Global Champions Tour Hamburg: Dreifacher Amazonensieg – Lauren Hough vorn
Mit drei starken Amazonen an der Spitze endete die zweite Etappe der höchstdotierten Springsport-Serie der Welt, der Globalchampions Tour, die diesmal beim Deutschen Spring- und Dressurderby in Hamburg Station machte. Mit ihrem elfjährigen braunen Wallach von Quick Star, Quick Study, sicherte sich die US-Amerikanerin Lauren Hough die 95.000 Euro Siegprämie der Hamburger Etappe.

Setzte sich mit Quick Study an die Spitze eines starken Teilnehmerfeldes bei der Hamburger Etappe der Global Champions Tour: Lauren Hough. Foto: Julia Rau
Sie blieb als einzige nach zwei fehlerfreien Umläufen auch im Stechen ohne Abwurf und konnte dadurch auch in der relativ langsamen Zeit von 42,46 Sekunden den Sieg nach Hause reiten.
Hinter ihr, deutlich schneller in der Zeit (38.43 Sek), jedoch mit einem Abwurf im Stechen, landete Edwina Alexander. Die Australierin, Lebensgefährtin von Tour-Chef Jan Tops, hatte Cevo Itot du Chateau gesattelt.
Dicht dahinter konnten sich mit Laura Kraut auf Cedric (38,83 Sek) ein weiteres US-amerikanisches Paar platzieren. Danach folgte mit Marco Kutscher und Cash die beste deutsche Paarung in dem schweren Springen. Auch Kutscher hatte nur einen Abwurf im Stechen, blieb aber noch einmal zehn Hunderstel hinter Kraut.
Hinter ihm dann eine weitere Amazone, diesmal aus den eigenen Landen: Mit Cellagon Lambrasco, dem springgewaltigen kleinen Holsteiner Wallach, hatte sich Janne-Friederike Meyer nach einem Zeitfehler aus dem ersten Umlauf, nicht für das Stechen qualifizieren können.
Marcus Ehning reichte auf Küchengirl ein achter Platz (0/4) um nun in der Gesamtwertung nach zwei Etappen der GCT in Führung zu liegen.
Springprüfung, Global Champions Tour von Deutschland Springprüfung mit 2 Umläufen, dotiert mit 285.000 Euro:
1. Lauren Hough (USA) mit Quick Study 42.46/0;
2. Edwina Alexander (Australien) mit Cevo Itot du Château 38.43/4;
3. Laura Kraut (USA) mit Cedric 38.84/4;
4. Marco Kutscher (Hörstel) mit Cash 38.94/4;
5. Janne-Friederike Meyer (Schenfeld) mit Cellagon Lambrasco 70.59/1;
6. Judy-Ann Melchior (Belgien) mit Levisto Z 72.33/2;




