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Stuttgart German Masters: Ludger Beerbaum mit Gotha erfolgreich im Großen Preis

22. November 2009 Mehr Sport

Welch ein Pferd! Erst acht Jahre alt ist Ludger Beerbaums Stute Gotha. Foto: Julia Rau

Welch ein Pferd! Erst acht Jahre alt ist Ludger Beerbaums Stute Gotha. Foto: Julia Rau

Mit Gotha, der erst acht Jahre alten Tochter seines Erfolgspferdes Goldfever, hat Ludger Beerbaum den Großen Preis von Stuttgart, Qualifikation zum FEI Weltcup 2009/2010, beim German Masters in der Schleyerhalle gewonnen.

Das Duo konnte im spannenden Stechen dieser Weltcup Prüfung mit einer Nullfehlerrunde insgesamt acht weitere, schnelle und routinierte Rivalen wie Altmeister Michel Robert auf Kellemoi de Pepita (0/39,09 Sek), mit der er letztes Wochenende das Finale der Global Champions Tour gewann oder EM-Einzelsilbermedalliengewinner Carsten Otto Nagel auf seiner Schimmelstute Corradina (0/39,19 Sek) in der superschnellen Zeit von 38,25 Sekunden schlagen.

“Gotha ist für ihr Alter schon unheimlich routiniert und abgeklärt”, so Beerbaum im Anschluss an seinen Ritt. Die Goldfever-Tochter, die seit ihrem vierten Lebensjahr im Stall von Ludger Beerbaum in Reisenbeck ausgebildet wird, habe von ihrem Vater unter anderem das große Kämpferherz geerbt. Für Ludger Beerbaum war das bereits der vierte Sieg in Suttgart.

Lob gab es von den Reitern für Parcourschef Ulliano Vezzani, der mit seiner Parcoursgestaltung für sehr guten Sport gesorgt habe. Im Stechen ebenfalls ohne Abwurf blieben der Olympia-Zweite Rolf-Göran Bengtsson (SWE) mit dem zehnjährigen Hengst Casall La Silla (0/41.13) und Europameister Kevin Staut (FRA) auf dem elfjährigen Hengst Kraque Boom Bois Margot (0/41.90).

Ergebnisse des Weltcup-Springens zum Großen Preis von Stuttgart beim Stuttgart German Masters:

1, Gotha (Ludger Beerbaum) Ger 0/0 38.25; 2, Kellemoi de Pepita (Michel Robert) Fra 0/0 39.09; 3, Corradina (Carsten-Otto Nagel) Ger 0/0 39.19; 4, Casall la Silla (Rolf-Goran Bengtsson) Swe 0/0 41.13; 5, Kraque Boom Bois Margot (Kevin Staut) Fra 0/0 41.90; 6, Catoki (Philipp Weishaupt) Ger 0/4 39.98; 7, Quick Study (Lauren Hough) USA 0/4 42.28; 8, Carlina (Pius Schwizer) Sui 0/4 42.28; 9, Taloubet Z (C Ahlmann) Ger 0/8  40.55; 10, Sam (Albert Zoer) Ned 4 flts 68.40.


Weltcup-Stand nach der 5ten Etappe in Stuttgart:

1.    Daniel Etter                -    40
2.    Eric van der Vleuten        -    37
3.    Pius Schwizer            -    36
4.    Ludger Beerbaum            -    34
5.    Marco Kutscher            -    34
6.    Rodrigo Pessoa            -    33 (pending additional calculations)
7.    Marcus Ehning            -    31
8.    Kevin Staut                -    30
9.    Patrice Deleveau            -    29
10.    Philipp Weishaupt            -    29
11.    Natale Chiaudani            -    27
12.    Albert Zoer                -    25
13.    Daniel Deusser            -    22
14.    Beat Mandli                -    21
15.    Michael Whitaker            -    20
16.    Gilbert Bockmann, Michel Robert    – 17
18.    Ben Maher, Carsten-Otto Nagel -    16 20.    Edwina Alexander            -    15.

