Thomas Baur neues Mitglied im FEI-Dressur Komitee

Gerade beim Stuttgart German Masters in der Schleyerhalle, vertritt er Deutschland und die internationalen Turnierveranstalter nun bei der FEI: Der Mannheimer Thomas Baur. Foto: Julia Rau
Thomas Baur, langjähriger Mitorganisator des Mannheimer Maimarkt Turniers sowie der heute beginnenden German Masters in Stuttgart und verantwortlich für die Dressur-Organisation beim wieder belebten Hauptstadt-Turnier, wird neues Mitglied des Dressur-Komitees im Internationalen Reiterverband (FEI).
Der 42-Jährige wurde jetzt bei der Generalversammlung des Weltreiterverbandes FEI in Kopenhagen (Dänemark) ins Dressur-Komitee Damit gehört der gelernte Werbekaufmann dem sechsköpfigen Gremium als Vertreter der Turnierveranstalter in aller Welt an.
Für die Stadt Mannheim gratulierte die Leiterin des Fachbereichs Sport und Freizeit der Stadt Mannheim, Gerda Brand: „Für den Sport in Mannheim ist die Präsenz von Mannheimer Funktionsträgern sehr wichtig und stärkt die Stellung unserer Stadt als Sportmetropole. Wir freuen uns insbesondere, dass es nun auch dem Reitsport gelungen ist, Mannheim in den internationalen Gremien zu positionieren, nachdem der Reitsport in den letzten Jahren gerade mit den Springreiter-Europameisterschaften und den Weltmeisterschaften im Voltigieren so stark an Bedeutung gewonnen hat.“
Zuvor hatten Gotthilf Riexinger und Dr. Vicenzo Truppa, beide internationale Richter und Turnierorganisatoren, dieses Amt bekleidet.
Das neue FEI-Dressur-Komitee setzt sich zusammen aus Margit Otto-Crepin (FRA/Reiter), Anne Gribbons (USA), Elisabeth Lundholm (SWE) und David Hunt (GBR) sowie Thomas Baur (GER/Veranstalter). Die Position des Vorsitzenden des Dressur-Komitees wird in den nächsten Tagen von der Generalversammlung der FEI noch besetzt.
„Die Berufung ins Dressur-Komitee der FEI ist für mich Auszeichnung und Verpflichtung zugleich“, sagte das neue Komitee-Mitglied Thomas Baur nach der Entscheidung der Generalversammlung. „Ich werde mich mit aller meiner Kraft und mit meiner Erfahrung für die Interessen der Veranstalter einsetzen und die Arbeit meiner Vorgänger fortsetzen.“




