Hauptstadtturnier: Lars Nieberg siegt im Großen Preis von Deutschland auf dem Tempelhofer Flughafen

Lars Nieberg, hier auf Levito, ist der erste Sieger des neu belebten Hauptstadtturniers. Foto: Julia Rau
Im mit 60.000 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland beim erstmals wieder ausgetragenen Hauptstadtturnier in Berlin, siegte in rasanter Zeit von 35,00 Sekunden und einem Nullfehlerritt Lars Nieberg auf Galippo.
Der erst acht Jahre alte Hannoveraner Wallach, dessen Mutter eine Tochter von Niebergs ehemaligem Erfolgspferd For Pleasure ist, ließ mit dem Mannschaftsolympiasieger von Atlanta und Sydney, in der fehlerfreien Siegerrunde die Dänin Tina Lund auf Argentinus-Sohn A-Dur (0 Strafpunkte 38.22 sec ) und Ann-Kathrin Helmig auf Cerberus (0 Strafpunkte 38.47 sec) hinter sich.
Auf Rang vier kam Marcus Beerbaum mit Westfalenwallach Peter Pan. Sein Bruder Ludger gehörte auf Coupe de Coeur wegen eines Zeitfehlers im Umlauf zu den nicht platzierten Teilnehmern.
Die höchste Dressurprüfung des Sonntags gewann Dieter Laugks auf dem 15-jährigen Hannoveraner Wallach Weltall (71,792%). Zweite wurde mit 70,292 Punkten Nachwuchsreiterin Marion Engelen vom RV Marschall Vorwärts Aldekerk mit dem neun Jahre alten Oldenburger Wallach Diego vor Alexandra Simons-de Ridder auf ihrem 14 Jahre alte Wanderer-Sohn Wellington.
Im Final-Springen der Mittleren Tour am Samstagabend siegte der 21-jährige Oberlausitzer Philipp Schober auf der elfjährigen Mecklenburger Stute Love Dance. Als zweiter Starter im Stechen kam er ohne Abwurf in 32,17 Sekunden ins Ziel und lag damit eine knappe Sekunde vor der Schwedin Angelica Augustsson mit dem erst acht Jahre alten Oldenburger Wallach Santander (0/33,16). Dritte wurde Charlotte Lund, die für den RFV Uetersen reitende Dänin blieb im Sattel ihrer Stute Banana D’Ive in 33,18 Sekunden fehlerfrei.




