Nationenpreis in Abu Dabi: 500.000 Euro Preisgelder im Ghantoot Racing & Polo Club
Bei der Premiere des “President of the UAE Showjumping Cup” sind vom 3. bis zum 6. Februar 2010 internationale Springreiter erstmals zu Gast bei einem Nationenpreis während eines Fünf-Sterne-Turniers im arabischen Emirat Abu Dhabi.
Insgesamt sechs Weltranglisten-Springen und eine Gesamtdotierung in Höhe von 500.000 Euro sind für Teilnehmer aus 15 Nationen offensichtlich Motivation genug, sich auf den Weg nach Abu Dhabi zu machen.
Start in eine erfolgreiche Saison: Lars Nieberg, hier mit Levito, wird für Deutschland mit Alois Pollman-Schwechhorsts Pferd Lord Luis am Start sein. Foto: Julia Rau
Neben Deutschland starten hier Reiter aus den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Irland, Italien und Schweden. Aber auch die stärksten Athleten aus Ägypten, Jordanien, Katar, Saudi-Arabien, Syrien und den Emiraten werden an den Start gehen.
Der Nationenpreis in zwei Umläufen am Freitagabend gehört ebenso zu den Höhepunkten des CSIO in Abu Dhabi wie der Große Preis am Samstag, bei dem es allein um 300 000 Euro Preisgeld geht! Heinrich-Hermann Engemann, Chef d`Equipe, erwartet sich einiges von den deutschen Reitern im Nationenpreis: „Wir treten dort mit einer guten Mannschaft mit guten Pferden an. Da wollen wir mehr als nur ein gutes Bild abgeben.“ Lars Nieberg und Ulrich Kirchhoff verfügen über ein gerüttelt Maß an Erfahrung in Nationenpreisen. Kirchhoff, Doppel-Olympiasieger von 1996, sorgte im November mit Platz vier im Finale der Global Champions Tour in Doha für Schlagzeilen.
Mit Max Kühner und Mario Stevens ergänzen zwei jüngere Reiter die Equipe, die indes beide international schon deutlich auf sich aufmerksam machten. Nieberg bringt Lord Luis und Quiletta du Domaine mit nach Abu Dhabi, Kirchhoff hat Carino und Charmander dabei, Kühner Coeur de Lion und Golden Coin und Mario Stevens kann auf MacKinley und D`Avignon vertrauen. Für den 27 Jahre alten Niedersachsen ist Abu Dhabi erst der zweite Fünf-Sterne-Nationenpreis seiner Laufbahn. Vier Siege in vier Großen Preisen in den vergangenen drei Monaten sollten dem B-Kader-Reiter das nötige Selbstvertrauen geben. „Wir folgen dem Prinzip, sehr erfahrene Teamreiter mit jüngeren Leuten zu ergänzen,“ so Engemann.
Zusätzliche Attraktivität erhält das Turnier, das von der deutschenEn Garde Marketing organisiert und von der Emirates Equestrian Federation (EEF) unter der Schirmherrschaft von HH Dr. Scheich Sultan bin Khalifa Al Nahyan, veranstaltet wird, durch den Austragungsort: der Ghantoot Racing & Polo Club gilt als modernster und größter Pferdesportpark in der arabischen Welt.
Neben den Pferderennen und dem Distanzreiten ist der Springsport die am rasantesten wachsende Disziplin in den Emiraten und hat schon einige Erfolge vorzuweisen: die Mannschaft der Vereinigten Arabischen Emirate gewann bei den Asian Games 2006 und Pan Arab Games 2007 jeweils die Bronzemedaille.




