Ingrid Klimke reitet Damon Hill nicht länger
Die deutsche Mannschaftsolympia-Siegerin in der Vielseitigkeit und erfolgreiche Grand Prix-Reiterin Ingrid Klimke verliert ihr Spitzendressurpferd Damon Hill. Nach Aussage des Online-Magazins “eurodressage” konnte sich Klimke mit den Besitzern, der Familie Becks, nicht mehr über Trainings- und Turnierbedingungen für den Hengst einigen.

Ingrid Klimke verliert ihr Spitzendressur-Pferd Damon Hill, hier im Wiesbadener Schlosspark. Foto: Julia Rau
Ingrid Klimke ist als ebenso herausragende wie sorgfältige Ausbilderin von jungen Pferden bekannt. Unter ihrem Training wurde das große Talent des jungen Hengstes sechs Jahre lang entwickelt. Er siegte bereits fünf- und sechsjährig bei der WM der jungen Dressurpferde und wurde Zweiter im Finale des Nürnberger Burgpokals 2008.
Damon Hill wurde nach Angaben der Reiterin auf die Anlage der Familie Rüscher-Konermann in Greven gebracht, von wo aus er nicht mehr zu ihr zurück kommen wird. Klimke verliert damit ihr Pferd für den deutschen Dressur B-Kader.
Sie schreibt auf ihrer Website: “Es war mit dem Besitzer leider kein Konsens bezüglich des Managements des Hengstes zu erreichen. (In Bezug auf die Koordination der reiterlichen Ausbildung, der Turnierplanung, des Deckeinsatzes und der Gesundheit.) Aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass ein solches durchdachtes und zielgerichtetes Management bei den Hengsten, die der Doppelbelastung durch Zucht und Sport ausgesetzt sind, unerlässlich ist. Die zurückliegenden sechs Jahre, in denen ich mit Begeisterung dieses Charakterpferd ausgebildet habe, werden ich nicht vergessen, da mich viele Emotionen, Erinnerungen und Erfolge mit Damon Hill NRW verbinden.”
Wer Damon Hill von nun an weiter reiten wird, ist noch nicht bekannt.




