Home » CHIO Aachen » Recent Articles:

CHIO Aachen: Klare Ansage für sauberen Sport – Kemperman Mitglied im FEI-Bureau

26. November 2009 Mehr Sport

Der Macher des CHIO Aachen, Frank Kemperman, bezieht klare Position für einen sauberen Sport. Foto: ALRV

Der Macher des CHIO Aachen, Frank Kemperman, bezieht klare Position für einen sauberen Sport. Foto: ALRV

Michael Mronz, der Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH, die mit dem CHIO Aachen eines der wichtigsten und renommiertesten internationalen Turnier weltweit veranstaltet, hat direkt nach dem umstrittenen Beschluss der FEI Generalversammlung zur Medikationsfreigabe, eine klare Position bezogen: „Kranke oder verletzte Pferde haben in unserem Sport nichts verloren. Der CHIO Aachen 2010 wird nicht auf der Grundlage des jetzigen FEI-Regelwerks, sondern im Sinne eines sauberen Sports ausgetragen werden.“

Direkt davor hatte der Turnierveranstalter bekannt gegeben, der Vertrag mit dem Hauptsponsor des CHIO, der Deutsche Bank AG, die seit 52 Jahren den Turniersport in Aachen unterstützt, sei auch für das nächste Jahr verlängert worden. Davon profitiert insbesondere der Dressursport, für den sich die Deutsche Bank besonders engagiert. So fungiert das Unternehmen nicht nur als Namensgeber des weltweit einmaligen Dressurstadions, sondern ist auch traditioneller Partner des Deutsche Bank Preises, dem international höchstdotierten Preis im Dressursport. … Continue Reading

CHIO Aachen: Dennis Lynch ist der Sieger 2009 im Großen Preis von Aachen

5. Juli 2009 Mehr Sport
Eine souveräne Runde von Dennis Lynch und Lantinus. Foto: Julia Rau

Eine souveräne Runde von Dennis Lynch und Lantinus. Foto: Julia Rau

Nach einem äußerst spannenden Stechen mit vier Startern steht nun auch der Sieger im Großen Preis beim CHIO in Aachen fest: Der Ire Dennis Lynch auf seinem elfjährigen Hannoveraner Lantinus hatte mit einer fulminanten Runde die Australierin Edwina Alexander hinter sich gelassen.

Die Lebensgefährtin von Globalchampionstour Organisator Jan Tops, hatte mit dem 13-jährien Itot de Chateau einen ebenfalls schnellen fehlerfreie Ritt vorgelegt. Die 35-Jährige trainiert auf der Anlage von Tops, der auch einen internationalen Pferdehandel betreibt, im niederländischen Valkenswaard und holte auf den Weltmeisterschaften in Aachen 2006 den vierten Platz. Bei den Olympischen Spielen in Hongkong war sie mit Isovlas Itot du Château Neunte im Einzel. Aachen hat sie übrigens laut eigener Aussage in lustiger Erinnerung: 2002 fiel sie hier zweimal runter.

Klein, aber oho, der Fuchs Itot du Chateau von Edwina Alexander. Foto: Kit Houghton/FEI

Klein, aber oho, der Fuchs Itot du Chateau von Edwina Alexander. Foto: Kit Houghton/FEI

Der Druck des letzten Starters lastete nun auf Markus Ehning und Küchengirl, die nach zwei fehlerfreien Umläufen frisch und angriffslustig in den Stechparcours von Frank Rothenberger startete. Doch der Borkener musste schnell sein und genau das wurde ihm zum Verhängnis: Am letzten Sprung, einem Ochser nach langer Galoppstrecke, hatte die Stute dann doch das Hinterbein an der Stange, vier Fehler, aus der Traum. Dabei hätte die Zeit gereicht, denn obwohl die bayerische Stute, eine Lord Z-Cambridge-Tochter im Stechen noch ein Hufeisen verlor, legte sie die Bestzeit von 54.12 Sekunden vor. Das bedeutete Rang drei.

