CHIO Aachen: Und schon wieder Ashlee Bond

2. Juli 2009 Mehr Sport
Reitet allen davon: Die junge Amerikanerin Ashlee Bond. Foto: Julia Rau

Reitet allen davon: Die junge Amerikanerin Ashlee Bond. Foto: Julia Rau

Er ist eine der wichtigsten Prüfungen beim CHIO Aachen (26. Juni bis 5. Juli):  Der WARSTEINER-Preis, Preis von Europa. In die lange Siegerliste mit Reitsportlegenden konnte sich am Mittwoch Ashlee Bond einreihen.

Auf Cadett ließ die US-Amerikanerin die übrige Weltspitze im Stechen hinter sich (0 Fehler / 45.93 Sekunden). Den zweiten Platz sicherte sich die Französin und Mitglied des französischen Nationenpreis-Teams Pénélope Leprevost auf Mylord Carthago (0 / 47.49), Rang 3 für Weltmeister Jos Lansink (BEL) auf Spenders S (0 / 47,81).

Bester Deutscher wurde Carsten-Otto Nagel auf Lex Lugar als Siebter (0 / 49.56).

Die Amerikanerin hatte erst am Vortag mit ihrem Holsteiner einen Sieg im Eröffnungsspringen nur knapp verpasst und war Zweite in einem Weltklasse-Starterfeld geworden.

Mitglied der französischen Equipe: Penelope Leprevost auf Mylord Carthago. Foto: Julia Rau

Mitglied der französischen Equipe: Penelope Leprevost auf Mylord Carthago. Foto: Julia Rau

Nach dem Umlauf hatten 11 Reiter das Stechen erreicht. Und Ashlee Bond, die in diesem Jahr zum ersten Mal beim CHIO Aachen reitet, sorgte nach ihrem zweiten Platz beim STAWAG-Preis am Dienstag erneut für Furore. Bislang war die 24-jährige Kalifornierin aus Los Angeles in Deutschland nur wenigen bekannt.

“Für mich ist es eine riesige Ehre, überhaupt hier starten zu können”, strahlte Bond dann auch über das ganze Gesicht. “Als ich das Stechen erreicht hatte, war ich ziemlich aufgeregt. Reiter wie Marcus Ehning oder Jos Lansink habe ich immer verehrt, ich bin quasi mit ihren Erfolgen aufgewachsen. Jetzt mit ihnen im Parcours antreten zu können ist einfach nur unglaublich.”

Jos Lansink jedenfalls hatte das Erfolgsrezept der 24-Jährigen durchschaut: “Sie war einfach vom Start bis ins Ziel schneller.”

Unter den Paaren für das Stechen, waren auch vier deutsche Reiter, die allerdings nicht entscheidend in den Wettstreit um die Siegprämie von 19.800 Euro eingreifen konnten. “Wir waren einfach zu langsam,” so das Fazit von Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst), der sich aber mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden zeigte.

CHIO Aachen – Große Spannung vor Nationenpreis

1. Juli 2009 Mehr Sport
Unter Flutlicht wird am Donnerstag der Nationenpreis in Aachen ausgetragen Foto: ALRV/Strauch

Unter Flutlicht wird am Donnerstag der Nationenpreis in Aachen ausgetragen Foto: ALRV/Strauch

Die einzigartige Atmosphäre des Aachener Reitstadions wird auch beim fünften von insgesamt acht Stationen des FEI Meydan Nationenpreises wieder eine magische Kulisse für die zehn teilnehmenden Nationen am Donnerstag (2. Juli) sein.

Derzeit führende Nation sind die USA mit 29 Punkten vor Frankreich und der Schweiz, die mit je 21 Punkten gleichauf liegen. Auf Rang vier liegt das Team der deutschen Reiter. Bundestrainer Otto Becker hat für Aachen mit Meredith Michaels-Beerbaum, Marcus Ehning, Carsten-Otto Nagel und dem frischgebackenen Deutschen Meister Philip Weishaupt eine durchaus schlagkräftige Mannschaft aufgestellt. Im vergangenen Jahr noch hatte die deutsche Equipe, in anderer Besetzung, in Aachen den zweiten von drei Nationenpreisen der FEI Serie nach Hause gebracht, am Ende war sie Gesamtsieger geworden. … Continue Reading

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