Deutschland siegt im Nationenpreis in Hickstead

Die Heldin von Hickstead: Janne Meyer fliegt mit Cellagon Lambrasco für Deutschland zum Sieg. Foto: Kit Houghton FEI
Mit einer runderneuerten, jungen deutschen Mannschaft hat Deutschland im FEI Meydan Nationenpreis in Hickstead mitJanne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco, Rebecca Golasch (Kaarst) mit Lassen Peak, Max Kühner (München) mit Acantus GK und Andreas Knippling (Zülpich) mit Neolisto van het Mierenhof gesiegt.
Das deutsche Team verwies damit die Mannschaften aus Frankreich und Irland auf die Plätze. Nachdem Deutschland und Frankreich nach den ersten beiden Umläufen mit jeweils 24 Strafpunkten gleichauf lagen – beide Teams leisteten sich im ersten Umlauf acht und in der zweiten Runde 16 Strafpunkte – musste ein Stechen über den Sieg entscheiden. O-Ton Janne Meyer aus Hickstead
Die deutsche Equipe schickte Janne-Friederike Meyer ins Rennen, die sich in den beiden Normalumläufen als einzige Reiterin keinen Fehler erlaubte und auch im Stechen strafpunktfrei blieb. Damit sicherte sie ihrer Mannschaft den Sieg und ein Preisgeld von 64.000 Euro, da der französische Reiter, Roger-Yves Bost mit Ideal de la Loge, nicht nur langsamer war als die Deutsche, sondern auch einen Abwurf kassierte.
Nach sieben von acht Stationen im Nationscup hat Deutschland sich wieder vom fünften auf den dritten Platz in der Zwischenwertung (36 Punkte) verbessert und liegt damit hinter Frankreich (43,5 Punkte) und den USA (39,5).