Glücklich trotz Fehlers am letzten Sprung: Marcus Ehning und Küchengirl. Foto: Kit Houghton FEI

Glücklich trotz Fehlers am letzten Sprung: Marcus Ehning und Küchengirl. Foto: Kit Houghton FEI

So ging der Sieg beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2009, an den Iren Denis Lynch auf dem Hannoveraner Landkönig-Sohn Lantinus. Das Paar beendete den Parcours in 55.26 Sekunden. „Lantinus ist ein Weltklassepferd. Wir mussten nach dem Oxer den weiteren Weg um den überbauten Wassergraben nehmen, weil wir so viel Speed hatten, dass ich ihn nicht um die enge Kurve bekommen hätte“, berichtete ein glücklicher Lynch. Der Ire, wie Christian Ahlmann bei den Olympischen Spielen von Hongkong wegen einer positiven Doping-Probe mit Capsaicin disqualifiziert, konnte ein Preisgeld von 115.000 Euro mit nach Hause nehmen.

Vierter Teilnehmer und erster Starter im Stechen war der Belgier Philipe Lejeune auf Vigo d’Arsouilles mit vier Fehlern auf Platz vier landete. Sein Start im zweiten Umlauf verzögerte sich, da er sich auf dem Vorbereitungsplatz ein Eisen verloren hatte.

Großes Pech hatte Andreas Knippling. Der 43-Jährige startete erstmals im Rolex Grand Prix und blieb im zweiten Umlauf fehlerfrei. Doch einen Strafpunkt für Überschreitung der Zeit machte seinen Einzug auf dem Belgier Neolisto van het Mierenhof ins Stechen zunichte. Auch die Schwedin Helena Lundberg ärgerte sich sehr, als sie im zweiten Umlauf einen falschen Parcours eingeschlagen hatte.

Die beiden Shooting Stars der Saison, die Amerikanerin Ashlee Bond auf ihrem Holsteiner Cadett und die Französin Penelope Leprevost landeten in dem schweren Springen, in das Frank Rothenberger im zweiten Umlauf gar eine vierfache Kombination eingebaut hatte, auf den Plätzen sieben und acht.

CHIO Aachen: “Besser als beim Weltcup in Las Vegas” Steffen Peters gewinnt auch GP Kür

5. Juli 2009 Dressur
Das neue Dreamteam in der großen Dressur: Steffen Peters und Ravel. Foto: Julia Rau

Das neue Dreamteam in der großen Dressur: Steffen Peters und Ravel. Foto: Julia Rau

Die Spannung hielt bis zum Schluss. Würde der Amerikaner die “Kür-Königin” Anky van Grunsven in der Grand Prix Kür schlagen können? Van Grunsven hatte mit einer schwierig aufgebauten Choreographie 84.50 Prozent vorgelegt.

Und Steffen Peters schaffte es tatsächlich, noch eins drauf zu legen und erzielte mit 85.60 Prozent seinen dritten Sieg beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2009. “Es fühlte sich fast wie ein Heimspiel an. Die Prüfung war noch besser als die beim Weltcup-Finale in Las Vegas”, freute sich der 44-jährige Wahl-Kalifornier, der im Rheinland aufwuchs und seine Heimat bereits als 20-Jähriger verlassen hat. … Continue Reading

CHIO Aachen: Boyd Exell gewinnt Einzelfahren – Niederlande ist Mannschaftssieger

4. Juli 2009 Mehr Sport
Feld von hinten aufgerollt Der Australier Boyd Exell gewinnt in Aachen. Foto: Julia Rau

Feld von hinten aufgerollt Der Australier Boyd Exell gewinnt in Aachen. Foto: Julia Rau

Im Vierspänner-Hindernisfahren mit Stechen war er noch Sechster, für die Gesamtwertung hat es jedoch gereicht: Der Australier Boyd Exell gewann die Fahr-Einzelwertung beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2009.

Der seit 1993 in Großbritannien lebende Fahrer hat mit seinen Pferden Monty, Winston, Bill, Capone II und Rambo den Preis der Familie Richard Talbot gewonnen. Mit insgesamt 138.17 Punkten setzte sich der 36-Jährige vor den Niederländer Ijsbrand Chardon mit 144.49 Punkten und Christoph Sandmann (Deutschland), der 153.46 Punkte erzielt hatte. … Continue Reading

CHIO Aachen: Deutsche Vielseitigkeitsreiter erneut Spitze

4. Juli 2009 Mehr Sport
Mit konstant guter Leistung auch in Aachen vorn: Andreas Dibowski, hier mit Leon in Luhmühlen. Foto: Julia Rau

Mit konstant guter Leistung auch in Aachen vorn: Andreas Dibowski, hier mit Leon in Luhmühlen. Foto: Julia Rau

Wie schon bei den Olympischen Spielen in Hongkong 2008 sorgen auch in Aachen Deutschlands Vielseitigkeitsreiter für die herausragenden Ergebnisse der deutschen Reitequipe.

