Piaff-Förderpreis 2010 – Teilnehmer – Qualifikationen – Finale
Bei Sichtungslehrgang Nummer zehn zum diesjärigen Piaff-Förderpreis Anfang Februar in Warendorf, stellten sich 24 junge Dressurreiter mit Grand Prix-Ambitionen im Bundesleistungszentrum dem Urteil von Richtern, Trainern und den Mitgliedern des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR).
Drei Tage lange machte sich das Bundestrainertrio Jürgen Koschel, Holger Schmezer und Jonny Hilberath ein Bild vom Leistungsstand der jungen Hoffnungsträger. Zum Abschluss war das Vorreiten eines Kurz-Grand-Prix angesagt. Bestes Ergebnis erzielte dabei Marion Engelen mit Diego. Mit 71,138 Prozentpunkten setzte sich die zweite des Finales 2009 deutlich vom übrigen Feld ab.

Überragende Siegerin im Finale der besten deutschen Nachwuchsreiter des Piaff-Förderpreises 2009 war Kristina Sprehe auf Royal Flash. Foto: Julia Rau
„Bei den jungen Leuten kommt eben immer auch noch die Aufregung dazu. Da wurden natürlich hier und da auch noch Fehler gemacht, beispielsweise bei den fliegenden Wechseln. Aber da war eigentlich nichts, was sich bis Saisonbeginn nicht noch verbessern ließe. Wir haben ja jetzt gerade mal Anfang Februar, die erste Prüfung findet im Mai statt“, So Jürgen Koschel.
Im Anschluss an den Lehrgang benannten die Trainer 17 Paare, die an der Piaff-Förderpreis-Serie teilnehmen dürfen. „Das sind etwas mehr als sonst. Aber wir wollen so vielen jungen Reitern die Chance auf einen Turnierstart geben wie möglich. Unser Ziel ist es, beim Finale in Stuttgart mindestens ein Dutzend Paare am Start zu haben.“ Geplant ist in diesem Jahr auch eine noch intensivere Betreuung der jungen Leute.
So wird Koschel auch zu den Reitern nach Hause fahren, um dort zu beraten, wo es an professioneller Betreuung fehlt. Es sei allerdings erfreulich, stellte Koschel fest, dass fast alle Teilnehmer mit Heimtrainer nach Warendorf gereist seien: „Das allein zeigt doch schon, welches Interesse mittlerweile an dieser Serie besteht und welchen Stellenwert diese Zielgruppe besitzt.
In diesem Jahr finden vier Qualifikationen bei großen nationalen Turnieren statt: beim Maimarktturnier in Mannheim (30. April bis 4. Mai), beim Internationale Dressurfestival in Lingen (4. bis 6. Juni), im Rahmen der WM der jungen Dressurpferde in Verden (4. bis 8. August) und beim Fest der Dressur in Cappeln (19. bis 20. August). Das Finale ist vom 17. bis 21. November zu Gast bei den German Masters in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart.
Die nominierten Teilnehmer der Serie 2010 (in alphabetischer Reihenfolge):
Katharina Birkenholz (Grönwald/BAY) mit Don Androsso,
Ann-Kristin Dornbracht (Iserlohn/WEF) mit Lancelot,
Gertje Hesse (Neuss/RHL) mit Brendula,
Marion Engelen mit Diego,
Karoline Kniha (München/BAY) mit Loesdau’s Loriot,
Maria Kaldewei (Ahlen/WEF) mit Companero,
Kathleen Keller (Harsefeld/HAN) mit Wonder FRH,
Bastian Konzag (Berlin/HAN) mit Buddy Holly,
Jenny Lang (Karlsruhe/BAW) mit Loverboy,
Fabienne Lütkemeier (Paderborn/WEF) mit Qui vincit Dynamis,
Viktoria Michalke (Isen/BAY) mit Zelano,
Kirsten Sieber (Dortmund/WEF) mit Charly,
Kristina Sprehe (Dinklage/WES) mit Donnerball,
Andrea Timpe (Hattingen/WEF) mit Dixieland,
Max Wadenspanner (Aachen/RHL) mit Bandor,
Stephanie Weihermüller (Bayreuth/BAY) mit Fantomas
Katharina Winkelhues (Köln/RHL) mit Rino.




