
Keine leichte Zeit für einen der besten Springreiter Deutschlands: Christian Ahlmann, hier auf Abano. Foto: Julia Rau
Lausanne/SUI (fn-press). Der Internationale Sportgerichtshof, Court of Arbitration for Sports (CAS), hat heute (5.3.) im Fall des Springreiters Christian Ahlmann (Marl) getagt.
Ahlmanns Pferd Cöster war bei den Olympischen Spielen in Hongkong positiv auf die im Wettkampf verbotene
Substanz Capsaicin getestet worden. Das Gericht hatte zu überprüfen, ob es sich dabei um verbotene Medikation oder Doping gehandelt hat. In einem siebenstündigen Prozess in Lausanne wurden die Sachverständigen
Ahlmanns sowie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) angehört. Die Entscheidung soll in Kürze bekanntgegeben werden.
Das Tribunal der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) hatte den 34-Jährigen am 22. Oktober wegen verbotener Medikation für vier Monate gesperrt.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) ging gegen das Urteil des FEI-Tribunals beim CAS in Berufung, da für die FN der Dopingvorwurf gegen Ahlmann durch die Begründung des FEI-Tribunals nicht ausgeräumt war.
Christian Ahlmanns Pferd Cöster wurde nach der erstenNationenpreisrunde bei den Olympischen Spielen in Hongkong positiv auf Capsaicin getestet. Nach der Bekanntgabe der Testergebnisse am 21. August wurde der Reiter von allen Turnieren suspendiert und anschließend vom Tribunal der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) in
Lausanne bis zum 18. Dezember gesperrt.