Erneut gewann das Team von Bundestrainer Hans Melzer die Nationenpreiswertung im DHL-Preis, CICO***. Mit 140.40 Punkten setzte sich die Mannschaft von  an die Spitze der Gesamtwertung vor Großbritannien mit 173.90 Punkten und Neuseeland, das als Bilanz 250.30 Punkte vorweisen konnten. … Continue Reading

CHIO Aachen: Frankreich siegt souverän im Nationenpreis

3. Juli 2009 Mehr Sport
Hätte das Zeug für einen Lehrfilm gehabt: Der schöne Ritt von Marcus Ehning auf Plot Blue. Foto: ALRV

Hätte das Zeug für einen Lehrfilm gehabt: Der schöne Ritt von Marcus Ehning auf Plot Blue. Foto: ALRV

40.000 Zuschauer sahen am Donnerstagabend einen souveränen französischen Sieg der fünfte Etappe des FEI Meydan Nationenpreises bei CHIO in der Aachener Söers. Den zweiten Platz teilte sich die deutsche Equipe mit der Mannschaft der Niederlande, die jeweils vier Strafpunkte mit nach Hause nahmen.

Während Marcus Ehning und sein Hengst Plot Blue aus dem Stall des Schweizers Werner Muff im zweiten Umlauf eine wahre Bilderbuchrunde hinlegten und Meredith Michaels-Beerbaum auf einem äußerst munteren Checkmate für Spannung sorgte, hatte Carsten-Otto Nagel auf einer nicht ganz so dynamischen Corradina mit einem Abwurf den deutschen Siegeshoffnungen einen Strich durch die Rechnung machen müssen.

Der junge Philip Weishaupt aus dem Stall von Ludger Beerbaum, der seinen ersten Nationenpreis bestritt, sorgte mit seiner ebenfalls jungen Stute Souvenir für das Streichergebnis des Teams. Trotzdem zeigten sich die Deutschen zufrieden mit ihrem zweiten Platz während Team-Chef Otto Becker nicht müde wurde, den wunderbaren Zusammenhalt der deutschen Mannschaft zu loben.

Auch mit Checkmate perfekt: Meredith Michaels-Beerbaum. Foto: Kit Houghton/FEI

Auch mit Checkmate perfekt: Meredith Michaels-Beerbaum. Foto: Kit Houghton/FEI

Auch Michaels-Beerbaum war zufrieden mit der Mannschaftsleistung: “Wir hatten eine super Mannschaft, das hat mir als letzter Starterin Sicherheit gegeben.”

Der souveräne Sieg der Franzosen war bereits nach dem dritten der vier Reiter im zweiten Umlauf entschieden, als ihnen als einzigem Team erneut drei fehlerfreie Ritte gelangen. Lediglich die Deutschen hätten ihnen noch einen Strich durch die Rechnung machen können, doch Carsten-Otto Nagel und Corradina rissen ausgerechnet am vorletzten Hindernis. “Das passiert halt, eigentlich waren wir sehr gut unterwegs”, meinte Nagel anschließend.

Glänzt immer wieder durch souveräne Nullrunden: Penelope Leprevost (FRA) auf Jubilee D'Ouilly. Foto: Kit Houghton/FEI

Glänzt immer wieder durch souveräne Nullrunden: Penelope Leprevost (FRA) auf Jubilee D'Ouilly. Foto: Kit Houghton/FEI

Pénélope Leprevost auf Jubilee D´Ouilly, Roger-Yves Bost auf Ideal de la Loge, Timothée Anciaume auf Lamm de Fetan und Kevin Staut auf Kraque Boom sind die erste französische Equipe, die seit 1990 in Aachen gewinnen konnte.

Ihrer Favoritenrolle nicht ganz gerecht werden konnte die Equipe der USA, die mit ingsesamt 5 Fehlerpunkten auf dem vierten Platz landete, die Gesamtwertung aber weiter anführt.

In diesem Jahr wurde der Mercedes-Benz Preis, Teil des Meydan FEI Nations Cup – erstmals mit den zehn statt den acht besten Teams der Welt veranstaltet: Am Start waren die Mannschaften Belgiens, Deutschlands, Frankreichs, Irlands, Italiens, Großbritanniens, der Niederlande, Schwedens, der Schweiz und der USA. Dabei konnten sich Italien und Großbritannien nicht für den zweiten Umlauf qualifizieren.

