FEI droht Reitern mit zweijähriger Sperre bei Dopingvergehen
“Wenn nach einem Test bei ihrem Pferd eine verbotene Substanz festgestellt wird, erwartet Sie eine zweijährige Sperre“, mit diesen klaren Worten warnte der Chef-Veterinär des Weltreiterverbandes FEI Graham Cooke alle Reiter im Vorfeld des Weltcup-Finales im Springreiten und in Genf an diesem Wochenende.
Eine zweijährige Sperre für internationale Wettkämpfe käme für die meisten Reiter einem Berufsverbot gleich. Eine Teilnahme an Olympischen Spielen würde ihnen wegen des Reglements des Internationalen Olympischen Kommittees auf jeden Fall für immer versagt bleiben.
Die Weltcup-Finale im Springen und im Viererzug-Fahren, das ebenfalls in Genf stattfindet, sind die beiden ersten großen Wettkämpfe nach in Krafttreten der neuen Anti-Doping Regelung Anfang April.
Nach diesen neuen Reitsport-Anti-Doping- und kontrollierten Medikations-Regeln wird klargestellt, dass eine “unzulässige Substanz” (“prohibited substance”) alles umfasst, was in einem Wettkampf nicht erlaubt ist, auch wenn das gefundene Mittel nicht extra als unzulässige Substanz klassifiziert wurde.
Doping-Mittel, die grundsätzlich nichts im (Pferde-)Sport zu suchen haben, sind unter dem Namen “verbotene Substanzen” (“banned Substances”) zusammengefasst. Während Medikationsgaben, die normalerweise in der Behandlung von Pferden eingesetzt werden aber im Wettkampf unzulässig sind, als “kontrollierte Medikation” (“controlled Medication Substances”) klassifiziert wurden.
Alle Reiterinnen und Reiter seien mit Informationspaketen zur Clean Sports Offensive der FEI ausgestattet worden, zudem gibt es eine herunterladbares Nachschlagewerk sowie eine Datenbank in der Mittel eingegeben werden auf der neuen Website FEI-Clean Sports.





