Winterauktion Hannoveraner: Smaragd ist Preisspitze – für 50.000 Euro nach Schweden
Frostige Temperaturen und mehrere Zentimeter Neuschnee schmälerten den Käuferzuspruch bei der 122. Elite-Winterauktion des Hannoveraner Verbandes in Verden nicht: Auf gut gefüllten Rängen lieferten sich Käufer spannende Bieterduelle und sorgten für ein gutes Ergebnis.
92 vier- bis sechsjährige Youngster umfasste die Kollektion – etliche von ihnen mit hervorragenden Perspektiven für den großen Sport in Viereck und Parcours.
Zur Preisspitze Dressur avancierte ein talentierter brauner Wallach aus dem Jahrgang 2006: Für den sportlichen und langbeinige Smaragd v. Samarant/Don Davidoff (Z.: Elke, Georg und Birte Hey, Langen; Ausst.: Birte Hey, Hamburg) bezahlten Kunden aus Schweden 50.000 Euro.
Bei den Springpferden war Ernie v. Escudo/Graf Grannus (Z. u. Ausst.: Karl-August Matzdorf, Hattorf) bestbezahlt. Für den vierjährigen Rappen legten Springkenner aus Niedersachsen 41.000 Euro an.
Auktionator Friedrich-Wilhelm Isernhagen versteigerte die Hannoveraner Reitpferde zum Durchschnittspreis von 13.829,34 Euro. Auktionsleiter Dr. Günther Friemel freute sich: „Das war ein super Jahresauftakt, der unsere Erwartungen übertroffen hat. Wir haben ein sehr gesundes Ergebnis erzielt und wir freuen uns über den geräumten Markt mit ausgezeichneter Preisstruktur.“
Insgesamt wurde während der Autkion ein Netto-Umsatz von 1.272.300,00Euro erzielt. Der Spitzenpreis lag bie 50.000 Euro, das niedrigste Gebot endete bei 5.000 Euro. Insgesamt neun Pferde gingen je für mehr als 25.000 Euro unter den Hammer.
Das Ausland hatte wie stets immenses Interesse an den Hannoveraner Sportlern. Elf Nationen sicherten sich 39 Kandidaten. Zuchtleiter Dr. Werner Schade fasste zusammen: „Frankreich und Skandinavien waren wieder sehr stark und haben allein 20 Pferde gekauft. Besonders glücklich bin ich über unsere Kunden aus Ungarn. In dem Land entwickelt sich etwas!“
Quelle: Hannoveraner Verband, weitere Ergebnisse hier