Die Prüfung feiert in diesem Jahr zwei ganz besondere Jubiläen: Vor genau hundert Jahren ist der erste Nationenpreis weltweit veranstaltet worden, vor genau achtzig Jahren der erste in der Aachener Soers.

Nächste Station des FEI Meydan Nationenpreises ist Falsterbo in Schweden am 17. Juli.

Ergebnisse:

1.        France – 0 Fehler: Jubilee D’Ouilly (Penelope Leprevost) 0/0, Ideal de la Loge (Roger-Yves Bost) 12/0, Lamm de Fetan (Timothee Anciaume) 0/0, Kraque Boom Bois Margot (Kevin Staut) 0/4.

Equal 2.    Netherlands – 4 Fehler Blauwendraad’s O’Brien (Angelique Hoorn) 0/0, Walnut de Muze (Harrie Smolders) 0/4, Oki Doki (Albert Zoer) 0/8, Opium VS (Marc Houtzager) 5/0.

Equal 2.    Germany – 4 Fehler: Plot Blue (Marcus Ehning) 0/0, Souvenir (Philipp Weishaupt) 4/17, Corradina (Carsten-Otto Nagel) 0/4, Checkmate (Meredith Michaels-Beerbaum) 0/0.

4.        USA – 5 Fehler Quick Study (Lauren Hough) 0/5, Pavarotti (Todd Minikus) 4/8, Cedric (Laura Kraut) 0/0, Sapphire (McLain Ward) 0/0.

5.        Ireland – 21 Fehler Je T’Aime Flamenco (Billy Twomey) 5/5, Kiltoom (Capt David O’Brien) 1/9, Rancorrado (Cian O’Connor) 1/4, Lantinus (Denis Lynch) Elim/5.

6.        Belgium – 26 Fehler Vigo D’Arsouilles (Philippe Lejeune) 4/1, Aluna (Niels Bruynseels) 16/9, Sherry Mury Marais Z (Ludo Philippaerts) 4/12, Valentina Van’t Heike (Jos Lansink) 0/8.

7.        Switzerland – 30 Fehler Carlina (Pius Schwizer) 0/8, LB Robin Hood (Christina Liebherr) 16/14, Cantus (Niklaus Schurtenberger) 0/16, Tresor (Steve Guerdat) 0/8.

8.        Sweden – 38 Fehler Madick (Helena Lundback) 0/4, Quintero La Silla (Rolf-Goran Bengtsson) 12/18, H&M Arctic Aurora Borealis (Peder Fredricson) 5/16, Montender (Henrik Von Eckermann) 0/13.

9.        Italy – 13 Fehler in der ersten Runde: SNAI Seldana (Natale Chiaudani) 5, Boston (Giovanni Lucchetti) 8, Landzeu (Giuseppe d’Onofrio) 4, Da Zara Kanebo (Piergiorgio Bucci) 4.

10.        Great Britain 14 Fehler in der ersten Runde: Rosinus (Geoff Billington) 8, Romanov (Phillip Spivey) 5, Lutine du Charmoie (Gemma Plumley) 15, Pall Mall (Peter Charles) 1.

MEYDAN FEI NATIONS CUP – Stand nach der fünfte Etappe in AACHEN:

1.    USA            -    34
2.    FRANCE        -    31
3.    GERMANY    -    25
4.    NETHERLANDS-    24
5.    SWITZERLAND-    23
6.    BELGIUM        -    16.5
7.    IRELAND        -    11.5
8.    SWEDEN        -    11
9.    GREAT BRITAIN-    10
10.    ITALY        -     4

CHIO Aachen: Deutsche Dressurreiter führen im Nationenpreis – Entscheidung heute

2. Juli 2009 Dressur
Neu in der deutschen Nationenpreis-Equipe: Matthias Alexander Rath und sein Klasse-Pferd Sterntaler. Foto: Julia Rau

Neu in der deutschen Nationenpreis-Equipe: Matthias Alexander Rath und sein Klasse-Pferd Sterntaler. Foto: Julia Rau

Die deutsche Dressurequipe liegt nach dem ersten Teil des Nationenpreises beim CHIO Aachen in Führung, gefolgt von der niederländischen und der dänischen Mannschaft.

