Hannoveraner Elite-Auktion: Scampolo erzielt Spitzenpreis für 127.000 Euro
Die Elite-Auktion des Hannoveraner Verbandes hat mit einem zufriedenstellenden, der derzeitigen wirtschaftlichen Lage angemessenem Ergebnis abgeschlossen. Der Sir Donnerhall x Weltmeyer-Sohn Scampolo (Z. u. Ausst.: Franz Blaser, Ebersbach) ging als Preisspitze für 127.000 Euro in einem Dressurstall nach Nordrhein-Westfalen.
Teuerste Errungenschaft bei den Springpferden war Crespa v. Contendro/For Pleasure (Z.: Joachim Tobaben, Buxtehude; Ausst.: Erich Single, Pfalzgrafenweiler). Die braune Stute wurde für 87.000 Euro nach Großbritannien verkauft.
Wie Crespa werden 35 Hannoveraner Deutschland in 14 Länder verlassen. Die größten Käufergruppen kamen aus Dänemark, Großbritannien und den U.S.A., insgesamt wurden 75 Pferde zur Versteigerung angeboten und 74 auch verkauft.
Der Durchschnittspreis lag bei 30.344 Euro, davon wurden zwölf Pferde in der Preislage zwischen zehn- und zwanzigtausen Euro ersteigert.26 Pferde kamen auf Preise zwischen 15 und 25 Tsd Euro und weitere 26 erzielten Preise im Segment von 25 bis fünzigtausen Euro. Zehn der künftigen Champions erhielten erst bei über 50.000 Euro den Zuschlag.
Die Auktion der Fohlen nahm einen ähnlich guten Verlauf. Teuerstes Fohlen war der Bonifatius/De Niro-Sohn Botschafter (Z. u. Ausst.: Thorsten Hogrefe, Stöcken), der nach für 32.000 Euro nach Schweden geht. Die 44 Fohlen erzielten einen Durchschnittspreis von 6.930 Euro. 26 wurden im Inland, 18 in das Ausland verkauft. Besonders viele gingen nach Skandinavien.





