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Züchter müssen Schenkelbrand und Transponder kombinieren, Equidenpass wird Pflicht

24. Februar 2010 Zucht & Auktionen
Züchter müssen Schenkelbrand und Transponder kombinieren, Equidenpass wird Pflicht

Der klassische Schenkelbrand hat ausgedient. In einem bürokratischen Akt hat die Bundesregierung beschlossen, dass zum Brandzeichen nun auch auch ein elektronischer Transponder implantiert werden muss. Ein Pferd ohne Brand aber mit Transponder ist jedoch zugelassen. Zusätzliche Kosten und Aufwand für die Züchter und Zuchtorganisationen sind die Folgen, zudem gibt es weiterhin keine einheitliche Regelung innerhalb der EU. Das alles durch die Vorgaben der ersten Verordnung zur Änderung der Viehverkehrsverordnung, die jetzt im Bundesrat verabschiedet wurde.

Sogar schon alle ab dem 1. Juli 2009 geborenen Pferde/Equiden müssen dadurch mit dem Transponder gekennzeichnet sein.  Die Zuchtorganisationen und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hatten sich in den vergangenen Monaten intensiv dafür eingesetzt, den Schenkelbrand weiterhin auch als alleinige Kennzeichnung zu behalten. … Continue Reading

Schiri am Abreiteplatz – FN stellt LPO Änderungen für 2010 vor

24. Februar 2010 Wissen
Schiri am Abreiteplatz – FN stellt LPO Änderungen für 2010 vor

Während die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) noch mit der Zusammensetzung einer Arbeitsgruppe befasst ist, die den Unterschied zwischen Rollkur/Hyperflexion und Long, Deep and Round Reiten (LDR) für Stewards auf  internationalen Turnierabreiteplätzen eindeutig abgrenzbar und bewertbar machen soll, hat sich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) bereits an die Änderungen der Regeln für Turnierreiter gemacht und in der auf  allen Ebenen gültigen Leistungsprüfungsordnung (LPO) eingebaut.

Denn „Fairer Pferdesport“ ist das erklärte Ziel der FN, so der Verband über sich selbst. Um dieses Ziel zu erreichen, habe die FN in den letzten Monaten zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu zählten der Ausbau des Schulungsprogramms zur Prävention von verbotener Medikation und Doping, die Einführung von Trainingskontrollen sowie die neuen Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln (ADMR). Neu sind zudem gelbe und rote Karten, mit denen der Richter Teilnehmer bei unsportlichem Verhalten verwarnen und von der Prüfung auschließen kann. … Continue Reading

FN verabschiedet Anti-Doping Reglement – Substanzen auch im Training verboten

21. Januar 2010 Wissen
FN verabschiedet Anti-Doping Reglement – Substanzen auch im Training verboten

Zu den neuen Doping-Regeln, die der Weltreiterveband FEI zu Anfang dieses Jahres aufstellte und die im November 2010 noch einmal überarbeitet werden sollen, hat der Beirat Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) während einer außerordentlichen Sitzung am Mittwoch (20.1.) in Hannover  verschiedene Änderungen in der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) verabschiedet. Darunter auch die neuen FN-Anti-Doping- und Medikationskontrollregeln, die zum 28. April 2010 in Kraft treten.

Die FN-Anti-Doping- und Medikationskontrollregeln (ADMR) definieren die Nachweis- und Untersuchungsverfahren, die Art der Verstöße und die Art möglicher Sanktionen. „Vieles davon stand schon immer in der LPO, war
aber verschiedenen Stellen verankert. Jetzt sind alle Regeln auf zwölf Seiten zusammengefasst und ergänzt“, erläutert FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. … Continue Reading

FEI verschiebt Implementierung der Progressiven Liste auf April 2010

1. Dezember 2009 Wissen
FEI verschiebt Implementierung der Progressiven Liste auf April 2010

Nur einen Tag nach Bekanntgabe der konträren amerikanischen und britischen Erklärungen zur Progressiven Liste, hat die FEI nun die Implemtierung (in Kraft setzen) sämtlicher neuer Regularien auf den 5. April 2010 vertagt.