Das Team um Bundestrainer Holger Schmezer und Equipechef Ullrich Kasselmann tritt in Aachen in der Besetzung Ellen Schulten-Baumer mit Donatha S, Heike Kemmer mit Bonaparte, Ulla Salzgeber  mit Herzruf´s Erbe und Matthias-Alexander Rath  mit Sterntaler-Unicef an. Damit ist vom Olympia-Team des letzten Jahres einzig noch Heike Kemmer übrig. … Continue Reading

CHIO Aachen: Und schon wieder Ashlee Bond

2. Juli 2009 Mehr Sport
Reitet allen davon: Die junge Amerikanerin Ashlee Bond. Foto: Julia Rau

Reitet allen davon: Die junge Amerikanerin Ashlee Bond. Foto: Julia Rau

Er ist eine der wichtigsten Prüfungen beim CHIO Aachen (26. Juni bis 5. Juli):  Der WARSTEINER-Preis, Preis von Europa. In die lange Siegerliste mit Reitsportlegenden konnte sich am Mittwoch Ashlee Bond einreihen.

Auf Cadett ließ die US-Amerikanerin die übrige Weltspitze im Stechen hinter sich (0 Fehler / 45.93 Sekunden). Den zweiten Platz sicherte sich die Französin und Mitglied des französischen Nationenpreis-Teams Pénélope Leprevost auf Mylord Carthago (0 / 47.49), Rang 3 für Weltmeister Jos Lansink (BEL) auf Spenders S (0 / 47,81).

Bester Deutscher wurde Carsten-Otto Nagel auf Lex Lugar als Siebter (0 / 49.56).

Die Amerikanerin hatte erst am Vortag mit ihrem Holsteiner einen Sieg im Eröffnungsspringen nur knapp verpasst und war Zweite in einem Weltklasse-Starterfeld geworden.

Mitglied der französischen Equipe: Penelope Leprevost auf Mylord Carthago. Foto: Julia Rau

Mitglied der französischen Equipe: Penelope Leprevost auf Mylord Carthago. Foto: Julia Rau

Nach dem Umlauf hatten 11 Reiter das Stechen erreicht. Und Ashlee Bond, die in diesem Jahr zum ersten Mal beim CHIO Aachen reitet, sorgte nach ihrem zweiten Platz beim STAWAG-Preis am Dienstag erneut für Furore. Bislang war die 24-jährige Kalifornierin aus Los Angeles in Deutschland nur wenigen bekannt.

“Für mich ist es eine riesige Ehre, überhaupt hier starten zu können”, strahlte Bond dann auch über das ganze Gesicht. “Als ich das Stechen erreicht hatte, war ich ziemlich aufgeregt. Reiter wie Marcus Ehning oder Jos Lansink habe ich immer verehrt, ich bin quasi mit ihren Erfolgen aufgewachsen. Jetzt mit ihnen im Parcours antreten zu können ist einfach nur unglaublich.”

Jos Lansink jedenfalls hatte das Erfolgsrezept der 24-Jährigen durchschaut: “Sie war einfach vom Start bis ins Ziel schneller.”

Unter den Paaren für das Stechen, waren auch vier deutsche Reiter, die allerdings nicht entscheidend in den Wettstreit um die Siegprämie von 19.800 Euro eingreifen konnten. “Wir waren einfach zu langsam,” so das Fazit von Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst), der sich aber mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden zeigte.

CHIO Aachen – Große Spannung vor Nationenpreis

1. Juli 2009 Mehr Sport
Unter Flutlicht wird am Donnerstag der Nationenpreis in Aachen ausgetragen Foto: ALRV/Strauch

Unter Flutlicht wird am Donnerstag der Nationenpreis in Aachen ausgetragen Foto: ALRV/Strauch

Die einzigartige Atmosphäre des Aachener Reitstadions wird auch beim fünften von insgesamt acht Stationen des FEI Meydan Nationenpreises wieder eine magische Kulisse für die zehn teilnehmenden Nationen am Donnerstag (2. Juli) sein.

