In Kentucky vor Ort: Kersten Klophaus – Disziplindirektor Voltigieren
Die Weltreiterspiele 2010 in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky sind die erste Pferdesport-WM außerhalb Europas. Neue Anforderungen für alle Beteiligten und ein deutlicher höherer organisatorischer und logistischer Aufwand sind die Folge. Erstmals sind zudem alle acht unter dem Dach des Weltreiterverbandes vertretenen Pferdesport-Disziplinen gleichzeitig am Start. Damit dieses Megaevent für alle funktioniert, ist der Veranstalter auf die Unterstützung vieler internationaler Experten, darunter auch viele Deutsche, angewiesen. Ein solcher Experte ist auch Kersten Klophaus, der als Disziplintrainer Voltigieren in Kentucky vor Ort sein wird.

Unser Mann - nein nicht in Havanna - aber in Kentucky: Kersten Klophaus ist als Disziplintrainer Voltigieren für Deutschland bei der WM am Start. Foto: Julia Rau
Von 2000 bis 2008 steuerte der Wermelskirchener das Geschehen im nationalen Voltigiersport als Sprecher des Fachbeirates Voltigieren der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und war von 2004 bis 2008 auch Vorsitzender des damals neu geschaffenen DOKR-Disziplinbeirates Voltigieren war.
Der 47-jährige Leiter der Polizeireiterstaffel in Dortmund machte sich vor allem als Disziplinmanager Voltigieren bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen einen Namen und wirkt jetzt als einer von acht Disziplindirektoren auch in Kentucky mit.
„In Aachen hatte ich zwei Treffen mit den WEG-Verantwortlichen für Kentucky, um mich mit ihnen intensiv über den planerischen Aufwand zu unterhalten. Eine Wochen später kam aus den Staaten die offizielle Anfrage, ob ich bereit wäre, auch in Kentucky als Disziplindirektor tätig zu werden“, berichtet Klophaus.
Seit 2007 arbeitet er mit den Organisatoren und seinem Organisationsteam vor Ort zusammen. „Alle drei bis vier Wochen führen wir eine Telefonkonferenz durch. Inzwischen habe ich nahezu täglich E-Mails aus den USA, die bearbeitet werden müssen“, so Klophaus, der seit 2007 zweimal jährlich für etwa zehn Tage nach Lexington und in andere Teile der USA reist, um die World Equestrain Games (WEG) mitzuplanen.
„2008, 2009 und in diesem Jahr wurde im Januar immer das große Gesamtmeeting mit allen Hauptverantwortlichen durchgeführt. Das sind etwa 40 Personen, welche die Kernmannschaft für die WEG bilden.“ Im April darf der Polizist das nächste Mal seine Koffer packen, denn dann steht in Lexington ein zweitägiges Treffen mit den Chefs de Mission der teilnehmenden Nationen an. Die dabei aufkommenden Fragen gilt es zu beantworten und Anregungen der Teilnehmer zu diskutieren.
Zu seinem Aufgabengebiet im Voltigieren zählt die Durchführung der einzelnen Prüfungen, aber auch die Organisation des Trainings während der Spiele. Sein Aufgabenfeld umfasst weiter den Aufbau der Wettkampf- und Trainingszirkel, das Einrichten eines Turnierbüros, die Abnahme der technischen Gegebenheiten und natürlich die Koordination der rund 120 Helfer.
Kersten Klophaus ist bezüglich der Vorbereitung auf die WEG zuversichtlich: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Zuständigkeitsbereich. Das Testturnier im Sommer letzten Jahres in der neuen Arena lief nahezu perfekt.” Einzelne kleinere Dinge, die hinter den Kulissen zu korrigieren sind, seien bereits in der Planung für diesen Herbst optimiert. Wichtig seien für ihn insbesondere die Qualität der Trainings- und Wettkampfstätten sowie die Unterbringung der Pferde. In diesen Bereichen, so der Experte, sei man optimal aufgestellt.
