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Holsteiner Körung und Auktion: Siegerhengst ist Cassilano – teuerster Hengst Catch it für 450.000 Euro an Blue Hors

2. November 2009 Zucht & Auktionen

holsteiner_brand_3colAus der Zucht und dem Besitz von Jens Ritters in Krumstedt kommt der Siegerhengst der Holsteiner Körung 2009: Cassilano v. Cassini I-Lavaletto-Corofino I war der überragende Hengst des diesjährigen Körjahrgangs.

Unter stehenden Ovationen der Zuschauer trabte der bewegungsstarke Braune, der zudem einer der Besten im Freispringen war, Runde um Runde an der Hand seines überglücklichen Ausstellers im Oval der ausverkauften Holstenhalle von Neumünster. Es war der erste Siegerhengst aus der Erfolgszucht der Familie Ritters in Krumstedt.

Auf ihn können sich nun auch die Holsteiner Züchter freuen, denn der Hengst wird ihnen durch den Holsteiner Verband zur Verfügung stehen. Von 78 zur Körung vorgestellten Hengste, bekamen nur 21 das vielversprechende Prädikat “gekört”.

Durchschnittspreis der gekörten Hengste 99.600 Euro

Zum teuersten gekörten Hengst bei der Auktion avancierte der erste Reservesieger: Catch It v. Casall-Locato-Calypso I aus der Zucht von Traute Blöcker-Bajorat, Bargstedt, und dem Besitz der Hessischen Hausstiftung Panker. Auktionator Uwe Heckmann versteigerte den Braunen für 450 000 Euro nach Dänemark an das Gestüt Blue Hors. Insgesamt erzielten die 15 zur Auktion gebrachten, gekörten Holsteiner Hengste einen Erlös von 1.494.000 Euro, bei einem Durchschnittspreis von 99.600 Euro.

Der zweite Reservesieger, Quick Fire v. Quintero-Contender-Cor de la Bryère aus der Zucht von Morten Augustinus, DK Bogense, und dem Besitz von Detlef und Reimer Hennings, Bendorf, sowie Wolfgang Brinkmann, Herford, stand nicht zum Verkauf.

Weitere Prämienhengste wurden Contano v. Coriano-Heraldik xx-Lagos (Züchter Michael Jäger, Herbolzheim; Besitzer Sportpferde MK, Jettingen-Scheppach) und Levland v. Levantos I-Corrado I-Lombard (Züchter und Besitzer Hans Bastian, Tüttendorf) herausgestellt. Levland wird ebenfalls beim Holsteiner Verband aufgestellt.

Preisspitzen der Holsteiner-Auktion gingen sämtlich ins Ausland

Teuerstes Pferd der Reitpferde-Auktion wurde der For Pleasure-Calato-Sohn Feeling, der für 100.000 Euro in einen Springstall in die U.S.A. verkauft wurde. Den Vierjährigen aus der Zucht von Horst Günter Kruse in Zingst und dem Besitz des Holsteiner Verbandes ersteigerten Sponsoren der US-Top-Amazone Leslie Howard.

In Prag wird künftig die ebenfalls vierjährige Clearway-Nimmerdor-Tochter Clear Jolie (ZG Lüneburg, Hetlingen) ihren Hafer verdienen. Die Schimmelstute kostete 90 000 Euro. Die Reitpferde-Kollektion erzielte mit 38 Pferden einen Durchschnittspreis von 29.486 Euro bei einem Gesamterlös von 1.091.000 Euro.

Auch die Preisspitze der nicht gekörten Holsteiner-Hengste, Singolord Saphir, ging ins Ausland. Der Singulord Joter x Acord II x Corrado I-Sohn aus der Zucht von Guido Schröter, Westerland, und dem Besitz von Guido & Lutz Schröter, Westerland, wurde für 71.000 Euro nach Polen verkauft. Der Durchschnittspreis hier war 19.263 Euro bei einem Gesamterlös von 732.000 Euro.

Weitere Infos beim Holsteiner-Verband

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