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CHIO Aachen: Deutsche Voltigierer siegreich im Herren-Einzel und Nationenpreis

28. Juni 2009 Mehr Sport

Deutschlands bester Voltigierer Kai Vorberg beim Nationenpreis. Foto: Julia Rau

Deutschlands bester Voltigierer Kai Vorberg beim Nationenpreis. Foto: Julia Rau

Kai Vorberg hat am letzten Tag der Voltigierwettbewerbe beim CHIO Aachen (26. Juni bis 5. Juli) zurückgeschlagen: Nach durchwachsenem Start am Freitag und Samstag, als ihn eine Knöchelverletzung behinderte, holte sich der Kölner am Sonntag doch noch den Sieg in der Herren-Einzelwertung. Und mit dem Team Deutschland II gelang ihm anschließend gleich noch der Triumph im Nationenpreis.

„Den Nationenpreis zu gewinnen, gerade hier in Aachen, ist ein toller Erfolg für unser Team. Ich habe gar nicht soviel dazu beigetragen“, blieb der zweifache Weltmeister und amtierende Europameister bescheiden.

Entscheidend sei gerade die Leistung seiner Kollegin Simone Wiegele und der Gruppenvoltigierer vom Team Beyer der JRG Köln gewesen, die mit Vorberg gemeinsam Deutschland II gebildet hatten (Wertnote 25,911). Platz 2 ging an Deutschland I mit Daniel Kaiser, Anja Barwig und dem Team RSV i.SC.36 Neuss-Grimlinghausen (24,632). Dritter wurde das Team Frankreich (24,632).

Das siegreiche Team Deutschland II im diesjährigen Nationenpreis beim CHIO Aachen. Foto: Julia Rau

Das siegreiche Team Deutschland II im diesjährigen Nationenpreis beim CHIO Aachen. Foto: Julia Rau

Den Sieg in der Herren-Gesamtwertung sicherte sich Vorberg quasi im letzten Moment. In der letzten Teilprüfung, der Technik, überzeugte Vorberg auf Sir Bernhard mit der besten Leistung und katapultierte sich noch vom vierten auf den ersten Platz (Wertnote insgesamt 8,185).

Vor der letzten Entscheidung hatten fünf Sportler nahezu gleichauf gelegen. Zweiter wurde der Franzose Nicolas Andreani auf Idefix (8,152), Dritter Gero Meyer-Nutteln auf Grand Gaudino (GER / 8,102). Völlig überraschend war der Triumph für Vorberg selbst. „Ich kannte am Samstag den Zwischenstand nicht und hatte den Einzelsieg schon abgeschrieben. Als ich ihn am Sonntagmorgen erfuhr, war ich dann umso mehr motiviert.“

In der Einzelwertung der Damen durfte sich Joanne Eccles erwartungsgemäß über den Gesamtsieg freuen. Nach der deutlichen Führung nach den ersten zwei Tagen reichte der Britin am Sonntag in der Technik ein dritter Platz um sich auf WH Bentley letztlich souverän mit der Wertnote 8,300 durchzusetzen. Rang 2 und 3 gingen an Deutsche: Zweite wurde Anja Barwig auf Magic Dream (8,110), Dritte Simone Wiegele auf Arkansas (8,094).

Im Preis der Sparkasse traten derweil die Teams an, die sich nicht für den Nationenpreis qualifiziert hatten. Hier gewann das Team I Habighorst Bordenau auf Bobby (GER / 8,336) vor Freisaal auf Robin (AUT / 7,571) und Groenendaal auf Robin Purina (NED / 7,224).

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