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Sir Nymphenburg und Iskander – jetzt ganz in Marbacher Besitz

6. Februar 2010 Aus den Landgestüten

Die beiden Siegerhengste von 2008, der süddeutsche Sir NymphenburgI und der Trakehner Iskander, stehen den Züchtern in Baden-Württemberg ab sofort voll zur Verfügung. Das Haupt- und Landgestüt Marbach hat inzwischen alle Anteile an den beiden Hengsten erworben.

Helmut Freiherr von Fircks hat uns beim Ankauf der Hengste im Jahr 2008 unter die Arme gegriffen“, sagte Gestütsleiterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, „ohne seine Unterstützung hätten wir damals diese besonderen Hengste nicht für unsere Züchter sichern können“. Die Zusammenarbeit mit dem renommierten Unternehmer aus München, dessen Tochter Johanna von Fircks im internationalen Dressursport unterwegs ist, soll auch in Zukunft weitergehen. „Wir sind auf den Sport spezialisiert, die Landgestüte auf die Hengsthaltung. Wenn wir unsere Kompetenzen in diesen Bereichen zusammenführen, sind wir unschlagbar“, betonte von Fircks, der auch eine erfolgreiche Kooperation mit dem Landgestüt Celle unterhält.

Gehört jetzt ganz dem Haupt- und Landgestüt Marbach: Sir Nymphenburg, hier unter Irina Oberthür. Foto:Olaf Krenz/Marbach

Gehört jetzt ganz dem Haupt- und Landgestüt Marbach: Sir Nymphenburg, hier unter Irina Oberthür. Foto:Olaf Krenz/Marbach

Eine Bilderbuchkarriere hat der Goldfuchs Sir NymphenburgI bisher hingelegt: Aus der Zucht von Stephan Kurz, Zöbingen, stammend, war Bundes-Reservesiegerfohlen und als Dreijähriger Süddeutscher Siegerhengst, Landeschampion, Bundeschampionats-Finalist und Bester seines Veranlagungstests. Vierjährig hatte er einen Start und einen Sieg in einer Dressurpferdeprüfung Klasse A (Note 8,0). 2009 wurde Sir NymphenburgI für seinen überdurchschnittlichen ersten Fohlenjahrgang mit der Junghengstprämie des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Sir NymphenburgI hat damit die Kriterien für die Fortschreibung in das Hengstbuch I der Süddeutschen Zuchtverbände bestens erfüllt und darf als „Vier-Sterne-Süddeutscher“ bezeichnet werden (S****). Für die kommende Saison soll für den fünfjährigen Hengst neben dem Deckeinsatz in der EU-Besamungsstation die intensive sportliche Förderung unter dem Sattel von Irina Oberthür auf dem Programm stehen. Dass seine Abstammung abgesichert ist, bewies das positive Körurteil für den Vollbruder Sir NymphenburgII anlässlich der Süddeutschen Hengsttage in München 2010, den sich das Gestüt Nymphenburg in der Auktion sicherte.

Trakehner Iskander beim 30-Tage-Test Foto: Jörg Kube/Marbach

Trakehner Iskander beim 30-Tage-Test Foto: Jörg Kube/Marbach

Iskander, der Trakehner Körungssieger von 2009, hat sich zu einem bedeutenden Beschäler entwickelt und war 2009 einer der begehrtesten Hengste in Marbach, sowohl bei Trakehner als auch bei Warmblutzüchtern. „Tolles Bergaufpferd mit vornehmer Selbsthaltung und ausbalancierter Bewegungsmechanik“ – das Urteil des Trakehner Zuchtleiters Lars Gehrmann bei der Körung bestätigt Iskander Tag für Tag. Unter dem Reiter ist er unkompliziert, rittig und bewegungsstark mit aktivem Hinterbein.

2010 wird sein erster Fohlenjahrgang mit Spannung erwartet, und er wird mit Irina Oberthür in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen starten. Sein immer bedeutender werdender Stutenstamm brachte auch den gekörten Hengst Insterburg (int. Dressursport mit Karola Koppelmann), das S-Dressurpferd Idol, die gekörten Hengste I-Punkt und Imago, mehrere M-Springpferde sowie wertvolle Zucht- und Auktionspferde. Vater Le Rouge war Siegerhengst 2004, Trakehner Champion 2005, 2006 und 2008, Bundeschampionats-Finalist 2005 und 2008 sowie Sieger in S-Dressuren. Er lieferte bisher drei gekörte Söhne.

Sir Nymphenburg und Iskander stehen den Züchtern in der Decksaison 2010 wieder über die EU-Besamungsstation in Offenhausen zur Verfügung. Beide Hengste werden u.a. auf der Großen Hengstvorstellung des Haupt- und Landgestüts Marbach am 27. Februar 2010 (17 Uhr) gezeigt, die bei ClipMyHorse live übertragen wird.

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  1. [...] 2008, als ich zusammen mit dem Landgestüt in Marbach Sir Nymphenburg I ersteigerte, war ich von dessen überragender Qualität überzeugt, was sich ja dann auch mit [...]

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