Freispruch für Patrik Kittel – FEI sieht keinen Handlungsbedarf
Nach Auskunft des britischen Magazins Horse & Hound, hat das Tribunal des Weltreiterverbandes (FEI) den schwedischen Nationenpreis-Reiter Patrik Kittel vom Vorwurf der Tierquälerei durch unangemessene Trainingsmethoden bei einem Weltcup-Warm Up frei gesprochen.
Die Videos und Zeugenaussagen seien sorgfältig geprüft worden, so der FEI-Text und man habe keinen Grund gefunden, die Trainingsmethoden des in Deutschland lebenden Dressurreiters als unangemessen zu verurteilen.

Kein Grund zur Beanstandung der Trainingsmethoden des schwedischen Nationenpreisreiters Patrik Kittel, so die FEI. Foto: Julia Rau
Patrik Kittel war durch ein unter YoutTube eingestelltes Video zweier dänischer Filmemacherinnen und Tierschutzaktivistinnen in Misskredit gebracht worden, er hätte sein Grand Prix Pferd Watermill Scandic über einen langen Zeitraum (zwei Stunden) in der umstrittenen Hyperflexionshaltung geritten. Keine der beiden war nachher bereit das Filmmaterial an die FEI zur Überprüfung zu geben oder eine Zeugenaussage abzugeben. Kittel selbst hatte die Vorwürfe in Bezug auf die Länge des Trainings in Hyperflexion immer bestritten.
Unabhängig davon soll es ein neues Forum zum Thema Hyperflexion/Rollkur im Februar unter Federführung der FEI in Lausanne geben, wir werden weiter darüber berichten.
Horses & Sports hat über das Thema ausführlich berichtet:
Der Kommentar: Das Auge des Betrachters
Patrik Kittel und Watermill Scandic – zwei Stunden Rollkur?
Patrik Kittel über die Rollkur-Vorwürfe
British Horse Society fordert von FEI erweiterte Untersuchung zur Rollkur/Hyperflexion
FEI setzt Hyperflexion auf Agenda der nächsten Tagung




