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Durchgestartet – Gilbert Böckmann gewinnt RIDERS TOUR in Münster

23. August 2009 Mehr Sport

Jetzt will er auf jeden Fall noch mehr Punkte: „Ich habe Paderborn im Plan und dann auch Hannover und München, danach bekommt die Stute eine lange Pause,“ sagt Gilbert Böckmann aus Lastrup. Klare Ansage pro RIDERS TOUR vom Sieger der dritten Etappe in Münster. Böckmann gewann mit einer ebenso schnellen wie souveränen Runde in der BMW Hakvoort Trophy die dritte Wertungsprüfung der internationalen RIDERS TOUR in Münster beim Turnier der Sieger.

Partnerin des Erfolges war eine braune Stute mit dem Namen No Father`s Girl. Das ist kein Zufall, denn in der Tat weiß man nicht welcher Hengst für die neun Jahre alte, sportlich so talentierte Pferdedame verantwortlich zeichnet. „Die Mutter ist eine Zeus – Goldlack-Tochter, selbst im Sport gegangen – da weiß man was man hat,“ sagt Gilbert Böckmann, der No Father`s Girl bereits in der Youngster-Tour erfolgreich vorstellte.

Unter großem „Aach“ und „Ohhh“ der Zuschauer waren die beiden Umläufe der RIDERS TOUR-Wertungsprüfung zuvor beendet worden. Leicht ist nicht das Prädikat, das für die Prüfung passend wäre. Immer wieder verließen Favoriten und Publikumslieblinge mit Fehlern behaftet den großen Turnierplatz vor dem Münsteraner Schloss, nur zehn Kandidaten traten zum zweiten Durchgang an und den konnten nur vier Paare strafpunktfrei bewältigen. „Einfach toller Sport in einer tollen Atmosphäre“, gratulierte Andreas Winterberg, Niederlassungsleiter Köln des RIDERS TOUR-Partners LGT – Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein.

Böckmann`s Zeit von 40,04 Sekunden erwies sich als unschlagbar, auch wenn der Profi eine ganze Weile zittern mußte. Thomas Frühmann (Österreich), RIDERS TOUR-Sieger 2006, fing sich mit The Sixth Sense ebenso Springfehler ein wie der RIDER of the YEAR 2008, Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Lex Lugar. Der Weltranglistenerste Marcus Ehning (Borken) ließ es mit Sandro Boy hingegen nicht allzu rasant werden und Mannschafts-Weltmeister Jeroen Dubbeldam (Niederlande) verpasste mit BMC Van Grunsven Simon Böckmanns Bestmarke.

Der Sieg des routinierten  Niedersachsen hat  Folgen für das Ranking, denn Böckmann teilt sich mit 33 Zählern Platz eins mit Wiesbaden-Sieger Marcus Ehning. Derbysieger Thomas Kleis (Gadebusch) bekleidet Platz drei und Jeroen Dubbeldam rückte auf Rang vier vor. Dort ist es eng, denn auch Matthias Granzow und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) rangieren auf Position vier. Der Schweizer Beat Mändli – erstmals in Münster dabei – freute sich als Dritter der Wertungsprüfung darüber, dass ihm nun gleich der Sprung in die Top-Ten der RIDERS TOUR geglückt ist – Platz sieben mit 15 Punkten.. …

Ergebnis 3. Wertungsprüfung RIDERS TOUR in Münster:

1. Gilbert Böckmann (Lastrup) mit No Father`s Girl 0 Strafpunkte/ 40,04 Sekunden, 2. Jeroen Dubbeldam (Niederlande) mit BMC Van Grunsven Simon 0/ 40,78, 3. Beat Mändli (Schweiz) mit Louis IV 0/ 41,73, 4. Marcus Ehning (Borken) mit Sandro Boy 0/ 44,23, 5. Thomas Frühmann (Österreich) mit The Sixth Sense 4/ 40,13, 6. Janne Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco 4/ 42,18.


Ranking der RIDERS TOUR nach drei von sechs Stationen

1. Gilbert Böckmann und Marcus Ehning, 33 Punkte
3. Thomas Kleis (Gadebusch), 20 Punkte
4. Jeroen Dubbeldam, Meredith Michaels-Beerbaum und Matthias Granzow, 17 Punkte
7. Beat Mändli, Andre Thieme (Plau), Julia Kayser (Österreich), 15 Punkte
10. Christian Ahlmann (Marl), Hendrik Sosath (Lemwerder),  13 Punkte
12.  Gilbert Tillmann (Neuhaus), Markus Renzel (Oer-Erckenschwick), Thomas Frühmann, 11 Punkte
15. Stefan Eder (Österreich) und Janne Friederike Meyer (Schenefeld), 10 Punkte

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