Suspendierung von Isabell Werth bleibt bestehen

Leider wahr: Nun ist auch Deutschlands Vorzeige-Reiterin, hier auf Whisper, als Doping-Sünderin entlarvt. Foto: Julia Rau
Die fünffache Olympiagold-Gewinnerin Isabell Werth (Rheinberg) bleibt weiterhin von allen Turnieren suspendiert. Bei der heutigen Anhörung durch den Weltreiterverband (FEI) erklärte sich die Dressurreiterin gleich zu Beginn des Gesprächs mit der Aufrechterhaltung der Sperre einverstanden und verzichtete außerdem auf die Öffnung der B-Probe. Die FEI wird in Kürze das eigentliche Verfahren gegen die Reiterin eröffnen.
Die FEI hatte Isabell Werth bis auf Weiteres von allen Turnieren suspendiert, nachdem im Rahmen einer Medikationskontrolle am 30. Mai beim internationalen Pfingstturnier in Wiesbaden bei ihrem Pferd Whisper
die Dopingsubstanz Fluphenazine nachgewiesen worden war.
Die Reiterin hatte daraufhin erklärt, ihr Pferd Whisper leide an einer Krankheit, gegen die das in Deutschland für die Tiermedizin nicht zugelassene und auf der Doping-Liste stehende Medikament eingesetzt worden sei. Das Medikament eignet sich jedoch auch, um schreckhafte und ängstliche Pferde ruhiger und gelassener zu machen.