Hiermit will der Internationale Reiterverband nach eigenem Bekunden  “eine breitere Debatte und Beratungen zu den Änderungen der Regularien möglich machen”. … Continue Reading

Neue FEI-Doping Regeln: Droht ein europäischer Separatismus im Reitsport?

22. November 2009 Namen & Nachrichten, Wissen
"Empört und entsetzt", bescheibt der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Breido Graf zu Rantzau, die Reaktionen zu Freigabe von Medikationen für Pferde in Wettkämpfen. Foto: Julia Rau

"Empört und entsetzt", bescheibt der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Breido Graf zu Rantzau, in Stuttgart die Reaktionen zur Freigabe von Medikationen für Pferde in Wettkämpfen. Foto: Julia Rau

Diesmal ist die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) einen Schritt zu weit gegangen: Mit der während der Generalversammlung in Kopenhagen verabschiedeten, sogenannten “progressive list”, die bislang als Doping-Mittel geltende Schmerz- und Entzündgshemmer, wie Phenylbutazon und Flunixin, aber auch das Aufbaumittel Lactanase, vom 1. Januar 2010 an urplötzlich frei gibt, hat der Reitsport-Dachverband niemandem einen Gefallen getan, am wenigsten sich selbst.

Im von FEI-Präsidentin Prinzessin Haya angezettelten Machtkampf, der das Ziel zu haben scheint, den europäischen, speziell den deutschen Einfluss im internationalen Verband zu dezimieren, scheint nun selbst das bisherige Tabu-Thema Doping zur Waffe zu werden.

Nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses für die Liste, die während des Doping-Workshops in Ergänzung der bisherigen (“current list”) plötzlich per Mail zur Abstimmung verschickt worden war, war die Verwirrung bei den Delegierten, vor allem der europäischen Verbände, ungefähr ebenso groß wie die Empörung.

Breido Graf zu Rantzau, der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), der direkt von Kopenhagen zu den Stuttgart German Masters geflogen war, rief hier direkt zur Pressekonferenz. “Wir machen das nicht mit”, so der Graf. Und mit “wir” ist diesmal nicht nur der deutsche Verband gemeint.

Vor zwei Monaten hatten sich in Antwerpen Vertreter der wichtigsten europäischen Verbände zu einem “European Equestrian Forum” zusammengeschlossen, dem nun in Kopenhagen sämtliche Verbände Europas beigetreten sind. Selbst der amerikanische Verband, in dessen Land sehr viel laxere Bestimmungen im Hinblick auf Mittel, die verletzte Pferde wieder wettkampffähig machen, herrschen, hat sich mit den Europäern in puncto “progressive list” solidarisch erklärt.

Das hübsche grün im Logo, scheint mehr die Imagebildung als den Tatsachen zu entsprechen.

Das positive, saubere Grün im Logo, scheint mehr der Imagebildung als den wahren Absichten zu dienen.

Vorerst zieht der deutsche Reiterpräsident den formalen Weg  vor. Die “progressive list” sei mithilfe eines Formfehlers “nicht satzungsgemäß” zur Abstimmung gekommen. Beim “Compliance Committee” (eine Art Beschwerdestelle) der FEI wolle man Einspruch erheben. Das hatten Teile der Delegierten zwar schon in Kopenhagen versucht, waren aber abgeschmettert worden, mit der Begründung, die Abstimmung sei demokratisch zustande gekommen.

Doch die FEI scheint die Macht, die mit den europäischen Reitsportnationen verbunden ist, zu unterschätzen: Allein der Verlust der finanziellen Beiträge – von denen die FEI nicht nur profitiert, sondern auch lebt – der Turnierveranstalter und Sponsoren, wäre im Falle eines Abspaltens der Europäer aus dem Dachverband, ein nicht aufzufangender Verlust. Doch diese werden die Entscheidung gegen ein klares Nein zu Doping und zum Fitmachen von nicht-wettkampffähigen Pferden, nicht mittragen.

