Isabell Werth – Comeback in Mechelen
“Reiten ist meine Sucht, ich kann nicht ohne”, gestand Deutschlands Nummer eins der Dressur-Reiter, Isabell Werth, im belgischen Mechelen nach ihrem ersten Turnierauftritt, drei Tage nach Ablauf ihrer Doping-Sperre und acht Wochen nach der Geburt ihres ersten Kindes.

Auf dem Weg zurück zu alter Bestform scheut Isabell Werth mit Toppferd Warum nicht auch den Start im Nachbarland nicht. Foto: Julia Rau
Mit Warum nicht im Weltcup-Grand Prix am zweiten Weihnachtsfeiertag am Start, hatte sie noch mit einigen Fehlern zu kämpfen, konnte sich aber mit 71,702 Prozentpunkten doch direkt auf Platz drei vor der Kür am heutigen Sonntag setzen. “Die Fehler in meinem Ritt, gingen allein auf mein Konto. Dennoch werde ich hier versuchen, so viele Weltcup-Punkte wie möglich zu holen”, so Werth gewohnt kampfeslustig.
Gewonnen hat den Grand Prix die niederländische Europameisterin Adelinde Cornelissen auf Parzival (78,680%), vor Landsmännin Imke Schellekens-Bartels, die mit Sunrise erst am vergangenen Sonntag in der Frankfurter Festhalle die Kür gewann. In Mechelen platzierte sie sich mit der fein gerittenen Stute und 72,170% auf dem zweiten Platz.
Auf guten Plätzen landeten mit Karola Koppelmann mit Le Bo (5.), Sabine Becker auf Lamarc (8.)und Jana Freund auf Louis Le Bon (13.) weitere deutsche Starterinnen.




