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British Horse Society fordert von FEI erweiterte Untersuchung zur Rollkur/Hyperflexion

2. November 2009 Dressur

bhs-logoIn einem Brief an die Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) Prinzessin Haya fordert der mitgliederstarke VerbandThe British Horse Society (BHS) eine erweiterte Untersuchung zum Thema der, auch unter dem Begriff Rollkur bekannten, Hyperflexion. Hierbei wird der Pferdehals durch den Reiter  nach vorne unten, teils bis auf die Brust überstreckt.

Der Vorsitzende der 70.000 Mitglieder starken Interessenvertretung und Wohltätigkeits-Organisation für Reiter und Fahrer, Patrick Print, fordert in seinem Brief an die FEI-Präsidentin eine schnelle Untersuchung im Fall des schwedischen Dressurreiters Patrik Kittel, dem vorgeworfen wird, sein Pferd Watermill Scandic einer zweistündigen Rollkur unterzogen zu haben. Darüberhinaus will der Verbandsvorsitzende, dass die FEI  eine erweiterte Untersuchung zu Ethik und Folgen der Hyperflexion einleitet.

Print begründet seine Forderung mit der allgemeinen Sorge um das Wohl der Pferde, das durch die Anwendung der Hyperflexion gefährdet sei. Gleichwohl betont Print in seinem Schreiben: “Lassen Sie mich gerade heraus feststellen, dass weder ein Repräsentant der BHS in Dänemark vor Ort war, um mit eigenen Augen zu sehen, ob das Pferd tatsächlich in Not war, noch konnten wir Einblick in aktuelle tierärztliche Unterlagen nehmen. Darüber hinaus zweifeln wir keine Minute daran, dass Patrik Kittel zu jeder Zeit davon ausging, sein Pferd mit Fürsorge und Respekt zu behandeln.”

Dennoch müsse, wenn es um das Wohl des Pferdes ginge, das Prinzip der Vorsicht immer im Vordergrund stehen. Dieses sei aus Sicht der BHS im Falle der Hyprflexion gefährdet, weshalb eine schnelle und um die grundsätzliche Fragestellung zur Hyperflexion erweiterte Untersuchung nötig sei.

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