FEI und USEF untersuchen im Fall Michael Morrissey
Der Weltreiterverband FEI und die amerikanische Reiterverband USEF untersuchen den Fall des amerikanischen Springreiters Michael Morrissey, der der Misshandlung seines Pferdes angeklagt wurde. Während des CSI** am 27. Februar 2010 beim FTI Winter Equestrian Festival in Wellington, Florida, hatte Morrissey über zehn Mal auf sein Pferd Crelido eingeschlagen, um es dazu zu bringen, den Wassergraben nach der ersten Verweigerung doch noch zu springen.
Das Amateur-Video zu diesem Ausschnitt seines Rittes seines Rittes ist inzwischen auf Youtube zu sehen. Erstmals, so kündigte die FEI an, werde bei diesem Vorfall auch die Rolle der Ground Jury, also des Richtergremiums im Parcours untersucht. Das heißt, die Richter vor Ort werden sich fragen lassen müssen, warum sie den Reiter nicht gestoppt oder zumindest disqualifiziert haben.
Wenn der Vorfall sich tatschächlich so zugetragen hat, würde es sich hier um eine im wahrsten Wortsinne “grobe” Verletzung jeglicher reiterlichen und sportlichen Fairness handeln.
Man werde angesichts der Tatsache, dass sowohl der nationale als auch der internationale Verband den Fall untersucht und hierbei Strafen verhängen können, dem Reiter die Chance zu einem fairen Verfahren geben, ließ die FEI verlautbaren.