Derzeit führende Nation sind die USA mit 29 Punkten vor Frankreich und der Schweiz, die mit je 21 Punkten gleichauf liegen. Auf Rang vier liegt das Team der deutschen Reiter. Bundestrainer Otto Becker hat für Aachen mit Meredith Michaels-Beerbaum, Marcus Ehning, Carsten-Otto Nagel und dem frischgebackenen Deutschen Meister Philip Weishaupt eine durchaus schlagkräftige Mannschaft aufgestellt. Im vergangenen Jahr noch hatte die deutsche Equipe, in anderer Besetzung, in Aachen den zweiten von drei Nationenpreisen der FEI Serie nach Hause gebracht, am Ende war sie Gesamtsieger geworden. … Continue Reading

CHIO Aachen: Bernardo Alves gewinnt STAWAG-Preis

30. Juni 2009 Mehr Sport

“Chupa Chup ist ein ganz spezielles Pferd. Er hat eine große Galoppade und ist meist schnell unterwegs”,  begründete Bernardo Alves seine schnell Runde strahlend. Im STAWAG-Preis, einen Springen auf Fehler und Zeit, war der Brasilianer am Dienstag beim Weltfest des Pferdesports in Aachen auf seinem elfjährigen Wallach nicht nur fehlerfrei, sondern in einer Zeit von 67,43 Sekunden auch konkurrenzlos schnell unterwegs. … Continue Reading

AdvertisementAdvertisementAdvertisementAdvertisement

.

Twitter

Tag's

Namen & Nachrichten

Ingrid Klimke: Baby Phillippa ist da

9. März 2010

Ingrid Klimke: Baby Phillippa ist da

Nun hat auch die dritte im Bunde der deutschen Top-Reiterinnen aus drei Disziplinen in diesem Jahr ihr Baby bekommen: Phillipa heißt das Töchterchen von Vielseitigkeits-Reiterin und Mannschafts-Olympiasiegerin 2008 Ingrid Klimke (42) und Ehemann Andreas Busacker, das heute geboren wurde.
Im Gegensatz zu Baby Frederik von Dressur-Reiterin Isabell Werth (Ende Oktober 2009) und Baby Brianne Victoria von [...]

Niederländische Championatsreiter Dressur: Edward Gal auch mit Sisther de Jeu im Kader

6. März 2010

Niederländische Championatsreiter Dressur: Edward Gal auch mit Sisther de Jeu im Kader

Der niederländische Championatskader Dressur ist um ein weiteres Spitzenpferd reicher. Edward Gal ist nun außer mit Bewegungswunder Totilas auch mit dessen Halbschwester Sisther de Jeu von Bondscoach Sief Janssen in den Kader aufgenommen worden. Er ist neben Anky van Grunsven nun der zweite Reiter mit zwei Pferden im derzeit stärksten Nationalkader der Welt.
Mit Sisther de [...]

Der Kommentar

  • Der Kommentar: Der Kommentar: Das Auge des Betrachters
    Was im Auge des Betrachters liegt, ist oft eine Frage der persönlichen Philosophie. Zwar können wir uns trefflich über den Sinn und Unsinn von Hyperflexion (Rollkur) streiten, Argumente austauschen, Emotionen freien Lauf lassen, Tierärzte, Trainer, Reiter und sonstige Experten zitieren. Das Auge des Betrachters, dieses scheinbar so unbestechliche Organ, lässt sich jedoch nur zu gern täuschen, wenn wir die richtige Geschichte dazu erzählt bekommen. So haben sich zwei im Tierschutz engag...

Wissen

Deutsche Richtervereinigung: Unangenehmes Aussprechen von Ordnungsmaßnahmen

3. März 2010

Deutsche Richtervereinigung: Unangenehmes Aussprechen von Ordnungsmaßnahmen

Ihre Aufgaben stehen derzeit vielfältig auf dem Prüfstand, ob am Abreiteplatz oder in der Bewertung von Dressuren – Richtersein wird zunehmend unbequem, stellenweise auch unangenehm. Was die Männer und Frauen, die derzeit in Abwesenheit gleichermaßen gescholten wie gefordert werden, dazu denken, erfährt man selten.
Bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Richtervereinigung (DRV) im Februar in Warendorf, wurden [...]

Deutsche Akademie des Pferdes: Seminare mit Poldi, Putz, Hinneman, Meyer zu Strohen und Kaspareit

24. Februar 2010

Deutsche Akademie des Pferdes: Seminare mit Poldi, Putz, Hinneman, Meyer zu Strohen und Kaspareit

Die Deutsche Akademie des Pferdes (DAP) wurde 1998 innerhalb der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gegründet. Sie kümmert sich um die Vermittlung fachlich fundierter Informationen und Erfahrungen sowie von wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um das Pferd und den Pferdesport. Die Zielgruppen sind Ausbilder, Richter, Prüfer, Turnierfachleute, Reiter, Züchter und Pferdehalter, die in ihren Bereichen als Multiplikatoren fungieren. [...]

.