Nach dem Beschreiten des formalen Weges, daraus macht der deutsche Präsident kein Hehl, wird dann die europäische Macht ausgespielt: Vom Boykott der Weltreiterspiele in Kentucky im nächsten Jahr ist bereits die Rede. Das Gründen eines eigenen europäischen Verbandes wäre die letzte Konsequenz. Auch die Verhandlungen mit den deutschen Fernsehsendern seien davon berührt. Auf jeden Fall, so zu Rantzau,  sei es jedoch im Moment oberstes Ziel, mit der FEI weiterzumachen

“Wir können nicht anders und wir wollen nicht anders”, beschreibt der Präsident die deutsche Position, “alle Turnierveranstalter stehen hinter uns.” Auch für die deutschen Reiter wäre es eine Katastrophe, auf internationalen Turnieren zu starten, an denen sich nur einzelne an die Null-Lösung zur medikamentösen Behandlung von Pferden halten. Für viele andere europäischen Länder verstößt die neu beschlossene Freigabe-Regelung, wie in Deutschland auch, schlicht gegen Tierschutz-Gesetze. Unterschiedliche Wettkampfbedingungen für die zwei und vierbeinigen Athleten wären die Folge.

Die FEI wird zurückrudern müssen, will sie eine Abspaltung der finanz- und mitgliederstarken europäischen Verbände samt der Turnierveranstalter und Sponsoren, vermeiden, so viel ist sicher. Damit dürfte die Wiederwahl Prinzessin Hayas im nächsten Jahr so gut wie vom Tisch sein.

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Neue FEI-Doping-Regeln: Droht ein europäischer Separatismus im Reitsport

Hongkong: FN-Funktionäre wussten Bescheid – Streng vertrauliches Ergebnis der Stevens Commission wird Öffentlichkeit zugespielt

24. Oktober 2009 Namen & Nachrichten
Ein Opfer Ludger Beerbaums? Mannschaftstierarzt Dr. Björn Nolting (re) mit dem ehemaligen Bundestrainer Kurt Gravemeier. Foto: Julia Rau

Ein Opfer Ludger Beerbaums? Mannschaftstierarzt Dr. Björn Nolting (re) mit dem ehemaligen Bundestrainer Kurt Gravemeier in Hongong. Foto: Julia Rau

Wie das Fachmagazin St. Georg gestern in seiner Online Ausgabe berichtete, gewährt der – bislang unter Verschluss gehaltene – ausführliche Bericht des so genannten “Ethics Panel” der internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI), tiefe Einblicke in die Vorgänge im Stall der deutschen Springequipe während der Olympischen Spiele von Hongkong 2008.

In dem Report, der auch unter dem Namen ihres Vorsitzenden Lord Stevens bekannt gewordenen Kommission, wird unter anderem der genaue Ablauf der Injektion mit Arnica und Lactanase, gegeben von Ludger Beerbaums Pflegerin Marie Johnson an das Pferd Cornet Obolensky von Marco Kutscher, rekonstruiert.

Offensichtlich, so die Schilderung von St. Georg Chefredakteurin Gabriele Pochammer aus dem Bericht der Stevens-Commission, hatten Mannschaftstierarzt Dr. Björn Nolting ebenso wie der damalige FN-Generalsekretär Dr. Hanfried Haring zu dieser Zeit den Stall verlassen. Dennoch habe er, ebenso wie Bundestrainer Kurt Gravemeier und weitere Funktionäre, von dem Vorfall gewusst. … Continue Reading

Der Kommentar: Das war’s!

