Dablino unter Anabel Balkenhol ist der MedienCup-Sieger 2009
Er hat alles, was ein Ausnahmesportler braucht. Er ist athletisch, gymnastisch, ausdrucksvoll und ehrgeizig. Und er ist der MedienCup-Sieger 2009: Dablino.
Unter Anabel Balkenhol hat der neunjährige De Niro-Sohn mit 74,293 Prozent das MedienCup-Finale beim Turnier der Sieger in Münster gewonnen. „Ich wusste, um die außergewöhnlichen Qualitäten von Dablino – jetzt mussten nur noch seine Nerven mitspielen. Und das hat geklappt.“ Anabel Balkenhol, die Tochter von Star-Trainer und Olympiasieger Klaus Balkenhol, sitzt seit drei Jahren im Sattel von Dablino und seit dem Finale auch auf dem Fahrersitz eines Mini Cooper Cabrios. „Das ist ein absoluter Traumwagen und er wird ganz sicher bei uns in der Familie bleiben“, freute sich Anabel Balkenhol über ihren Siegpreis.
Bei vier Qualifikationsturnieren konnten sich zwölf Paare einen Startplatz für das MedienCup-Finale 2009 sichern, das Ergebnis war ein Finale auf höchstem Niveau. „Wir haben hier ganz tolle junge Pferde gesehen und das ist das, was Deutschland im Moment am meisten braucht“, lobte Ulla Salzgeber. Die zweifache Olympiasiegerin war auch selbst beim Finale am Start und landete mit ihrer neunjährigen Stute Wakana auf Platz drei (69,561 %). Zweiter wurde der zweifache Weltmeister der jungen Dressurpferde: Damon Hill (70,244 %). Es war das einzige Pferd, das bei der Einlaufprüfung in Münster nicht am Start war. Typisch für seine Ausbilderin und Reiterin: Ingrid Klimke. „Um ihn noch einmal richtig zu motivieren, bin ich lieber mit im ins Gelände gegangen und habe ihn noch mal schön am Berg galoppieren lassen.“
Bundestrainer Holger Schmezer hatte sich keine der vier MedienCup-Stationen entgehen lassen. War von Station zu Station gereist, immer auf der Suche „nach den Championatspferden der Zukunft.“ Das Finale allerdings konnte er nur im Internetfernsehsender sehen, weil er mit seinem Team schon in Windsor vor Ort war. Auf der Mediencup Website haben weltweit Dressurfans den MedienCup verfolgt. Alle Stationen hat der Sender zweisprachig, mit deutschem und englischem Kommentar, übertragen und natürlich auch das Finale in Münster.
Auch in den nächsten beiden Jahren wird der MedienCup sein Finale in Münster feiern. Das versprach Ralf Hartmann, Vorstand der CP Medien AG in Ludwigsburg: „Deutschlands beste Dressur-Nachwuchspferde und die Schlosskulisse von Münster – das passt einfach zusammen. Der Dressursport gehört zu den wertigsten Sportarten und wir wollen diesem Sport eine angemessene Bühne bieten und Pferde und Reiter professionell, aber auch mit einer gehörigen Portion Menschlichkeit präsentieren.“
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