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30-Tage Test Marbach: Iskander, Okidoki van’t Gelutt Z und Cachacco-Blue mit Bestergebnissen

28. Oktober 2009 Zucht & Auktionen

Ein Nachwuschstraum in allen Belangen: Hengst Iskander beim 30-Tage Test. Foto: Kube

Ein Nachwuchstraum in allen Belangen: Hengst Iskander beim 30-Tage Test. Foto: Kube

Iskander sowie Okidoki van’t Gelutt Z und Cachacco-Blue haben ihre 30-Tage Tests auf dem Haupt- und Landgestüt Marbach mit hervorragenden Ergebnissen absolviert. Hierbei sind Iskander und Little Charly zu den eher dressurbetonten Hengsten zu rechnen, während  Okidoki van’t Gelutt Z und Cachacco-Blue eine klare Springverlangung zeigen.

Zehn Reitpferdehengste und ein Vollblutaraberhengst haben Anfang Oktober im Haupt- und Landgestüt Marbach ihren 30-Tage Test absolviert. Die Hengste stellten sich den beiden Testreitern Uwe Aldinger und Ulrich Ruopp,  sowie den Sachverständigen Helmut Hartmann und Gerd Wolfgang Sickinger zur Beurteilung.

„Insgesamt war die Auswahl von hoher Qualität“, sagte der Leiter der Marbacher Prüfungsanstalt Dr. Thomas Raue, „wobei auch an diesen Hengsten die deutliche Zuordnung in dressur- bzw. springbetont gezogene Prüflinge auffiel“.

In der Vorprüfung wurden die Hengste auf Interieur, Grundgangarten und Freispringen getestet. Den beiden Richtern wurden sie dann an zwei Tagen zur Beurteilung der Grundgangarten unter den Stationsreitern und dem jeweiligen Testreiter vorgestellt. Das Freispringen bildete am letzten Tag der Veranlagungsprüfung den Abschluss. Hier zeigte sich auch wieder deutlich, wie wichtig es ist, die Prüfhengste über einen längeren Trainingszeitraum zu beobachten und zu beurteilen, um mögliche Zufälligkeiten auszuschließen.

Beim Betrachten der gewichteten Gesamtnoten fielen zwei Hengste auf, die über eine sehr gute Springveranlagung und beachtenswerte Rittigkeit verfügen. Zum einen ist dies der süddeutsch gekörte Omar-Sohn Okidoki van’t Gelutt Z im Besitz der Stationen Gestüt Dobel und Geert Somers, Belgien. Der zweite heißt Cachacco-Blue, der über Chacco-Blue und mütterlicherseits Cento gezogen und im Besitz von Myriam Dickenherr, Mögglingen, ist.

Mit einer Beurteilung der Springveranlagung mit über acht Punkten gefiel auch der Holsteiner Nekton-Sohn NEKTOS im Besitz von Guido Züger aus der Schweiz und auf Station in Marbach, der Prüfungskommission. Ebenso überzeugten mit einer hohen Wertschätzung der Springveranlagung der Cornet-Obolensky-Sohn CORNEILLE, Besitzer Hengststation De IJzeren Man, Niederlande, und Haupt- und Landgestüt Marbach sowie der Junghengst Casado van’t Gelutt Z, ein Sohn des Cadence van’t Gelutt aus dem Stall von Geert Somers.

In der dressurbetonten Veranlagung gefielen mit Noten über acht Punkten die Hengste ISKANDER von Le Rouge im Besitz von Helmut Freiherr von Fircks, München, und des Haupt- und Landgestüts Marbach, der Landeschampion 2009 Little Charly von Lord Loxley, Besitzerin Brigitte Kaiser, Willstätt, und der Halbbluthengst Der Dante von Stravinsky xx im Besitz von Eberhard Bause, Lüdenscheid.

Allen dreien wurden neben ihren Bewegungspotenzialen von den Fremdreitern hohe Rittigkeitswerte bescheinigt. Gefallen konnte auch der in Ungarn gezogene Vollblutaraberhengst Ali Baba, ein überaus rittiger, mit tätiger und auffallend gut bemuskelter Hinterhand sich bewegender Hengst.

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