Löwen Classics Braunschweig: Hubertus Schmidt – drei Starts, drei Siege
Hubertus Schmidt war beim Internationalen Dressurturnier (CDI***) in der Braunschweiger Volkswagenhalle der überragende Reiter. Mit seinen beiden Pferden Hinnerk TSF und Donnelly sicherte sich der Mannschafts-Olympiasieger des Jahres 2004 und Mannschaftsweltmeister des Jahres 2006 gleich alle drei Spitzenprüfungen in Braunschweig.

Auch Hubertus Schmidt, um den es nach dem Abschied seiner Spitzenstute Wansuela Suerte, etwas still geworden war, meldet sich jetzt mit gleich mehreren guten Pferden zurück, einer davon Trakehner Hinnerk TSF hier im Bild, und kann drei Siege in Braunschweig verbuchen. Foto: Julia Rau
Den Abschluss seines triumphalen Auftritts in Braunschweig brachte die Grand Prix-Kür am Sonntagvormittag. Hier siegte der 50-Jährige mit dem Trakehner Wallach Hinnerk TSF (v. Buddenbrock) mit 73,95 Prozentpunkten.
Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Schwedin Anette Christensson mit Normandie JB (73,45 Prozentpunkte) und die auf dem Gröhnwohldhof lebende Australierin Kristy Oatley mit Clive (73,10 Prozentpunkte). Zweitbeste deutsche Reiterin in der Kür war Janina Siemers , die mit Walkingstar Platz sechs belegte (68,50 Prozentpunkte).
Im Grand Prix Special am Samstag hieß Schmidts Siegerpferd Donnelly. Mit dem westfälischen Donnerruf-Sohn brachte er es auf 73,125 Prozent und verwies damit die Tochter des internationalen Dressurrichters Vincenzo Truppa, Valentina (Italien), auf den zweiten Platz. Die Europameisterin der Jungen Reiter des Jahres 2006 erzielte mit Eremo del Castegno 71,250 Prozent. Dritter wurde Jonny Hilberath mit Amüsant (69,667 Prozent). Drittbeste deutsche Reiterin war Gina Capellmann-Lütkemeier . Mit der bereits im CP-Mediencup für junge Grand Prix-Pferde hoch erfolgreichen Stute Baldessarini belegte sie Platz fünf (67,583 Prozent).
Am Freitag konnte Hubertus Schmidt im Qualifikations-Grand Prix gleich einen Doppelerfolg feiern. Mit Donnelly gewann er die Prüfung (72,383 Prozent), mit Hinnerk TSF belegte er Platz drei (68,128 Prozent). Zweiter wurde hier Jonny Hilberath mit Amüsant (70,511 Prozent).
„Braunschweig liegt mir, ich mag das Turnier,“ räumte Schmidt unumwunden ein. „Wenn ich an die Kulisse am Samstag denke und dann heute die Leute auf den vollen Tribünen – dann muss man auch einfach Spaß haben.“ Mit Donnelly und Hinnerk TSF glaubt der Dressurreiter zwei Pferde zu haben, mit denen er beruhigt in die Zukunft schauen kann.
Den ersten internationalen Start nach einer Pause hatte Australierin Kristy Oatley bei den Löwen Classics mit Clive absolviert. Nach der Geburt ihres dritten Kindes verzichtete die Reiterin auf weite Turnierreisen. „Ich bin wirklich rundum zufrieden,“ strahlte die Blondine über den dritten Rang in der Grand Prix Kür.
Quellen: FN und comtainment
Ergbnisse
Int. Grand Prix Kür, dotiert mit 10000 Euro
1. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Hinnerk TSF, 73.950 Punkte;
2. Anette Christensson (Schweden) mit Normandie JB, 73.450 Punkte;
3. Kristy Oatley (Australien) mit Clive, 73.100 Punkte;
4. Nuno Palma e Santos (Portugal) mit Sal, 69.300 Punkte;
5. Valentina Truppa (Italien) mit Chablis, 68.700 Punkte;
6. Janina Siemers (Sittensen) mit Walkingstar, 68.500 Punkte;




