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Internationales Pfingstturnier in Wiesbaden: Vielseitigkeit, Dressur, Springen, Voltigieren auf höchstem Niveau

27. Mai 2009 Mehr Sport

Im historischen Schlosspark zu Wiesbaden ist der Sport für wirklich alle ein Genuss. Foto: Julia Rau

Im historischen Schlosspark zu Wiesbaden ist der Sport für wirklich alle ein Genuss. Foto: Julia Rau

Am Freitag begint des Internationale Wiesbadener Pfingstturnier. Bis zum 1. Juni bietet der gastgebende Wiesbadener RFC im Biebricher Schlosspark  Spitzensport in vier Disziplinen.

Darüber hinaus besticht das Traditionsturnier mit einer einzigartigen Atmosphäre und dem besonderen Flair. Und schon jetzt ist klar: Die vier sportlichen Tage werden für Groß und Klein zu einem aufregenden Erlebnis, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Gleich in zwei Disziplinen am Start: Vielseitigkeits-Goldmedalliengewinnerin Ingrid Klime, hier in der Dressur mit Nachwuchsstar Damon Hill. Foto: Julia Rau

Gleich in zwei Disziplinen am Start: Vielseitigkeits-Goldmedalliengewinnerin Ingrid Klimke, hier in der Dressur mit Nachwuchsstar Damon Hill. Foto: Julia Rau

Der Turnierauftakt am Freitag  steht ganz im Zeichen der vielseitigen Experten: Vormittags wird die Dressur im CIC*** ausgetragen, nachmittags wird auf dem Hauptplatz gesprungen. Von jeher ist es den Veranstaltern ein wichtiges Anliegen, auch die Amateure in das internationale Top-Event mit einzubeziehen – für die ambitionierten Sportler bietet der Freitag zwei Prüfungen.

Neu im Wiesbadener Programm ist der Mediencup. Das Pfingstturnier ist zweite Etappe der Serie, die sich speziell an acht- bis zehnjährige Dressurpferde richtet und ihnen das Erklimmen des sportlichen Olymps erleichtern soll. Am Nachmittag werden die Youngster zum ersten Teil im Nachwuchspferde Grand Prix (FN) gebeten.

Nach diesen ersten Höhepunkten wird der Biebricher Schlosspark in guter Tradition nach dem Ökumenischen Gottesdienst zum beliebten Schauplatz für die Wiesbadener Pferdenacht – präsentiert von der Spielbank Wiesbaden. Die bezaubernde Show mit über hundert Pferden und Darstellern gehört zu den beliebsteten Galas Deutschlands.

Ein ganz besonderer Höhepunkt: Die Wiesbadener Pferdenacht am Freitagabend. Foto: Julia Rau

Ein ganz besonderer Höhepunkt: Die Wiesbadener Pferdenacht am Freitagabend. Foto: Julia Rau

Auf über 10.000 Quadratmetern wird eine Vielfalt auf vier Hufen geboten, die ihresgleichen sucht. Spektakuläre Bilder, die den Zuschauern den Atem stocken lassen, werden mit raffinierten Lichteffekten und stimmungsvoller Musik untermalt – ein Genuss, den sich Tausende Pferdefans jedes Jahr gerne gönnen.

Rasanz, Action und jede Menge Mut bestimmen den Samstagmorgen am Lotto-Hessen-Tag. Denn dann geht es für die Vielseitigkeitsreiter und -pferde auf die drei Kilometer lange Geländestrecke, auf der es circa 30 Hindernisse zu überwinden gilt. Und dann steht der Gewinner des CIC*** 2009 nach drei Teilprüfungen fest! Die Besetzung ist erstklassig, so werden Mannschaftsolympiasieger Ingrid Klimke und Andreas Dibowski im Schlosspark ebenso ihr Bestes geben, wie der australische Busch-Experte Andrew Hoy.

Mit Spitzenpferd The Sixth Sense schon viele Große Preise gewonnen: Der Österreicher Thomas Frühmann. Foto: Julia Rau

Mit Spitzenpferd The Sixth Sense schon viele Große Preise gewonnen: Der Österreicher Thomas Frühmann. Foto: Julia Rau

Zeit zum Durchatmen bleibt, was das sportliche Programm anbelangt, kaum: Auf dem großen Springplatz mit historischem Baumbestand starten die Parcourshoffnungen im ersten Teil der Bioranch Youngster Tour. Die Profis müssen im Preis der Dyckerhoff AG Fehler und Zeit im Auge behalten und mit dem Championat von Wiesbaden steht das erste große Highlight über den Stangen an: 20.000 Euro werden ausgeschüttet und selbstverständlich will jeder der Weltklasse-Athleten von diesem großen Preisgeldkuchen ein Stückchen abhaben!

