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WDM Wellington: Steffen Peters Sieger im Grand Prix mit Ravel

5. Februar 2010 Dressur

Der für die USA startende deutschstämmige Steffen Peters hat den Grand Prix zum Auftakt der höchstdotierten Dressurserie der Welt, den Worl Dressage Masters (WDM), in Wellington auf seinem Pferd Ravel gewonnen.

Mit76,851 Prozent lag der im kalifornischen San Diego beheimatete Weltcup-Sieger 2009 klar vor der Niederländerin Anky van Grunsven auf Salinero (74.638%) und Isabell Werth, die mit Spitzenpferd Satchmo (72.553%) und Baby Frederik aus Deutschland angereist war.

Sieger im Grand Prix der World Dressage Masters in Wellington 2010: Steffen Peters und Ravel. Foto: Ilse Schwarz/WDM

Sieger im Grand Prix

Alle drei Reiter zeigten sich, aus jeweils anderen Gründen, am Ende ihrer Ritte vor etwa 2.500 Zuschauern sehr zufrieden. Während Steffen Peters -US Reiter des Jahres – glücklich war, weil sein zwölfjähriger Wallach Ravel – während seine Besitzer die Pianistin Akiko Yamazaki und ihr Ehemann und Yahoo-Gründer Jerry Yang zuschauten – sich im Vergleich zu letzten Jahr verbessert hatte. “Der Ritt heute war einer seiner besten”, sagte Peters anschließend, “er fühlte sich wirklich gut an, sehr geschmeidig und noch etwas energetischer als in Aachen. Das war ein wirklich guter Saisonstart für uns.”

Anky van Grunsven wiederum freute sich, dass ihr 16-jähriger Rapp-Wallach Salinero trotz des äußerst warmen Florida Wetters sich hervorragend akklimatisiert hatte und “zwar einige Dinge noch verbesserungswürdig waren, aber das waren nur Kleinigkeiten”, so die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt.

Und auch Isabell Werth, die unter den Augen ihrer Mäzenin Madeleine Winter-Schulze ritt, war glücklich im ersten gemeinsamen Wettkampf mit ihrem Lieblingspferd Satchmo nach ihrer Doping-Sperre und der Geburt ihres Sohnes Frederik. “Es ist schon komisch. Ich habe  schon so viele Wettbewerbe bestritten, aber nach acht Monaten Pause ist zwar nichts wirklich neu, doch die Feinabstimmung fehlt doch noch etwas”, stellte Deutschlands erfolgreichste Dressurreiterin fest.

Die in New York und Wellington lebende Kanadierin Ashley Holzer auf Pop Art war die einzige der restlichen Reiter, die es mit ihrem dem Ergebnis von 72.468 Prozent noch über die magischen 70 Prozent-Grenze schaffte. “Ich bin wirklich sehr glücklich, dass es für uns so gut gelaufen ist und das in DIESER Gesellschaft”, sagte die Grand Prix Reiterin, die sogar von drei Richtern mit den gleichen Wertnoten vor Isabell Werth gesetzt worden war. Diese vier Reiter werden am Samstagabend um die mit 60.000 Euro dotierte WDM Kür unter Flutlicht reiten.

Nur knapp vorbei an den siebzig Prozent war Deutschlands Ulla Salzgeber, die mit Stute Wakana nach Florida gereist war und 69,362 Prozent erreichte und damit auf Platz fünf kam. Sie wird mit weiteren sieben Reitern, die sich im Grand Prix qualifiziert haben, im mit 30.000 Euro dotierten Grand Prix Spezial am Samstagmittag an den Start gehen, für den sich auch Anja Plönzke und Le Mont d’Or, genannt Goldie, die beiden kamen mit 68.170% auf den sechsten Platz, qualifizieren konnten.

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