FEI: Keine verbotene Substanz an den Beinen von MacLain Wards Pferd Sapphire
Bei der Disqualifikation von Sapphire, dem Pferd des us-amerikanischen Springreiters McLain Ward, mit dem er im Weltcup-Finale 2010 in Genf am Start war, hat der Weltreiterverband FEI offensichtlich auch eine Tupferprobe von den Beinen des Pferdes entnommen, um eventuelle verbotene Substanzen aufindig zu machen. Das Ergebnis dieser Probe liegt jetzt vor: “No prohibited substances were found.” – Keine verbotene Substanz gefunden.

McLain Ward und Stute Sapphire - für sie war das Weltcupfinale 2010 in Genf ein Desaster. Foto: Julia Rau
McLain Ward war zum Zeitpunkt der Disqualifikation der führende Reiter in der Gesamtwertung. Auch sämtliche Dopingproben aus dem Weltcup-Finale Mitte April, welche die FEI durch autorisierte Labors hatte untersuchen lassen, zeigten keine Substanzen an, die nicht in den Pferdekörpern hätten sein dürfe, die in der Schweiz an den Start gingen.
Somit ist der erfolgreiche, wenn auch vorbelastete Springreiter McLain Ward rehabilitiert, die Disqualifikation war eine Fehlentscheidung. FEI-Mediziner hatten sich dazu entschieden nachdem das linke Vorderbein des Pferdes eine starke Überempfindlichkeitsreaktion anzeigte
Der amerikansiche Equipe-Chef George Morris sowie Mannschaftsttierarzt Tim Ober hatten scharf gegen das Vorgehen der FEI protestiert. Ward hatte andere Springreiter zum Boykott aufgerufen, was jedoch auf keine Begeisterung stieß.
Es ist zu erwarten, dass der Fall ein anwaltliches Nachspiel haben wird, das teuer werden könnte für die FEI.




