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FEI Tierärzte schicken Protestschreiben an Prinzessin Haya – “Vorschnelle, undurchdachte und rückschrittliche Entscheidung”

25. November 2009 Mehr Sport

Das amüsiert auch den Macher des CHIO Frank Kempermann, frischgebackener FEI-Dressur Komitee-Vorsitzender nicht wirklich: Die Medikationsfreigabe bisher verbotener Mittel durch die FEI und ihre Präsidentin Haya. Foto: Julia Rau

Das amüsiert auch den Macher des CHIO Aachen, Frank Kempermann, frischgebackener FEI-Dressur Komitee-Vorsitzender nicht wirklich: Die Medikationsfreigabe bisher verbotener Mittel durch die FEI und ihre Präsidentin Haya. Foto: Julia Rau

Internationale FEI Tierärzte und Funktionäre haben jetzt ein Protestschreiben an die Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI), Prinzessin Haya, geschickt. Der Brief steht im englischen Wortlaut auf dem Blog unserer amerikanischen Kollegin Fran Jurga.

Der Brief ist unterschrieben von 16  FEI Tierärzten sowie Ausschuss-Mitgliedern, dazu gehören der frühere Vorsitzende des FEI Tierärzte Komitees Leo B. Jeffcott , der frühere wissenschaftliche Berater und Vorsitzende der FEI Medication Group, Andrew Higgins, der Chefveterinär des CHIO Aachen,  Wilfried Hanbuechen sowie der frühere Chef des FEI Veterinary Departments Alex Atock.

Die Fachleute fordern Haya in ihrem Schreiben auf, die Diskussion um die Freigabe von Medikamenten für Pferde im internationalen Hochleistungssport wieder aufzunehmen.

In dem Brief heißt es unter anderem: “The ‘Progressive List’, which we understand was seen for the first time by the delegates when they arrived for the assembly, has not been debated sufficiently and we believe a decision has been made that was premature, illconsidered and seriously retrograde. Permitting the use of NSAIDs will lead to abuse and the participation of horses in competition that are unfit to compete.”

Der internationale Reitsport muss unbedingt weg vom Image des Spritzensports. Foto: Julia Rau

Kein Gesundspritzen kranker Pferde für Wettkämpfe - das fordern auch Spitzenveterinäre der FEI. Foto: Julia Rau

- “Die “Progressive Liste” wurde, wenn wir das recht verstanden haben, den Delegierten erstmals nach ihrem Eintreffen zur Generalversammlung vorgelegt und wurde nicht erschöpfend diskutiert. Und wir sind der Meinung, dass damit eine vorschnelle, undurchdachte und ernsthaft rückschrittliche Entscheidung getroffen wurde. Die Verwendung von NSAIDs (nicht-steroide, entzündungshemmende Medikamente, Anm.Red.) wird zu Missbrauch führen und zu einer Wettkampf-Teilnahme von Pferden, die nicht wettkampffähig sind.”

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  1. [...] [Update 25.11.09:] Die Gesamtzahl der Unterzeichner hat mittlerweile die 3.000er-Marke überschritten. Inzwischen berichten auch internationale Medien über die Petition. In einem Schreiben an FEI-Präsidentin Prinzessin Haya haben sich mittlerweile 16 FEI-Tierärzte gegen die Beschlüsse in Kopenhagen gewandt; die Verabschiedung der Liste sein eine "vorschnelle, undurchdachte und rückschrittliche Entscheidung". [...]

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  3. [...] FEI Tierärzte schicken Protesschreiben an Haya [...]

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