Pferd International München: Isabell Werth mit El Santo zweimal vorn
An diesem Paar ging in der CDI*** Grand Prix Tour im Rahmen der Pferd International in München kein Weg vorbei. Isabell Werth und ihr neunjähriger Wallach El Santo NRW beherrschten das Geschehen. Schon im Grand Prix zeigte das Paar eine starke Leistung und setzte sich mit 72 Prozent durch.

Mit El Santo auf dem besten Weg ein drittes Pferd für die große Tour im Stall zu haben: Isabell Werth. Foto: Julia Rau
Höhepunkt der beiden war der Auftritt im Grand Prix Special. Hier erritt sich die fünfmalige Olympiasiegerin mehr als drei Prozentpunkten Vorsprung überlegen den Sieg.
Die Vorstellung war an Ästhetik und Eleganz nicht zu überbieten. Mit insgesamt 76,333 Prozent verwies die Rheinbergerin Anabel Balkenhol mit Dablino (73,167) und Nadine Capellmann mit Elvis VA (69,875) auf die Plätze.
El Santo ist kein unbekannter in der Szene. Der bewegungsstarke Wallach setzte sich 2008 im Finale des Nürnberger Burg-Pokal durch. Gezogen über Ehrentusch x Rhythmus gehört er im Stall Werth zu Newcomern im Grand Prix Sport.
In München sorgt am Sonntag ab 9 Uhr eine Qualifikation zum Burg-Pokal für Spannung. Mehr als 40 Starter werden im Kampf um das begehrte Finalticket für die Frankfurter Festhalle antreten.
Im Blickpunkt bei den Dressurprofis steht das Finale im Nürnberger Rider-Ranking bei den World Dressage Masters (WDM). Bei dieser höchstdotierten Dressurserie der Welt hat die Nürnberger Versicherung zusätzlich 25.000 Euro Preisgeld für den besten Reiter ausgelobt.
Somit gibt es in Grand Prix, Grand Prix Special und Grand Prix Kür insgesamt 125.000 Euro für die Dressurstars zu verdienen. Im Grand Prix sahen tausende Zuschauer einen spannenden Dreikampf in der Dressurarena.
Edward Gal und sein Hengst Totilas waren das Maß aller Dinge. Mit 81,957 Prozent sicherte sich der sympathische Niederländer den Sieg. Rang zwei ging an Adeline Cornelissen mit Parzival (79,404) und an dritter Stelle folgte Dressurqueen Isabell Werth mit Warum nicht (76,255).
Entschieden wird das Nürnberger Rider-Ranking am Sonntag in der Grand Prix Kür. Allein in diesem Wettbewerb geht es insgesamt um 85.000 Euro Preisgeld.




