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Hamburger Derby – Programm kaum zu toppen

20. Mai 2009 Mehr Sport

Mit einem weiteren Spitzenpferd auf Erfolgskurs: Daniel Deusser mit Aboyeur beim ersten Springen des Hamburger Derbys am Mittwoch. Foto: Julia Rau

Mit einem weiteren Spitzenpferd auf Erfolgskurs: Daniel Deusser mit Aboyeur beim ersten Springen des Hamburger Derbys am Mittwoch. Foto: Julia Rau

Eines der größten und attraktivsten Turniere der deutschen Reitsportszene öffnet in Kürze seine Pforten: Das Hamburger Derby beginnt am Donnerstag (21.) mit einem Programm, das kaum zu toppen ist: Das berühmte Spring- und das traditionelle Dressurderby sind die Klassiker, erstmals findet auch das Deutsche Pony-Dressur-Derby auf dem Klein-Flottbecker Turnierplatz statt, zudem ist das Hamburger Turnier Auftakt der RIDERS Tour und die dritte Etappe der höchstdotierten Springsportserie der Welt, der Global Champions Tour.

Insgesamt 34 Teilnehmer aus fünf Nationen zählt das Dressurfeld für das 49. Deutsche Dressur-Derby und 99 Teilnehmer aus 22 Nationen ist das Aufgebot der Springreiterinnen und Springreiter, die zum Run auf das Mercedes-Benz Championat, den Bioranch Youngster-Cup, das Speed-Derby und das  80. Deutsche Spring-Derby antreten. Für einige geht es auch darum, den Sprung ins Feld der Global Champions Tour von Deutschland zu schaffen. Ungebrochen ist auch die Begeisterung der internationalen Amateure für den Platz im Derbypark – aus 17 Nationen kommen die Kandidaten.

49. Deutsches Dressur-Derby – Wiedersehen mit Kemmer, Vetters, Schulten-Baumer

Hat man es erst einmal ausprobiert, dann lockt das Deutsche Dressur-Derby immer wieder. Auch so ist es zu erklären, dass das Teilnehmerfeld der 49. Auflage des Dressur-Klassikers ein feines Starterfeld mit etlichen Titelaspiranten aufweist. Heike Kemmer aus Winsen etwa holte sich das begehrte blaue Band im Pferdewechsel schon mehrmals. Die Mannschafts-Olympiasiegerin und Bronze-Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2008 war im vergangenen Jahr Zweite, nun darf es gern wieder ein Derbysieg sein…  Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) landete 2007 einen echten Einstiegserfolg: Erster Start im Deutschen Dressur-Derby überhaupt und dann gleich gewonnen. Das macht Lust auf mehr.

Ähnlich Aufsehen erregendes zelebrierte Jochen Vetters (Stahnsdorf) im Jahr 2006: Der Ausbilder aus Brandenburg kam zum ersten Mal nach Hamburg, wurde Dritter und sein Wallach Fanano gewann die Pferdewertung des 46. Deutschen Dressur-Derbys. Aus sechs Nationen kommen die Kandidaten des Deutschen Dressur-Derbys 2009. Klaus Husenbeth (Sottrum), der Mannschafts-Europameister 2005 zählt dazu, Karin Rehbein (Trittau) und Falk Rosenbauer (Lütjensee) – beide erklärte Derbyfans – und Kristy Oatley aus Australien, inzwischen dreifache Mutter und immer wieder Finalistin des Deutschen Dressur-Derbys.

Insgesamt 36 Teilnehmer erobern das Dressurstadion und treffen dann auch auf die Jungspunde, die Ponyreiter, die erstmals das Deutsche Pony-Dressur-Derby in Hamburg erleben – 20 kleine Dressurreiter, die mal ganz Große werden möchten.
Das heißt auch, dass das Programm wächst: Ab Freitag geht es rund im Viereck, dann stehen bereits der Grand Prix de Dressage – die entscheidende Qualifikation für das Finale am Sonntag, die erste Qualifikation der Ponyreiter und der Prix St. Georges, die kleine Tour der Dressur, auf dem Programm. Vier Wettbewerbe folgen am Samstag mit der vom Reitsport Magazin präsentierten Intermediaire I aus der kleinen Tour, der Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Jenisch, dem Grand Prix Special und die 2. Qualifikation im Deutschen Pony-Dressur-Derby.

Sonntags gebührt der Auftakt den Ponyreitern. Das Finale mit Ponywechsel in Hamburg beginnt bereits um 08.15 Uhr – zumal man auch getrost davon ausgehen kann, dass die drei Finalisten ohnehin vor Aufregung kaum schlafen können. Das 49. Deutsche Dressur-Derby mit dem immer wieder spektakulären Pferdewechsel folgt ab 10.30 Uhr. Das Kartentelefon ist unter Telefon 040 – 82 64 22 erreichbar. (Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr).

Weiter Infos folgen.

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