball an die übergeordnete Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) weiter. Diese hatte jedoch bereits vor zwei Wochen erklärt, dass sie den Fall Kutscher unabhängig vom Vorgehen des deutschen Verbandes untersuchen würde.
Die FN will nun warten, was das Verfahren der FEI ergibt und die Kadermitgliedschaft anschließend erneut prüfen. Wie die FEI zu einer klaren Beweislage kommen soll – blieb unklar.