31. August 2009 Der Kommentar

Die Europameisterschaften im Springreiten und in der Dressur sind zu Ende. Einer Trutzburg gleich ragte das tausendjährige Schloss Windsor hinter den Baumwipfeln hervor. Und wenn im Zusammenhang mit den sportlichen Leistungen auf dem Dressurviereck am Fuß seiner dicken Mauern gelegentlich ehrfurchtsvoll oder verächtlich die Rede von ‘historisch’ war, mag ihm das ein oder andere Fenster zu einem gepflegten britischen Lächeln nach oben gehüpft sein. … Continue Reading

Der Kommentar: Steiner oder das Kreuz mit der Wahrheit

25. Juli 2009 Der Kommentar

Nun ist es also raus. Der deutsche Reitsport hat eine Blitz-Läuterung erfahren. Die Persilscheine sind verteilt. Alles ist wieder gut.

Alles? Zumindest das in dieser Woche vorgetragene Zwischenergebniss der Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) scheint das zu glauben.

Doch wer glaubt das noch?  Sicher gehört zu den Gläubigen der Kommissionsvorsitzende selbst. Der ehemalige Verfassungsrichter Prof. Dr. Udo Steiner kann es sich aufgrund seiner eigenen Redlichkeit und seiner fachlichen Fremdheit vermutlich gar nicht vorstellen, was in (Deutschlands) Sportställen so alles los ist.

Und warum sollte ihm auch irgendeiner die Wahrheit sagen? … Continue Reading

ARD will sich aus Reitsportberichterstattung zurückziehen

25. Juli 2009 Namen & Nachrichten, Wissen
Für Deutschlands Siege im Nationenpreis, wie an die Wochenende in Hickstead, werden interessierte Zuschauer auch künftig auf der FEI TV anschauen müssen. Foto: FEI

Deutsche Siege im Nationenpreis, wie an diesem Wochenende in Hickstead, werden interessierte Zuschauer auch künftig auf der FEI TV Website gegen Bezahlung anschauen müssen. Foto: FEI

Wie Spiegel-Online soeben einen Bericht des “Spiegel” vorab meldet, will sich die ARD aus der Reitsport-Berichterstattung im nächsten Jahr zurückziehen.

Die Verhandlungen über die weitere Rechtevergabe, die im Falle einer Einigung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und den Veranstaltern etwa 1 Million Euro in die Kassen gespült hätte, waren bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Steiner Kommission ausgesetzten worden (wir berichteten).

Der Kommentar folgt in Kürze.

Unabhängige DOSB-Kommission erteilt deutschen Reitern Absolution

25. Juli 2009 Wissen
Prof. Dr Udo Steiner ist Vorsitzender der DOSB Kommission zur Untersuchung im Pferdesport. Foto: Julia Rau

Prof. Dr Udo Steiner ist Vorsitzender der DOSB Kommission zur Untersuchung von Manipulationen im Pferdesport. Foto: Julia Rau

Nach Anhörung von insgesamt 53 deutsche Spitzenreitern und 13 Funktionären ist die sogenannte “Unabhängige DOSB-Kommission” mit einem ersten Zwischenergebnis an die Öffentlichkeit getreten. Anstelle einer Liste mit Reitern und Funktionären, die es künftig schwer haben dürften noch einmal für ihr Land an den Start zu gehen, erteilte die Steiner-Kommission, benannt nach ihrem Vorsitzenden, dem Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Dr, Udo Steiner, allen bislang Befragten eine Art General-Absolution.

Nach der sogenannten Auflösung der deutsche Nationalmannschaften in Springen, Dressur und Vielseitigkeit Ende Mai durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) – faktisch gingen die bisher in den Kadern nominierten Reiter (bis auf wenige Ausnahmen) weiter für Deutschland an den Start – sollte die Kommission dafür sorgen, einen Neuanfang im deutschen Leistungssport zu ermöglichen.

So beauftragte die FN also eine als unabhängig bezeichnete Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Reiter und Funktionäre hinsichtlich ihrer Einstellung und ihres Verhaltens zu befragen und die Situation im Spitzensport zu analysieren.