EM Windsor 2009: Kraque Boom macht Kevin Staut zum Europameister

30. August 2009 Mehr Sport
Die drei von Windsor Castle: Carsten-Otto Nagel (GER, Silber), Kevin Staut (FRA, Gold), Alber Zoer (NED, Bronze). Foto: Julia Rau

Die drei von Windsor Castle: Carsten-Otto Nagel (GER, Silber), Kevin Staut (FRA, Gold), Alber Zoer (NED, Bronze). Foto: Julia Rau

Kraque Boom, krachbumm, hat es gar nicht gemacht – alle Stangen des britischen Parcourschefs Bob Ellis bei der Europameisterschaft im britischen Windsor blieben liegen und der elf Jahre alte Hengst des Franzosen Kevin Staut machte auch sonst alles richtig: Hervorragendes Grundtempo in einer knapp bemessenen erlaubten Zeit und zwei Umläufe mit null Fehlerpunkten – am Ende war das der Europameistertitel im Springreiten für das Paar. Interview (englisch) … Continue Reading

EM Windsor 2009 Springreiten: Die Schweiz ist neuer Mannschaftseuropameister – Italien Zweiter – Deutschland noch Bronze

28. August 2009 Mehr Sport
Glück gehört auch dazu: Deutschland mit Bronze noch auf dem Treppchen. Foto: Julia Rau

Glück gehört auch dazu: Deutschland mit Bronze noch auf dem Treppchen. Foto: Julia Rau

Dass – außer Franke Sloothaak -  mal ein Niederländer für Deutschland reiten würde – wer hätte das gedacht. Doch  Marc Houtzager, letzter Reiter der rivalisierenden Equipe aus Deutschlands Nachbarland, entschied auf Pferd Opium mit zwei Abwürfen und einem Zeitfehler den Kampf um einen Medallienrang – unfreiwillig – für die deutsche Mannschaft. “Das war ein absolutes Herzschlagfinale und ich bin mit den Leistungen aller Reiter hoch zufrieden. Von Platz eins bis Platz fünf war bis zum Schluss alles möglich”, freute sich dann auch Bundestrainer Otto Becker. … Continue Reading

EM Windsor Springreiten: Fotos vom Eröffnungsspringen – Nationenpreis

27. August 2009 Mehr Sport

Platz sechs in der Mannschaftswertung nach dem ersten Tag – damit kann die deutsche Springequipe nicht zufrieden sein, ganz anders die Teams aus der Schweiz und den Niederlanden.

Julia Rau hat uns wiede einige Fotos vom Springen des gestrigen Abends geschickt, viel Spaß beim Anschaun. … Continue Reading

CSI Hachenburg: Pius Schwizer und Loving Dancer siegen im Großen Preis

16. August 2009 Mehr Sport
Eine super Saison für Pius Schwizer, hier beim Sieg in Hachenburg mit Lovin Dancer. Foto: Julia Rau

Eine super Saison für Pius Schwizer, hier beim Sieg in Hachenburg mit Lovin Dancer. Foto: Julia Rau

Da war einer richtig schnell: Mit 43,90 Sekunden und null Fehlern hat der Schweizer Pius Schwizer auf seinem zehnjährigen Holsteiner Wallach Loving Dancer den mit insgesamt 61.000 Euro dotierten Großen Preis von Rheinland-Pfalz beim CSI*** in Hachenburg gewonnen. … Continue Reading

Riders Tour beginnt im Mai – Stationen

16. März 2009 Mehr Sport
Das war der Rider Of The Year 2008: Carsten-Otto Nagel, hier auf Nachwuchspferd Cazaro. Foto: Julia Rau

Das war der Rider Of The Year 2008: Carsten-Otto Nagel, hier auf Nachwuchspferd Cazaro. Foto: Julia Rau

Die RIDERS TOUR startet ab Mai 2009 in ihre neunte Saison.  Auftakt ist beim Deutschen Spring-Derby in Hamburg, das in diesem Jahr seinen  80. Geburtstag feiert.

