Christian Baillet ist neuer Vorsitzender im Club der Springpferdebesitzer
Sie bilden eine nicht ganz unwichtige Lobby in der internationalen Springreiterszene. Der noble Jumping Owners Club (JOC) – Club der Springpferdebesitzer – vertritt die Interessen derer, die mit ihrem Geld vielen erfolgreichen Springreitern das Pferdematerial zur Verfügung stellen. Der Club hat nun mit dem französichen Finanzmarktexperten Christian Baillet, selbst Reiter und Züchter, einen neuen ersten Vorsitzenden.

Zwei einflussreiche Herren der internationalen Springsportszene: Christian Baillet und Carlos Vilarrubi. Foto: Rod Kohler
Baillet ist der Besitzer so erfolgreichen Sportpferde wie Randgraaf and Jadis de Toscane, Ideal de Prissey und Lauterbach. Sein Vorgänger Carlos Vilarrubi wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
In geheimer Abstimmung gaben die Clubmitglieder dem Franzosen mehrheitlich ihr Votum. Dieser fühlte sich entsprechend geehrt und will seine gesamten Energien in den Ausbau der Clubaktivitäten stecken.
Einen acht Punkteplan gab der neue Präsident dann auch gleich vor. Neben dem Ausbau der Mitgliederzahlen und der Sorge um das Wohlergehen der Pferde, hat man sich auch die “Fortsetzung der engen Beziehungen zur FEI sowie die aktive Teilnahme an allen FEI-Kommittees und Task-Einheiten” auf die Fahnen geschrieben.
Dementsprechend wurde auch gleich der FEI-Direktor Springreiten, John Roche, sowie der FEI-Direktor Tiermedizin, Graham Cooke, zur JOC-Sitzung geladen. Beide hätten, so die Presseerklärung des Clubs, die Mitglieder bezüglich der aktuellen Entwicklungen im Weltreiterverband FEI auf den neuesten Stand gebracht. Welche Botschaften von den Clubmitgliedern an die FEI übermittelt wurden, ließ die Mitteilung allerdings offen.