Für alle Beteiligten und Zuschauer prognostiziert der Disziplindirektor Voltigieren eine tolle Veranstaltung. „Das vorgesehene Programm der Prüfungen aber auch der Schaubilder und Rahmenaktivitäten für Sportler und Zuschauer wird sicherlich einmalig sein. Die für mich besondere Art der Amerikaner, solch eine Veranstaltung durchzuführen und mit Leben zu füllen, führt sicherlich dazu, dass auch diese Weltreiterspiele für viele Beteiligte und Besucher zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.“
Quelle: FN
Unsere Leute in Kentucky
Kersten Klophaus – Disziplindirektor Voltigieren
Lexington/USA (fn-press). Die Weltreiterspiele (World Equestrian Games, WEG, oder Alltech FEI Games 2010) in Lexington/Kentucky vom 25. September bis 10. Oktober stellen alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Ein Grund ist sicherlich, dass die Weltreiterspiele erstmalig außerhalb Europas stattfinden und damit für den Veranstalter und die Teilnehmer mit hohem organisatorischen und logistischen Aufwand verbunden sind. Ein weiterer Grund ist, dass in Lexington erstmalig in acht Disziplinen zeitgleich die Weltmeister ermittelt werden. Damit dieses „Mammutevent“ ohne Probleme gestemmt werden kann, bedient sich der Veranstalter der Unterstützung vieler internationaler Experten, darunter auch vieler Deutscher.
Einer dieser Experten ist Kersten Klophaus (Wermelskirchen), der von 2000 bis 2008 das Geschehen im nationalen Voltigiersport als Sprecher des Fachbeirates Voltigieren der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) steuerte und von 2004 bis 2008 auch Vorsitzender des damals neu geschaffenen DOKR-Disziplinbeirates Voltigieren war. Der 47-jährige Leiter der Polizeireiterstaffel in Dortmund machte sich vor allem als Disziplinmanager Voltigieren bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen einen Namen und wirkt jetzt als einer von acht Disziplindirektoren auch an den Weltreiterspielen in Kentucky mit. „In Aachen hatte ich zwei Treffen mit den WEG-Verantwortlichen für Kentucky, um mich mit ihnen intensiv über den planerischen Aufwand zu unterhalten. Eine Wochen später kam aus den Staaten die offizielle Anfrage, ob ich bereit wäre, auch in Kentucky als Disziplindirektor tätig zu werden“, berichtet Klophaus.
Gesagt getan: Seit 2007 arbeitet er mit den Hauptamtlern der Gesamtorganisation und seinem Organisationsteam vor Ort zusammen. „Alle drei bis vier Wochen führen wir eine Telefonkonferenz durch. Inzwischen habe ich nahezu täglich E-Mails aus den USA, die bearbeitet werden müssen“, so Klophaus, der seit 2007 zweimal jährlich für etwa zehn Tage nach Lexington und in andere Teile der USA reist, um die WEG mitzuplanen. „In 2008, 2009 und in diesem Jahr wurde im Januar immer das große Gesamtmeeting mit allen Hauptverantwortlichen durchgeführt. Das sind etwa 40 Personen, welche die Kernmannschaft für die WEG bilden.“ Im April darf der Polizist das nächste Mal seine Koffer packen, denn dann steht in Lexington ein zweitägiges Treffen mit den Chefs de Mission der teilnehmenden Nationen an. Die dabei aufkommenden Fragen gilt es zu beantworten und Anregungen der Teilnehmer zu diskutieren.
Zu seinem Aufgabengebiet im Voltigieren zählt die Durchführung der einzelnen Prüfungen, aber auch die Organisation des Trainings während der Spiele. Sein Aufgabenfeld umfasst weiter den Aufbau der Wettkampf- und Trainingszirkel, das Einrichten eines Turnierbüros, die Abnahme der technischen Gegebenheiten und natürlich die Koordination der rund 120 Helfer. Kersten Klophaus ist bezüglich der Vorbereitung auf die WEG zuversichtlich: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Zuständigkeitsbereich. Das Testturnier im Sommer letzten Jahres in der neuen Arena lief nahezu perfekt. Einzelne kleinere Dinge, die hinter den Kulissen zu korrigieren sind, wurden bereits in der Planung für diesen Herbst optimiert. Wichtig sind für mich insbesondere die Qualität der Trainings- und Wettkampfstätten sowie die Unterbringung der Pferde. In diesen Bereichen sind wir optimal aufgestellt. Aufgrund des sehr professionell arbeitenden Gesamtteams aber auch des Engagements meiner Mitarbeiter mit umfangreichen sportpraktischen Erfahrungen sind wir nach derzeitiger Einschätzung optimal aufgestellt.“ Für alle Beteiligten und Zuschauer prognostiziert der Disziplindirektor Voltigieren eine tolle Veranstaltung. „Das vorgesehene Programm der Prüfungen aber auch der Schaubilder und Rahmenaktivitäten für Sportler und Zuschauer wird sicherlich einmalig sein. Die für mich besondere Art der Amerikaner, solch eine Veranstaltung durchzuführen und mit Leben zu füllen, führt sicherlich dazu, dass auch diese WEG für viele, viele Beteiligte und Besucher zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.“