Insgesamt gehören wieder sechs  Stationen zur Serie, die im Dezember bei den Munich Indoors in der Münchner Olympiahalle mit der Verleihung des begehrten Titels „RIDER OF THE YEAR“ ihren sportlichen Höhepunkt haben wird.
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Reiter aus 18 Nationen ab heute bei den Löwen Classics in Braunschweig

12. März 2009 Mehr Sport
Die Macher der Löwen Classics: Axel Milkau und Springsport-Legende Hans-Günther Winkler. Foto: Karl-Heinz Frieler für comtainment.de

Die Macher der Löwen Classics: Axel Milkau und Springsport-Legende Hans-Günther Winkler. Foto: Karl-Heinz Frieler für comtainment.de

Von heute an bis zum Sonntag (15.) geben sich Reiter aus insgesamt 18 Nationen  bei den Löwen Classics in Braunschweig buchstäblich „die Klinke in die Hand“. Die Teilnehmerliste des CSI4*/ CDI4* in der Braunschweiger Volkswagen Halle liest sich zudem wie ein „Who is who“ des internationalen Springsports.

Für das mit 247.000 Euro dotierte Reitsportereignis haben Sportpromis wie der Olympia-Zweite Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), die niederländischen Mannschafts-Weltmeister Gerco Schröder, Albert Zoer, und Jeroen Dubbeldam, Österreichs „Altmeister“ Hugo Simon, der britische Gold Cup-Sieger Robert Smith, RIDERS TOUR-Sieger Carsten-Otto Nagel (Wedel) und die Zweite Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) ihre Nennung abgegeben. … Continue Reading

Marcus Ehning gewinnt in Bremen

1. März 2009 Mehr Sport
Leconte, einer der Stars aus dem Stall von Marcus Ehning. Foto: Julia Rau

Leconte, einer der Stars aus dem Stall von Marcus Ehning. Foto: Julia Rau

Spannender hätte es nicht sein können. Im Stechen am Sonntag zur  euroclassics Einzel-Gesamtwertung blieben nach vier kräfteraubenden Umläufen (zwei davon zum Nationenpreis am Vortag) noch drei Reiter übrig, die alle reelle Gewinnchancen hatten. Keiner war ohne Fehler aus dem vorherigen, von Hans Sattler anspruchsvoll hoch gebauten Parcours, hervor gegangen.

Marcus Ehning auf seinem Kaderpferd Leconte hatte schließlich mit der schnellsten Zeit und einer Nullfehlerunde im Stechen die Nase vorn.

Olympiasilbermedallien-Gewinner Rolf-Göran Bengtsson auf Quintero La Silla war als erster Starter mit der ungünstigsten Ausgangsposition in den Parcours geritten. Mit seinem äußerst schnellen Nullfehler-Ritt, gelang es ihm, den Druck auf die folgende, erst 23 Jahre alte Amazone aus dem berühmten englischen Whitaker-Clan weiter zu geben.

Ihr in den vorherigen Umläufen schneller elfjähriger Holsteiner Ocolado bescherte ihr allerdings diesmal einen Abwurf. Die beiden verließen den Stechparcours schließlich als Dritte.

Denn Marcus Ehning, der an beiden Tagen eine äußerst konstante gute Leisung gezeigt hatte und sich in den nächsten Wochen auch noch für das Weltcup-Finale im April in Las Vegas qualifizieren möchte, hatte am Vortag mit Sabrina schon zwei Nullfehler-Runden hingelegt. Er ließ sich denn auch den Sieg mit der schnellsten fehlerfreien Runde und einem verhältnismäßig unverbrauchten Leconte, der erst ein halbes Jahr im Stall Ehning zu Hause ist, nicht mehr nehmen.

Äußerst gute Leistungen zeigten einmal mehr Carsten-Otto Nagel auf seinem neunjährigen Holsteiner Cassino mit dem er bereits in Neumünster für Aufsehen gesorgt hatte. Das Paar landete hinter Philip Weishaupt, aus dem Stall von Ludger Beerbaum und vor dem Norweger Stein Endresen auf Platz fünf.