Die Experten in Frack und Zylinder erfüllen das Viereck ab dem Samstagmorgen mit Dressur-Leben: Im Grand Prix der Kür-Tour gilt es für die Top-Stars Höchstleistungen abzurufen, um sich für das Glanzstück unter Flutlicht am Sonntagabend zu qualifizieren. Anschließend treten im St. Georg, dem Gabriele-Kippert-Preis, talentierte Vierbeiner an.

Flutlicht strahlt aber auch schon am Abend über das Viereck – die Voltigierer zeigen Akrobatik zu Pferd. Ausnahmevoltigierer Kai Vorberg gibt sich ebenso die Ehre wie Patrick Looser (SUI), Gero Meyer oder Ines Jückstock.  Ab 20 Uhr wird im Parcours noch einmal für Stimmung gesorgt: Beim Six-Bar-Springen bekommen die Zuschauer Gelegenheit, ihre Idole und die gewaltigen Höhen der Hindernisse unmittelbar aus dem Parcours zu erleben.

Sonntag ist Familientag! Ob ein Bummel durch die Ausstellung, ein Picknick oder Spaziergang im Schlosspark oder ein leckeres zweites Frühstück – das Verwöhnprogramm wird groß geschrieben. Zudem kommen auch die Jüngsten auf ihre Kosten. Im Kinderland und beim Ponyreiten sind Spaß und Abwechslung garantiert.

Im Preis der Deutschen Kreditbank AG (DKB), der mit 30.000 Euro am zweithöchsten dotierten Prüfung des Turniers, werden die Springreiter nicht nur Konzentration, sondern auch ihr ganzes Können beweisen. Schließlich müssen sie sich hier für den Großen Preis am Montag qualifizieren! Und da das 73. Internationale Pfingstturnier in Wiesbaden seit Beginn der renommierten RIDERS TOUR fester Bestandteil der Serie ist, wollen alle Parcours-Heroen beim Höhepunkt, dem Großen Preis zugleich Wertungsprüfung der RIDERS TOUR, dabei sein.

Am Abend wird es am Dressurplatz feierlich: Die Grand Prix Kür unter Flutlicht ist seit Jahren ein Publikumsmagnet. Tausende Besucher werden vor das Schloss strömen, um im Dunkeln der Nacht die aufwendig einstudierten Choreographien von Pferden und Reitern und die dazu perfekt abgestimmt Musik zu genießen.

Noch einmal alle Kräfte mobilisieren und das Beste geben – das ist die Devise für Montag, den Finaltag. Denn seinen Namen in den Siegerlisten des hessischen Traditionsturniers zu sehen, ist für die Sportler der vier Disziplinen Ehre und Muss.

Höhepunkt im Viereck ist der Grand Prix Special: Mit 20.000 Euro zählt die Prüfung zu der best dotiertesten und das nicht ohne Grund: Der Grand Prix Special ist die technisch schwierigste und anspruchsvollste Aufgabe, der sich Dressurreiter stellen können. Die Namen Isabell Werth, Heike Kemmer, Monica Theodorescu und Matthias Alexander Rath seien hier stellvertretend für die Weltklasse-Athelten genannt, die mit ihren Darbietungen das Publikum faszinieren werden.

Die Springreiter haben ebenfalls ein gewaltiges Stück Arbeit vor sich und für die Zuschauer heißt es: mitfiebern und Daumen drücken. Im Großen Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden geht es um das gewaltige Preisgeld von 100.000 Euro – eine beachtliche Summe, die bei den RIDERS TOUR-Turnieren ausgeschüttet wird. Darüber hinaus werden wichtige Wertungspunkte für das RIDERS TOUR-Ranking verteilt.

Nach der Auftakt-Etappe am vergangenen Wochenende hat sich übrigens André Thieme, Dritter im Derby, kurzfristig entschlossen, in Wiesbaden an den Start zu gehen und mit einer optimalen Leistung könnte der sympathische Mecklenburger die Führung im Ranking übernehmen… Es wird also richtig spannend, und dass nicht nur am Pfingstmontag. An allen Tagen gibt es beim Internationalen Pfingstturnier in Wiesbaden viel zu erleben und zu sehen – das sollte man nicht verpassen!

Das Internationale Wiesbadener Pfingstturnier im TV:
HR: Sonntag, 31. Mai 17:00 – 18:00 Uhr
ARD: Montag, 1. Juni 15:10 – 15:50 Uhr

Alle Prüfungen live im Internet bei clipmyhorse und CP Medien

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