In dieser Woche ging der zweite von drei Befragungsblöcken zu Ende. Im Anschluss verkündete die
DOSB-Kommission Reiten folgende Zwischenergebnisse:

Die DOSB-Kommission Reiten hat in der Zeit vom 13. bis 15. Juli und vom 20. bis 22. Juli 2009 in Warendorf 53 Reiterinnen und Reiter sowie 13 Amtsträger und Funktionäre der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zur Manipulation im Pferdeleistungssport befragt.

Alle Reiterinnen und Reiter hatten nach Abschluss der Befragung folgende Ehren- und Verpflichtungserklärung zu unterschrieben (Vergleichbares war ihnen bereits VOR den Olympischen Spielen 2008 abverlangt worden):

‚Ich bekenne mich uneingeschränkt und entschieden zu den Grundsätzen der Fairness und Integrität im Pferdesport. Ich versichere, mit dem Pferd zu dessen Wohl und Gesundheit einen reiterlichen Umgang zu pflegen und auf jede Form der Manipulation zu verzichten. Insbesondere werde ich innerhalb und außerhalb des Wettbewerbes keine gemäß den geltenden Regelwerken und Richtlinien verbotenen Methoden anwenden und keine verbotenen Substanzen (Dopingsubstanzen und sonstige verbotene Substanzen) in einer Weise anwenden, die einen Verstoß gegen das geltende Regelwerk darstellt. Ich bin bereit, im Zusammenhang mit allen von der Reiterlichen Vereinigung verbindlich beschlossenen und noch zu beschließenden Maßnahmen zur Bekämpfung von Manipulation im Pferdesport vertrauensvoll zu kooperieren.’

Der “wesentliche Inhalt” der Anhörung sei protokolliert worden. Weitere Reiterinnen und Reiter werden nach dem gegenwärtigen Stand in der Zeit vom 11. bis 13. August angehört. Nach Abschluss der Befragung werde die Kommission einen Bericht erstellen, der auch Empfehlungen an die FN zum “künftigen Umgang mit Fragen zu Doping und Medikation im Pferdeleistungssport” einschließt.

Aufgrund der bisher erfolgten Anhörungen empfiehlt die Kommission der Deutschen Reiterlichen Vereinigung in drei Fällen – Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Marco Kutscher (Riesenbeck) und Daniel Deußer (Valkenswaard/NED) – die Aufnahme der angehörten Personen in einen Kader mit Vorbehalt, in allen anderen Fällen ohne Einschränkung.

In den drei Vorbehaltsfällen empfiehlt die Kommission die Aufnahme in einen Kader mit der Auflage, dass die betreffenden Reiter jede medizinisch indizierte Maßnahme der Behandlung eines Kaderpferdes oder Grand Prix-Pferdes mit dem zuständigen Mannschaftstierarzt und dem Bundestrainer im Zeitraum bis zum 31. Dezember 2011 offen und vertrauensvoll abstimmen. Der Mehraufwand, der aufgrund dieser Abstimmung der FN entsteht, geht zu Lasten der Reiter. Die Aufnahme in den Kader kann widerrufen werden, wenn gegen die Auflage verstoßen wird.“

Zu den Zwischenergebnissen der DOSB-Kommission Reiten äußerte sich der FN-Generalsekretär, Soenke Lauterbach, wie folgt: „Die Kommission hat die Arbeit noch nicht beendet. Diese Arbeit respektieren wir und wollen sie nicht beeinflussen. Daher geben wir zum jetzigen Zeitpunkt keinen wertenden Kommentar zu den Zwischenergebnissen ab. Wir haben vorab mehrfach betont, dass wir die Empfehlungen der Kommission berücksichtigen werden. Die Ausschüsse des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) werden die Empfehlungen in die Entscheidung bei der Kaderberufung einbeziehen.“

Kommentar folgt in Kürze

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