Der Lohn für den Weltranglisten-Dritten Ehning, der sich mit diesem Triumph zum ersten Mal in die Siegerliste der euroclassics Einzelwertung eingetragen hat:  Mit 124.500 Euro ist die Einzelwertung dotiert, der Gewinner erhielt ein neues Auto der Marke Mitsubishi und außerdem noch einen Scheck in Höhe von gut 13.000 Euro.

Rolf-Göran Bengtsson über seinen zweiten Platz: „Nach meinem Ritt im Stechen dachte ich, dass Marcus ganz schön loslegen muss, um diese Zeit zu knacken. Und das hat er natürlich auch gemacht!“

Ellen Whitaker war von ihrem dritten Platz überwältigt. „Ocolado hatte einen schweren Unfall und ich reite ihn erst seit einigen Wochen wieder, deshalb hatte ich mir hier heute überhaupt nichts ausgerechnet.“

Die Kombination PKW und Preisgeld gab es übrigens für die ersten Vier des Schlussergebnisses, genauso wie vier Plätze für das Finale der Masters League im Dezember. Und so freute sich auch noch Beerbaum-Schüler Philipp Weishaupt über den besonderen Bonus: „Mein erstes Auto!“ Und über seine Stute Souvenir urteilte er: „Im letzten Jahr war ihre Qualität schon zu erkennen. Aber jetzt stehen wir am Durchbruch, sie wird besser und besser.“

Dr. Kaspar Funke zog eine positive Bilanz unter die zwei Turnierwochenenden in Bremen. „Wir hatten hier insgesamt 36.000 Zuschauer und es hat sich im Vergleich zum Vorjahr gezeigt, dass sich die Konstellation mit zwei Turnierwochenenden absolut bewährt hat. Besonders die Integration des regionalen Sports am ersten Wochenende wurde gut angenommen. Das Niveau im Springen war superklasse, für die neu ins Leben gerufene Young Masters League haben wir viel Lob bekommen und die jungen Athleten waren von der ersten Etappe begeistert.“

Deutschland I zeigt erstmals wieder Klasse

28. Februar 2009 Mehr Sport
Dieses Jahr ist sein Jahr: Marco Kutscher, hier in Bordeaux. Foto: di Stefano/FEI

Dieses Jahr ist sein Jahr: Marco Kutscher immer vorne dabei, hier beim Jumping Bordeaux. Foto: di Stefano/FEI

Bereits im vergangenen Jahr konnte sich die Mannschaft Deutschland I in der euroclassics Team Trophy souverän auf dem Spitzenrang positionieren. 2009 demonstrierte die heimische Equipe beim euroclassics Pferde-Festival in Bremen erneut ihre Klasse: Platz eins!

Bundestrainer Otto Becker hatte Ludger Beerbaum, Marco Kutscher, Marcus Ehning und Carsten-Otto Nagel nominiert. Und die zeigten mit ihren vierbeinigen Top-Athleten Springsport vom Allerfeinsten, so dass nach zwei Umläufen eine tadellose Null im Endergebnis zu lesen war. … Continue Reading

Nationenpreismodus und Masters League beim euroclassics Pferde-Festival

24. Februar 2009 Dressur
Auch Marco Kutscher tritt an im Nationenpreis beim euroclassics Pferde-Festival. Foto: Bricot for JBordeaux

Auch Marco Kutscher tritt an im Nationenvergleich beim euroclassics Pferde-Festival. Foto: Bricot for JBordeaux

Für die internationalen Spring-Cracks hält das euroclassics Pferde-Festival in Bremen, das in dieser Woche nun für die Spring- und Dressurreiter seine Tore öffnet,  einen besonderen Anreiz bereit – es wird im Nationenpreis-Modus geritten und das bedeutet, dass es um dauerhafte Spitzenleistungen geht!

Am Samstag (28. Februar) entscheidet sich in zwei Umläufen in der euroclassics Team Trophy, welche Mannschaft mit ihren vier Startern die schwere Aufgabe am tadellosesten bewältigt.

Die mit 20.000 Euro dotierte Prüfung ist zugleich erste Wertung für die euroclassics Einzelentscheidung und ist deshalb für die Athleten im Parcours doppelt wichtig. … Continue Reading

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