PSI-Auktion Ankum: Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dreißigsten

Wer gibt denn da die Richtung an? Paul Schockemöhle, Auktionator Uwe Heckmann und Ullrich Kasselmann sind sich -fast- einig, wer den Zuschlag bekommt. Foto: PSI
Deutschlands renommierteste Sportpferde-Auktion wird Dreißig. Vom 12. bis 13. Dezember 2009 wird in Ankum der runde Geburtstag mit einer erlesenen Kollektion junger Dressur- und Springaspiranten gefeiert. Unter dem Rosenholz-Hammer von Star-Auktionator Uwe Heckmann trat schon so manches Spitzen-Pferd seinen Siegeszug auf internationalen Turnierplätzen an.
P.S.I-Pferde wie Ludger Beerbaums einstiges WM-Pferd L`Espoir, der Sieger im Großen Preis von Aachen – der Hannoveraner Lantinus – sowie der aktuelle Bundeschampion und WM-Dritte der jungen Dressurpferde, Blickpunkt, haben nicht unwesentlich dazu beigetragen,
Dressuras Triviant von Matthias Alexander Rath oder der bereits Grand Prix-platzierte Lawarino aus dem Stall Koschel stellen den P.S.I.-Machern ein erstklassiges Zeugnis aus und sind der beste Beleg für das Augenmaß der beiden Macher Paul Schockemöhle und Ullrich Kasselmann.

Bildschön und noch zu haben: Der sechsjährige Hengst Diamonit (Diamon HitxSantander) lässt Bieterherzen höher schlagen. Foto: PSI
Zum Jubiläum stehen insgesamt 25 Dressurpferde im Alter von drei bis sechs Jahren aus den Warmblutzuchten Hannover, Oldenburg, Trakehner, Westfalen, Rheinland und auch eine andalusische Stute im Auktionslot.
Die Kollektion der Springpferde umfasst 27 Pferde aus den deutschen Warmblutzuchten und ebenfalls aus Belgien und den Niederlanden. Darunter Kandidaten wie der Trakehner-Champion und Siegerhengst der Körung 2007 – Grand Passion – oder der rheinische Hengst For Compliment, der seine Bewegungsqualität bereits an zwei Fohlenjahrgänge weiter gegeben hat. Gleich mehrere Nachkommen des Weltklassehengstes Dobel`s Cento zählen zur Springpferde-Kollektion, Pferde, die sich bereits souverän für die Weltmeisterschaften der jungen Spring- und Dressurpferde empfohlen haben.
Das Auktionslot steht im Besitz von Paul Schockemöhle und Ullrich Kasselmann, wurde zum Teil selbst gezüchtet, als Fohlen erworben und aufgezogen. Die Auktionsreiter kennen die Kandidaten mindestens ein Jahr lang und können so wirklich detailliert Auskunft geben.

Auktionsring a la PSI: Hier wird nichts dem Zufall überlassen, schon gar nicht der Erfolg. Foto: PSI
Für die zur Auktion stehenden Pferde gibt es zudem einen außergewöhnlichen Service der P.S.I.-spezifisch ist: Eine Versicherung über den gesamten Kaufwert des Pferdes bis zwei Wochen nach der Auktion, eine vollständige veterinärtechnische Dokumentation, reibungslose Kaufabwicklung und Transportlogistik. Auf Wunsch kann auch eine Betreuung von Pferd und Reiter vereinbart werden.
Die erste Präsentation der P.S.I. Dressurpferde in Ankum findet am Samstag, dem 5. Dezember ab 18.00 Uhr statt und ist dann live im Internet zu verfolgen. Am Mittwoch, dem 9. Dezember werden die Dressurpferde erneut ab 18.00 Uhr vor Ort vorgestellt. Am 12. und 13. Dezember zeigt sich das Auktionslot in Ankum und Interessenten haben die letzte Möglichkeit, ihre Favoriten auszuprobieren, am Sonntag beginnt dann um 15.00 Uhr die 30. P.S.I. Auktion in Ankum.
Rechtzeitig zur 30. P.S.I. ist der Internetauftritt der Reitpferdeauktion komplett neu gestaltet worden und bietet jetzt Informationen und News in sechs Sprachen: Chinesisch, Russisch, Spanisch, Französisch, Englisch und Deutsch. Hier sind auch sämtliche 52 P.S.I.-Kandidaten 2009 sind bereits online zu sehen. Pedigree und Video geben Aufschluss über die Qualität der Pferde.




